Zweikampf zwischen Energies Gladrow und Luckenwaldes Becker (Quelle: imago images/Steffen Beyer)
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Ausgleichszahlung für unterklassige Klubs - Vier Regionalligisten spielen Brandenburger Landespokal aus

Der Brandenburger Landespokal wird sportlich ausgespielt, jedoch nicht mit allen noch im Wettbewerb verbliebenen Vereinen. Wie der Fußball-Landesverband Brandenburg am Montag mitteilte, werden nur die vier Regionalligisten den Wettbewerb fortführen.

Dies sind Union Fürstenwalde, FSV Luckenwalde, Energie Cottbus und Babelsberg 03. "Die Spieler der Regionalliga sind als Berufssportler anerkannt und ihnen ist demnach der Trainings- und Spielbetrieb unter strengen Hygieneauflagen gestattet", begründet der FLB die Entscheidung.

Halbfinals finden Anfang Mai statt

Der im Wettbewerb verbliebene Oberligist Ludwigsfelder FC sowie die Brandenburgligisten MSV 1919 Neuruppin, 1. FC Frankfurt/Oder und SV Frankonia Wernsdorf 1919 können seit November 2020 nicht mehr trainieren. Die für letztes Jahr im Noveber geplanten Viertelfinalspiele konnten wegen der Pandemie nicht stattfinden.

Um den Sieger des Landespokals, der gleichzeitig auch in der 1. Runde des DFB-Pokals antreten darf, zu ermitteln, werden am 20. April die Halbfinals ausgelost, die am 8. und 9. Mai ausgetragen werden sollen.

Ausgleichszahlungen für ausgeschiedene Vereine

Da die anderen Vereine unverschuldet aus dem Wettbewerb ausscheiden, erhalten sie eine Ausgleichszahlung. Zudem muss der Sieger des Wettbewerbs zehn Prozent seiner Prämie aus dem Start im DFB-Pokal abgeben. Diese wird ebenfalls unter den vier Mannschaften aufgeteilt.

Die vier Vereine erhalten somit insgesamt den dreifachen Betrag, der ursprünglich beim Ausscheiden im Viertelfinale des Landespokals vorgesehen war.

Sendung: rbb UM6, 19.04.2021, 18 Uhr

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