Cottbuser Regionalligist - Energie-Geschäftsführer Sachs geht zum Jahresende

Cottbus: Eingang zum "Stadion der Freundschaft" 1. FC Energie Cottbus (Bild: dpa/ picture alliance/ Patrick Pleul)
Bild: dpa/ picture alliance/ Patrick Pleul

Fußball-Regionalligist FC Energie Cottbus und Geschäftsführer Karsten Sachs werden die bisherige Zusammenarbeit zum Ende des Jahres 2021 beenden. Die Entscheidung teilte der seit Februar 2019 im Verein tätige Sachs dem Präsidium schon in der vergangenen Woche mit, wie der Viertligist am Dienstag in einer Pressemeldung veröffentlichte.

Energie-Präsident Sebastian Lemke bedankte sich beim scheidenden Geschäftsführer für dessen bisherige und noch zu erfüllende Arbeit und sagte, er sei froh, dass die internen Geschäftsabläufe damit geregelt weiter geführt werden könnten. "Mit dieser langfristig planbaren Entscheidung können wir in aller Ruhe schauen, wie diese Position in unserem Klub perspektivisch neu zu besetzten ist", wird Lemke zitiert.

"Geht ausschließlich darum, den Verein zu stabilsieren"

Im Sommer 2020 hatte sich Sachs bereit erklärt, das ursprünglich auf zwei Jahre befristete Engagement beim FCE weiter fortzuführen. "Für alle geht es ausschließlich darum, den Verein zu stabilisieren und nachhaltig solide aufzustellen", äußerte er sich zur Situation beim FC Energie Cottbus.

Dabei läuft es für die Lausitzer nach aktuellem Stand auf eine weitere Saison in der Regionalliga Nordost hinaus. Die aktuelle Spielzeit ist corona-bedingt seit Anfang November unterbrochen. Komplett zuende gespielt werden wird sie wohl nicht, im Moment deutet vieles darauf hin, dass nur noch die Hinrunde ausgespielt wird und der Meister der daraus resultierenden Tabelle aufsteigt. Viktoria Berlin führ die Tabelle mit deutlichem Vorsprung an, Energie Cottbus hätte bei diesem Szenario im Prinzip keine Chancen auf einen Aufstieg.

Sendung: Inforadio, 16.02.2021, 14:15 Uhr

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