Geschlagen: Eisbären-Goalie Mathias Niederberger. / imago images/Nordphoto
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Audio: Inforadio | 06.04.2021 | Jens-Christian Gussmann | Bild: imago images/Nordphoto

0:5 gegen München - Heftige Klatsche statt Revanche für die Eisbären

Nächster Dämpfer für die Eisbären Berlin im Topspiel der Deutschen Eishockey Liga: Nur zwei Tage nach dem 1:4 in München hat der Hauptstadtklub am Dienstagabend zuhause mit 0:5 (0:2, 0:2, 0:1) gegen das bayrische Spitzenteam verloren. Es war eine ebenso heftige wie verdiente Klatsche für den Tabellenführer der Nord- gegen den Zweiten der Süd-Gruppe. Zum ersten Mal in dieser Saison blieb der Hauptstadtklub in der Arena am Ostbahnhof ohne eigenen Treffer.

Große Schwächen in Defensive und Aufbauspiel

Vor leeren Rängen zeigten die Gastgeber im Anfangsdrittel erhebliche Schwächen in der Defensive und im Aufbauspiel. Die Münchener waren gedankenschneller, zielstrebiger und zweikampfstärker und führten nach zwanzig Minuten durch Treffer von Derek Roy und Mathew Maione verdient mit 2:0.

Nach der ersten Pause bauten die Gäste ihren Vorsprung durch ein Kontertor von Christopher Bourque aus. Erst danach wurden die Eisbären gefährlicher, verwerteten aber ihre Chancen nicht. Stattdessen traf erneut Maione, als die Münchener in Unterzahl spielten. Im Schlussabschnitt ersetzte Tobias Ancicka im Tor Mathias Niederberger, konnte aber nicht verhindern, dass Zachary Redmond im Powerplay den fünften Treffer der Bayern erzielte.

Hördler: "In allen Belangen besser als wir"

"Die waren heute in allen Belangen besser als wir: Willen, Kampf, Qualität. Das sieht man auch am Ergebnis", sagte Eisbären-Kapitän Frank Hördler nach dem Spiel bei "Magenta Sport". Die Chance, es besser zu machen, folgt bereits am Mittwoch. Dann sind um 18:30 Uhr die Schwenninger Wild Wings zu Gast in der Arena am Ostbahnhof.

Sendung: rbb24, 06.04.2021, 21:45 Uhr

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