Volleybälle liegen in einem Korb (Quelle: imago images/Beautiful Sports)
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Flexibilität für mögliche Quarantäne - Volleyball-Bundesliga passt Playoff-Modus an

Die Volleyball-Bundesliga (VBL) hat ihren Modus für die diesjährigen Playoffs bei Frauen und Männern angepasst. Die Liga veröffentlichte diesen am Mittwoch, nachdem sich die Vereine zuvor auf die Änderungen in der K.O.-Runde geeinigt hatten. Demnach werden die Viertel- und Halbfinalspiele im Modus "Best-of-Three" gespielt, die Finalserie ist als "Best-of-Five" angesetzt, wie die VBL mitteilte. Zuvor wurden auch die Halbfinals im Modus "Best-of-Five" ausgetragen.

Finalserie könnte verkürzt werden

Um eine mögliche Quarantäne eines oder mehrere Teams einzuplanen, kündigte die Liga zeitliche Pufferzonen an. "Die Vereine kennen die Zeitschienen, in denen wir uns bewegen und zeigen sich wie schon bei den vorhergehenden Spielverlegungen extrem flexibel und kooperativ", sagte Viola Knospe, Managerin Spielbetrieb bei der Volleyball Bundesliga. Da die Bundesliga Ende April beendet sein soll, könnten auch die Finalserien nur nach dem Modus "Best-of-Three" ausgetragen werden.

Zudem wurden die Spielreihenfolgen teilweise gedreht. Im Viertelfinale (Frauen und Männer) sowie im Halbfinale (Frauen) findet das erste Spiel bei der schlechter platzierten Mannschaft der Hauptrunde statt. Das zweite Spiel und ein mögliches drittes Entscheidungsspiel werden an zwei direkt aufeinanderfolgenden Tagen bei der besser platzierten Mannschaft ausgetragen. Zudem wird es einen Playoff-Baum geben, der die Paarungen für die Playoffs bestimmt.

Die BR Volleys werden demnach wohl mit einem Auswärtsspiel am 10. März in die Playoffs starten. Ob sich die Netzhoppers KW Bestensee auch für die Playoffs qualifizieren, entscheidet sich am letzten Spieltag mit der Auswärtspartie bei den Grizzlys Giesen am kommenden Samstag
(19.00 Uhr). Die Frauen vom SC Potsdam sind bereits sicher für das Viertelfinale qualifiziert, die Platzierung ist aber noch offen.

Sendung: rbb UM6, 03.03.2021, 18 Uhr

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