Die Spieler von Union Berlin beim Training (Quelle: imago images/Matthias Koch)
Bild: imago images/Matthias Koch

Spiele gegen Dortmund und Bremen - Union begibt sich freiwillig in Hotel-Quarantäne

Der 1. FC Union Berlin wird sich rund um die beiden bevorstehenden Bundesliga-Spiele in Dortmund und gegen Werder Bremen in Hotel-Quarantäne begeben. "Wir machen das, obwohl es nicht vorgeschrieben ist, auch zum Selbstschutz", sagte Manager Oliver Ruhnert nach dem 2:1-Sieg am Samstag gegen den VfB Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur.

DFL sah bisher von Team-Quarantäne ab

Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer wird am Montag ein Hotel beziehen und dort auch nach dem Auswärtsspiel gegen Dortmund am Mittwoch bis zum nächsten Heimspiel am Samstag komplett zusammenbleiben, wie es hieß.

Stadtrivale Hertha BSC befindet sich derzeit in Quarantäne, nachdem es im Team gleich mehrere positive Coronafälle gegeben hatte. Auch drei Bundesligabegegnungen des Teams, das mitten im Abstiegskampf steckt, mussten abgesagt werden. "Das ist schon hart", sagte Union-Coach Fischer zur Situation von Hertha und gab seinem Team vor, sich strikt an die Regeln zu halten.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte Anfang April von einer Hotel-Quarantäne für alle Bundesliga-Teams abgesehen. Rund um die letzten Spieltage im Mai ist diese aber noch denkbar.

Sendung: rbb24, 17.04.2021, 21:45 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    Hotel??
    Sollte ich auch mal wieder...

  2. 10.

    Mein Kommentar zur Union-"Party":
    Wow - was für eine Meldung. 700 Leute für etwas mehr als zehn Minuten, wohl z.T. ohne Maske und Abstand. Keine Gewaltausbrüche, ein paar Böller. Könnte auch "Morgens um sieben in der U7" drüberstehen. Da knallt es auch ab und an und riecht irgendwie nach Schwefel - nur die Quelle ist 'ne Andere.

  3. 9.

    Sorry, aber das drum und dran, Party mit Verstößen nach Union Sieg gegen Stuttgart, das alles entspricht genau meiner Bewertung.

  4. 8.

    Beim Profisport, zufälligerweise verdienen die Geld damit, nennt man das dann Arbeitslosigkeit. So - nun du.

  5. 7.

    Elisabeth,

    es handelt sich um Profisportler, die mit dem Fussballspielen ihren Unterhalt verdienen, und die Vereine sind Wirtschaftsunternehmen mit zig tausenden Angestellten. Das können Sie doch nicht mit dem Freizeitsport vergleichen. Zudem wird wohl kaum anderswo so auf den Infektionsschutz geachtet wie beim Profifussball, auch wenn es dort in letzter Zeit bedauerlicherweise zu Ansteckungen kam. Das läßt sich nun mal nicht zu 100% verhindern.

    Der Profi-Fussballsport bereitet vielen Menschen Freude und bietet gerade in der 'heutigen Zeit' eine Abwechslung zum doch recht eingeschränkten Alltag. Und um nur mal eine Zahl zu nennen: In der Saison 18/19 besuchten insgesamt etwa 20.000.000 Zuschauer nur die Spiele der 1. und 2. Bundesliga.

  6. 6.

    Ja klar, da kann man sich ja mal nicht zurück nehmen. Ich finde das trotz Testung nicht vorbildlich. Punkt

  7. 5.

    Elisabeth: Definiere mal Respekt! Respekt bekommt der Verein für die tolle Entscheidung. Spiele im Freien sind keine Hot spots. Und: die Spieler und die die um die Mannschaft ständig rum sind. werden regelmäßig getestet.

  8. 4.

    Respekt wäre in diesen Zeiten kein Mannschaftssport zu betreiben! Das nur mal zum Thema Respekt!

  9. 3.

    Respekt!

    Könnte "die andere Union" sich nicht ein Beispiel dran nehmen (Nein die Herthaner sind nicht gemeint). Die Überschrift war einfach zu verlockend ;-).

  10. 2.

    Starkes Statement des FCU - Respekt dafür!

  11. 1.

    Das finde ich seeeehr gut!!!!! Gute Schlussfolgerung.

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