Albas Niels Giffey verteidigt im Spiel gegen Panathinaikos. Quelle: imago images/camera4+
Audio: Inforadio | 26.02.2021 | Christian Riedel | Bild: imago images/camera4+

74:65-Erfolg - Alba schlägt Panathinaikos Athen in der Euroleague

Dank eines starken Schlussviertels hat der deutsche Basketball-Meister Alba Berlin seine Negativserie in der Euroleague beendet. Das Team von Trainer Aito Garcia Reneses setzte
sich nach zuletzt vier Niederlagen in Folge gegen den Tabellen-Nachbarn Panathinaikos Athen mit 74:65 (28:34) durch und revanchierte sich damit für die herbe 69:92-Pleite im Hinspiel.

Erstes Spiel für Athen nach Corona-Quarantäne

Bei Berlin feierte Kapitän Niels Giffey sein Comeback nach wochenlanger Verletzungspause. Der erst am Donnerstag verpflichtete Center Christ Koumadje stand noch nicht im Kader. Nach zuletzt sechs spielfreien Tagen fanden die Berliner zunächst keinen Rhythmus. Fast jeder Angriff endete in einem Ballverlust, über sechs Minuten gelangen nur zwei magere Punkte.

Nach einem schwachen ersten Abschnitt fing sich Alba zunehmend und gestaltete die Partie in der Folgezeit offen. Mit einem 14:2-Lauf setzten sich die Berliner auf 64:55 ab, der neunte Erfolg im 26. Saisonspiel geriet nicht mehr in Gefahr. Johannes Thiemann (16 Punkte), Marcus Eriksson (12) und Maodo Lo (11) waren die treffsichersten Alba-Schützen.

Für die Athener war es das erste Match nach 14-tägiger Corona-Quarantäne. Anfang Februar waren bei obligatorischen Tests zunächst vier Panathinaikos-Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden. Nach weiteren Tests erhöhte sich die Zahl auf elf infizierte Team-Mitglieder (acht Spieler). Die Quarantäne endete erst am vergangenen Wochenende.

Sendung: rbb24, 26.02.21, 21:45 Uhr

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