Füchse-Torwart Dejan Milosavljev ballt die Faust (Quelle: dpa | Frank Molter)
Bild: dpa | Frank Molter

Gruppenphase erfolgreich beendet - Füchse gewinnen souverän gegen Lissabon

Handball-Bundesligist Füchse Berlin bleibt in der European League auf Kurs. Am Dienstag gewannen die Berliner ihr letztes Gruppenspiel gegen den portugiesischen Spitzenclub Sporting Lissabon mit 29:19 (14:10).

Das eigentliche Heimspiel fand vor leeren Rängen im polnischen Plock statt, da die Corona-Vorschriften eine Einreise der Portugiesen in Deutschland verhinderten. Portugal gilt als Hochrisikogebiet.

Das Hinspiel wurde noch am grünen Tisch gegen die Füchse gewertet, weil sie aus den gleichen Gründen nicht anreisen konnten. Trotzdem beendeten die Berliner die Gruppe B als Tabellenführer. Das Achtelfinale startet am 23. März. Beste Berliner Werfer waren Hans Lindberg mit acht und Tim Matthes mit sechs Toren.

Leichte Probleme im Angriff

Die Anfangsphase war von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Erst Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Füchse dann erstmalig mit 8:5 leicht absetzen.

Dabei konnten sie sich einmal mehr bei Torhüter Dejan Milosavljev bedanken, der einige Würfe der Gastgeber entschärfte. Doch im Angriff taten sich die Füchse schwer, fanden oft nur selten einen Spielfluss und vergaben zu viele offene Würfe. So hätte die Pausenführung gegen ersatzgeschwächte Portugiesen höher als vier Tore ausfallen müssen.

Konsequentes Auftreten in der zweiten Hälfte

Nach dem Seitenwechsel nutzten die Berliner dann konsequenter die Fehler des Kontrahenten aus und zogen auf 20:12 davon. Die Füchse hatten - ohne groß zu glänzen - nun alles im Griff. Daran änderte auch die Rote Karte für Kreisläufer Mijajlo Marsenic nichts, die er in der 51. Minute nach seiner dritten Zeitstrafe sah. In der Schlussphase konnten einige Stammkräfte geschont werden.

Sendung: rbbUM6, 02.03.2021, 18:15

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