Omar Rekik (Quelle: imago images/Contrast)
Bild: imago images/Contrast

Nach Wechsel zu Arsenal - Omar Rekik ist von Hertha BSC enttäuscht

Verteidiger-Talent Omar Rekik hat sich nach seinem Wechsel zum FC Arsenal enttäuscht über seinen bisherigen Verein Hertha BSC gezeigt. "Für mich gab es bei Hertha keine Perspektive mehr", sagte der Fußballer dem Onlineportal der "Bild"-Zeitung (Freitag). Er habe beim Berliner Bundesligisten zwar schon früh bei den Profis mittrainiert: "Aber von Hertha kam niemand zu mir, um über eine Perspektive und meine Zukunft zu sprechen. Erst als Arsenal sich bei mir gemeldet hatte, reagierte Hertha."

Kein Bundesliga-Einsatz im Hertha-Trikot

Erst als mit dem englischen Premier-League-Klub schon längst alles klar war, habe Hertha "um mich gekämpft und mit mir über einen Profivertrag gesprochen", wird der 19-Jährige zitiert: "Das hat mich auch sehr geehrt und gefreut. Ich hätte gerne darüber nachgedacht. (...) Aber es war einfach zu spät."

Rekik soll künftig für die U23 von Arsenal auflaufen. Der jüngere Bruder von Karim Rekik, der Anfang Oktober von Hertha zum FC Sevilla ging, soll bereits im Sommer das Interesse von Arsenals Nachwuchsakademie-Leiter Per Mertesacker geweckt haben. Der Ex-Profi habe die "Hauptrolle" bei dem Transfer gespielt, sagte Rekik: "Er setzt große Stücke auf mich und ich freue mich total, von ihm zu lernen. Er ist eine Arsenal-Legende und Weltmeister mit Deutschland."

Zu einem Einsatz in der Bundesliga kam U23-Spieler Rekik beim Hauptstadt-Klub nicht. Bei Arsenal unterschrieb er einen Vertrag über vier Jahre. Die Ablöse soll angeblich bei 600.000 Euro liegen.

Sendung: rbb UM6, 08.01.2020, 18 Uhr

9 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 9.

    Schade, dass er geht. Aber der Spieler sollte nicht nur den Hertha-Verantwortlichen die Schuld geben. Andere U23-Spieler haben schließlich in dieser Saison ihre Chance genutzt, um den Profis zu debütieren. So richtig macht der Wechsel von einer U23-Mannschaft zu einer anderen m.E. auch nicht.

  2. 8.

    Ich kenne den nicht mal.... Hat der überbaut mal für eine Mannschaft vom Hertha gespielt? Für die U23 laut Bericht nicht.

  3. 7.

    Nicht ich, aber immerhin der Fussballweltmeister Per Mertesacker weiss offenbar um die Qualität von Rekik. Und dass dieser 19-Jährige nicht sofort in den A-Kader des FC Arsenal integriert wird, ist nun wirklich nicht besonders ungewöhnlich, "GG".

  4. 5.

    Reisende soll man nicht aufhalten.

    @Gerdchen
    Hertha hatte und hat wenigstens Talente.
    Union hat nicht mal wirklich Berliner.....und wenn doch ein Quotenberliner dabei ist kommt er auch noch aus der "Herthaschmiede"

  5. 4.

    Interessant, wie Hertha Fans hier über junge Talente aus ihrer Schmiede schreiben - und ihnen "alles Gute" auf dem weiteren Weg wünschen . . .

  6. 3.

    Und Tschüss, wird genauso scheitern wie Smaradiszc.

  7. 2.

    Da hat man also ein Talent in den eigenen Reihen, das sogar einem großen Premier League Club auffällt, erkennt es aber nicht. Und erst als der FC Arsenal zuschlägt, will Hertha um Rekik kämpfen und ihm einen Profivertrag anbieten. Tolles Sportmanagement.

  8. 1.

    Viel Spaß der der U23 von Arsenal. Kannst dich ja mal bei Torunarigha, Luca Netz oder Marton Dardai erkundigen, wie man Einsätze bei den Profis bekommt. Tschüss und weg.

Das könnte Sie auch interessieren

Berlins Union-Spieler Christopher Trimmel (l) kämpft gegen Yussuf Poulsen von RB Leipzig um den Ball beim Hinspiel 2019(Bild: dpa)
dpa

Union Berlin zu Gast bei RB Leipzig - Unruhiger Hinrunden-Abschluss

Der 1. FC Union hat intensive Stunden hinter und vor sich: Nach dem Sieg gegen Leverkusen ermittelt der DFB-Kontrollausschuss - wegen des Verdachts einer rassistischen Äußerung eines Union-Profis. Und der nächste Gegner ist Titelkandidat RB Leipzig. Von Stephanie Baczyk