Während Schwerin jubelt, sind die Potsdamerinnen enttäuscht (Quelle: imago images/Marcel Lorenz)
Video: rbb24 | 28.02.21 | 21:45 Uhr | Philipp Büchner | Bild: imago images/Marcel Lorenz

Netzhoppers-Männer und Potsdamer Frauen - Brandenburger Volleyballteams unterliegen in Pokalfinals

Die Netzhoppers KW-Bestensee haben das Volleyball-Pokalfinale gegen die United Volleys Frankfurt verloren. Die Brandenburger, die erstmals in der Vereinsgeschichte eine Pokal-Endspiel bestritten, unterlagen am Ende klar mit 0:3 (23:25, 21:25, 22:25). Insbesondere den ersten Satz verloren die Netzhoppers allerdings unglücklich.

Netzhoppers verspielen Fünf-Punkte-Führung im ersten Satz

Die Hessen erwischten den bessern Start in die Partie, erspielte sich schnell eine komfortable Führung (5:1). Doch die Netzhoppers kamen zurück, gestalteten den ersten Satz eng und waren beim Stand von 11:11 wieder auf Augenhöhe. Beim 13:12 legte die Mannschaft von Christophe Achten erstmals mit einer Führung nach. Tatsächlich konnten die Netzhoppers diese bis zum Stand von 19:14 ausbauen - doch dann fand Frankfurt zurück in den Satz. Das Team von Juan Manuel Serramalera holte auf, drehte den Satz und entschied den ersten Abschnitt knapp mit 25:23 für sich.

Den zweiten Satz gestalteten beide Mannschaften von Beginn an eng. Die Führung wechselte regelmäßig. Zum Ärgernis der Netzhoppers ging aber auch der zweite Durchgang an Frankfurt. Am Ende stand ein 25:21 auf der Anzeigetafel in der Mannheimer Arena.

Der dritte und letzte Satz verlief dann etwas klarer. Die Brandenburger gingen gleich zu Beginn in Rückstand und fanden keinen Weg zurück in die Partie. Schussendlich verloren sie den Abschnitt mit 22:25 und gleichzeitig auch das Spiel.

Auch Potsdamer Volleyballerinnen verlieren Endspiel

Zuvor hatten schon die Volleyballerinnen des SC Potsdam ihr Pokalfinale gegen den Schweriner SC deutlich verloren. Für das Team von Trainer Guillermo Hernández gab es eine klare 0:3-Pleite (19:25, 13:25, 18:25) im ebenfalls ersten Pokal-Endspiel der Vereinsgeschichte. Der Schweriner SC feierte in Mannheim zum siebten Mal den Pokalsieg.

Schwerin von Beginn an dominant

Schwerin gestaltete das Spiel von Beginn an dominant. Bereits im ersten Satz lagen die Favoritinnen schon früh weit vorne. Beim Stand von 24:14 gab es den ersten Satzball für das Team von Bundestrainer Felix Koslowski. Zwar konnte Potsdam die ersten fünf Satzbälle noch abwehren, musste den ersten Abschnitt am Ende aber trotzdem mit 25:19 abgeben.

Der zweite Satz gestaltete sich zunächst enger, wurde hintenraus aber ebenfalls deutlich. Potsdam gab zu viele einfache Punkte ab, Schwerin entschied den zweiten Durchgang klar mit 25:13 für sich.

Im letzten Satz fanden die Brandenburgerinnen nicht mehr zurück ins Spiel und verloren auch den Schlussabschnitt nach zwischenzeitlichem Ausgleich (13:13) mit 25:18. Der zwölfmalige deutsche Meister Schwerin hatte zuletzt 2019 den Pokalsieg gefeiert.

Sendung: rbb UM6, 28.10.2021, 18 Uhr

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