1:3-Niederlage in Düren - BR Volleys droht das Halbfinal-Aus

BR Volleys im Spiel gegen die SWD powervolleys Dueren
Bild: www.imago-images.de

Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys steht im Play-off-Halbfinale der Volleyball-Bundesliga vor dem Aus. Der Hauptstadtklub hat am Samstag das erste Spiel der best-of-three-Serie bei den Powervolleys Düren mit 1:3 (17:25, 18:25, 25:20, 21:25) verloren.

Damit hat Düren in der zweiten Begegnung am Mittwoch in der Hauptstadt den ersten Matchball im Kampf um den Finaleinzug. Berlin hatte den Titel 2019 gewonnen. Die vergangene Saison wurde aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen.

Düren dominant

Berlins Trainer Cedric Enard feierte am Spieltag seinen 45. Geburtstag. Doch die Leistung seiner Mannschaft war zunächst alles andere als ein Geschenk für ihn. Düren setzte von Beginn die Akzente im Spiel. Vor allem mit konsequenter Blockabwehr machten die Gastgeber ihrem Gegner schwer zu schaffen.

Durch ihr wenig durchschlagskräftiges Aufschlagsspiel und die schwache Annahme konnten die BR Volleys zwei Sätze lang nur reagieren. Insbesondere Dürens 2,04 Meter großer Diagonalangreifer Sebastian Gevert lief zu großer Form auf. Auch als Enard im Verlauf der Partie mehrere Auswechslungen vornahm, änderte sich an der Dominanz der Gastgeber zunächst nichts.

Kaliberda belebt Angriffsspiel

Wenigstens im gewonnenen dritten Durchgang zeigten die Berliner ansatzweise ihre Qualitäten, als vor allem der eingewechselte Denis Kaliberda das Angriffsspiel belebte. Im Schlussabschnitt begegneten sich beide Teams noch lange Zeit auf Augenhöhe. Beim Stande von 19:21 aus Sicht der BR Volleys versenkte dann aber Dürens Gevert drei Asse in Folge zum vorentscheidenden 19:24. 

Sendung: rbbUM6, 20.03.2021, 18 Uhr

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