Alba Berlins Ben Lammers gegen Khimki Moskau (imago images/Tilo Wiedensohler)
Bild: imago images/Tilo Wiedensohler

100:81 bei Khimki Moskau - Zehnter Euroleague-Erfolg für Alba

Alba Berlin hat seine kleine Russland-Reise mit einem Sieg abgeschlossen. Drei Tage nach der Niederlage in St. Petersburg gewannen die Berliner dank einer starken Schlussphase beim Tabellenschlusslicht Khimki Moskau mit 100:81 (41:47). Für Alba war es im 28. Spiel der Euroleague der zehnte Sieg. Bester Berliner Werfer war der überragende Marcus Eriksson mit 36 Punkten, seinem neuem Karrierebestwert. Simone Fontecchio und Luke Sikma kamen auf 18 Zähler.

Alba erwischte einen sehr guten Start und lag schnell 8:0 in Führung. Doch das Wurfglück hielt nicht lange an. Khimki kam danach besser ins Spiel und übernahm mit einem 16:2-Lauf noch im ersten Viertel die Führung. Besonders den Center Jordan Mickey bekamen die Berliner nicht in den Griff. Der US-Amerikaner traf in der ersten Hälfte alle neun Würfe.

Hartnäckige Albatrosse

Alba versuchte es oft aus der Distanz, doch viele Würfe verfehlten ihr Ziel. Auch defensiv fehlte phasenweise die nötige Intensität. So lief der deutsche Meister bis zur Pause einem Rückstand hinterher. Die Berliner kamen zwar im zweiten Viertel wieder auf einen Zähler heran (31:32). Doch Khimki fand eine Antwort und konnte sich bis zur Pause wieder mehr absetzen.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Russen vorn, aber Alba steckte nicht auf. Diese Hartnäckigkeit zahlte sich aus. Kurz vor Ende des dritten Viertels brachte Eriksson die Berliner wieder in Führung (68:67). Die Russen wurden nun müder, was Alba mit Schnelligkeit ausnutzte. Am Ende hatten die Berliner überraschend leichtes Spiel.

In der Bundesliga geht es für Alba am Sonntag, den 07. März (18 Uhr), in Ulm weiter.

Sendung: rbb24, 05.03.2021, 22 Uhr

Nächster Artikel