Niedergeschlagene Alba-Spieler nach dem Spiel in St.Petersburg (Quelle: dpa | Mike Kireev)
Bild: dpa | Mike Kireev

Am Ende geht die Luft aus - Alba verliert in St. Petersburg

Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat in der Euroleague eine Überraschung verpasst. Am Dienstagabend hielten die Berliner beim russischen Spitzenclub Zenit St. Petersburg bis zum letzten Viertel gut mit, unterlagen aber am Ende vor 2394 Zuschauern mit 71:87 (48:43). Nach der 18. Niederlage im 28. Spiel bleibt Alba damit auf Platz 16 der Königsklasse. Beste Berliner Werfer waren Luke Sikma mit 18 und Simone Fontecchio mit 12 Punkten.

Alba bis zur Pause vorn

Trainer Aito Garcia Reneses musste nur auf die Langzeitverletzten Jayson Granger und Louis Olinde verzichten. Obwohl es für Alba das dritte Spiel in nur fünf Tagen war, gingen sie von Beginn an hochkonzentriert zur Sache. Besonders in der Defensive kam Alba oft zu Ballgewinnen. Im ersten Viertel lagen sie meist knapp vorn.

Daran änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts. Beide Teams trafen gut aus der Distanz. Alba hielt dem Druck stand, konnte sich nach 13 Minuten sogar erstmalig zweistellig absetzen (43:33). Doch die Gastgeber, die noch um einen Playoff-Platz kämpfen, verkürzten noch vor der Pause.

0:13-Lauf beendet Siegchance

Alba blieb aber nach dem Seitenwechsel zunächst unbeeindruckt, Mitte des dritten Abschnittes zogen sie wieder davon, dieses Mal auf elf Zähler (61:50). Doch danach konterte St. Petersburg mit einem 13:0-Lauf, und die Partie war gedreht. Jetzt dominierten wieder die Defensivreihen - besonders die der Gastgeber. Den Berlinern gelangen im letzten Abschnitt nur noch vier magere Punkte, die Gastgeber trafen hingegen fast alles.

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