Eisbären-Profi Matt White. / imago images/Andreas Gora
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2:3 nach Penaltyschießen gegen Wolfsburg - Eisbären kassieren erste Heimniederlage der Saison

Die beeindruckende Heimserie der Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist gerissen: Nach zuvor acht Saisonsiegen in Folge in der Arena am Ostbahnhof verloren sie am Dienstagabend gegen Wolfsburg mit 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Damit ging der Hauptstadt-Klub zum ersten Mal in dieser Spielzeit als Verlierer vom Berliner Eis. Das Team von Trainer Serge Aubin bleibt dennoch souveräner Tabellenführer in der Gruppe Nord.

Zu nachlässig mit den eigenen Chancen

Die Gastgeber wurden vor leeren Rängen früh gefährlich: Erst scheiterte Giovanni Fiore am Pfosten, dann traf Matt White zur Führung (8. Minute). Die Wolfsburger glichen allerdings in ihrem ersten Powerplay durch einen Treffer von Anthony Rech aus (12.). Vor der ersten Pause erspielten sich die Eisbären noch einige gute Gelegenheiten, konnten diese aber nicht verwerten.

Nach dem Wiederbeginn erhöhten die Hauptstädter den Druck, blieben aber gegen die konsequent verteidigenden Niedersachsen vor dem Tor glücklos. Das rächte sich im Schlussabschnitt: Eine Hereingabe des Wolfsburgers Max Görtz fälschte ein Berliner Verteidiger ins eigene Netz ab (48.).

Parker Tuomie gelang zwar noch der späte Ausgleich für die Eisbären (56.), doch nach torloser Verlängerung entschied Sebastian Furchner das Spiel im Shootout zugunsten der Gäste. Die Niedersachsen feierten damit ihren siebten Sieg in Serie.

Sendung: rbb24, 23.02.2021, 21:45 Uhr

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