Eisbären Berlin (imago images/Goldberg)
Video: rbb24 | 22.04.2021 | Torsten Michels | Bild: imago images/Goldberg

6:0-Erfolg in Iserlohn - Eisbären verhindern Viertelfinal-Aus

Die Eisbären Berlin haben das zweite Viertelfinalspiel bei den Iserlohn Roosters mit 6:0 gewonnen und damit ein Entscheidungsspiel erzwungen. Dabei war die Partie lange Zeit ausgeglichener, als es das klare Ergebnis glauben lässt.

Die Eisbären Berlin haben das frühe Aus im Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vorerst verhindert. Am Donnerstagabend gewannen die Hauptstädter bei den Iserlohn Roosters mit 6:0 (2:0, 1:0, 3:0) und schafften damit den 1:1-Ausgleich in der Best-of-Three-Serie. Zach Boychuk steuerte zwei Tore zum souveränen Auswärtssieg bei, außerdem trafen Ryan McKiernan, Lukas Reichel, Simon Després und Sebastian Streu für die Berliner. Die Entscheidung über den Halbfinal-Einzug fällt nun am Samstag (17.30 Uhr) in der Arena am Ostbahnhof.

Vor leeren Rängen in der Eissporthalle am Seilersee spielten die Eisbären von Beginn an konzentriert und verteidigten aufmerksam. Da auch Iserlohn zunächst an die starke Form aus Spiel eins anknüpfte, entwickelte sich so ein munteres und vor allem hart umkämpftes Spiel mit vielen Checks über die gesamte Spielfläche. Dass die Eisbären mit einer Führung in die erste Drittelpause gehen konnten, verdankten sie so vor allem ihrer konsequenten Chancenverwertung. Erst traf Boychuk, dann erhöhte McKiernan 22 Sekunden vor der ersten Pause.

Eisbären bewahren die Ruhe

Auch nach dem Wiederbeginn kontrollierten die Hauptstädter das Spiel und bauten ihren Vorsprung aus: Reichel schloss einen Konter erfolgreich ab. Die Iserlohner erhöhten nun den Druck, scheiterten aber immer wieder am starken Eisbären-Goalie Mathias Niederberger. Im Field-Interview nach Ende des zweiten Drittels sagte Eisbären-Spieler Parker Tuomie dementsprechend: "So weit, so gut. Wir müssen einfach so weitermachen."

Und im Gegensatz zu so einigen Spielen zu Saisonbeginn blieb die Mannschaft bis zum Schluss konzentriert. So sorgten im Schlussabschnitt erneut Boychuk, Després und Streu mit ihren Toren endgültig für ein klares Ergebnis. Torhüter Mathias Niederberger sagte anschließend im Interview des Fernsehsenders MagentaTV: "Wir haben uns im ersten Spiel zu sehr leiten lassen von den Emotionen der Iserlohner." Das sei in Spiel zwei wesentlich weniger der Fall gewesen. Wie zum Beweis behielten die Berliner auch dann noch die Ruhe, als die Gastgeber nach Schlusspfiff nicht wie ansonsten üblich der Siegermannschaft den Spiel-Puck überlassen wollten.

Ergebnisse Eishockey

  • Pföderl schießt Berlin zum Titel

    Die Eisbären Berlin haben das entschei- dende Spiel der Finalserie 2:1 gewon- nen. Das Duell begann mit zwei Blitz- toren: Olver (2.) brachte die Haupt- städter mit dem ersten Schuss aufs Tor in Führung, die Grizzlys glichen nur 25 Sekunden später durch Olimb aus. Das Tor hätte allerdings nicht zählen dür- fen: Zuvor hatte Wolfsburgs Busch den Helm verloren, aber trotzdem den Puck weiter gespielt.


    DEB-Nationalstürmer Pföderl brachte Berlin wieder in Führung, danach spiel- te das Team von Trainer Serge Aubin konzentriert und diszipliniert zu Ende.

    (ARD Text)

  • Playoff-Halbfinale

    2.Spiele: Mittwoch, 5.Mai

    Ravensburg - Kassel ............... 4:1

    Bietigheim - Freiburg ..........nV. 3:2


    3.Spiele: Freitag, 7.Mai

    Kassel - Ravensburg ............... 7:3

    Freiburg - Bietigheim ............. 5:4


    4.Spiele: Sonntag, 9.Mai

    Ravensburg - Kassel ............... -:-

    Bietigheim - Freiburg ............. -:-


    Playoff-Stand (best of five)

    Kassel Huskies - Ravensb.Towerstars 2:1

    EHC Freiburg - Bietigheim Steelers. 1:2

    (ARD Text)

Sendung: rbb24, 22.04.2021, 22 Uhr

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