Beim Marathon in Valencia - Schöneborn-Zwillinge knacken Olympia-Norm

Die Schöneborn-Zwillinge Rabea und Deborah bei den Deutschen Meisterschaften 2017 (Quelle: imago images/Beautiful Sports)
Bild: imago images/Beautiful Sports

Die Zwillinge Deborah und Rabea Schöneborn aus Berlin haben am Sonntagmorgen beim Marathon in Valencia die vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) vorgegebene Norm für die Olympischen Spiele in Tokio geknackt. Für die 42,195 Kilometer benötigte Deborah 2:26:52 Stunden, ihre Schwester Rabea kam nach 2:28:42 Stunden ins Ziel. Die Olympianorm vom DLV für die Frauen liegt bei 2:29:30 Stunden.

Bei dem Rennen waren wegen der Corona-Pandemie keine Hobbyläufer zugelassen.

Die Schwestern Rabea und Deborah Schöneborn (Quelle: privat)
Freude in Valencia: Die Schöneborn-Zwillinge haben die Olympia-Norm geknackt. | Bild: privat

Petros stellt neuen deutschen Rekord auf

Bei den Männern stellte Amanal Petros aus Wattenscheid einen neuen deutschen Rekord auf. Der 25-Jährige, der in Eritrea geboren wurde und als politischer Flüchtling nach Deutschland gekommen war, wurde als 16. in 2:07:18 Stunden gestoppt und verbesserte damit die bisherige Bestzeit von Arne Gabius aus dem Jahr 2015 (2:08:33) um 1:15 Minuten.

Die Norm für die Olympischen Spiele in Tokio schaffte bei den Männern Richard Ringer. In seinem ersten Marathon kam der Rehlinger als 36. ins Ziel und blieb in 2:10:59 Stunden unter der geforderten Richtmarke von 2:11:30. Dies schaffte Philipp Pflieger nicht. Der Hamburger, der im Vorfeld fälschlicherweise positiv auf Corona getestet worden war, benötigte auf Platz 47 2:15:15 Stunden.

Sendung: rbb UM6, 06.12.2020, 18 Uhr

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