Santiago Ascacibar mit dem Ball / IMAGO / camera4+
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DFB-Verfahren eingestellt - Keine Strafe für Hertha-Spieler Santiago Ascacibar

Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC muss keine nachträgliche Sperre mehr befürchten. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts das Verfahren gegen den Argentinier eingestellt, wie der Verband am Donnerstag mitteilte.

Kein "krass sportwidriges Verhalten"

Die Voraussetzungen eines "krass sportwidrigen Verhaltens" von Ascacibar im Berliner Stadt-Derby am Ostersonntag bei Union (1:1) seien nicht gegeben, lautete die offizielle Begründung.

Der Hertha-Profi war verdächtigt worden, seinen Gegenspieler Nico Schlotterbeck nach einem Foulspiel in der 78. Minute beleidigt zu haben. Von Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) hatte Ascacibar lediglich für das Foul die gelbe Karte gesehen.

Sendung: rbb24, 08.04.2021, 21:45 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    Zitat: ". . . er hätte "Bratwurst" zum Gegner gesagt - was ihm dann einen Freispruch brachte."

    Ha ha, das ist ja herzallerliebst. :-)

  2. 10.

    Wäre das andersrum gewesen dann wäre es wieder als rassistisch gewertet worden. Aber so ist das ok

  3. 9.

    @ CD (1.): Genau! :-)

    Und zwar aus zweierlei Gründen: Erstens ist der betroffene Nico Schlotterbeck schließlich immer noch beim SC unter Vertrag, weswegen ich immer ein besonderes Augenmerk auf ihn habe.

    Und zweitens gab es vor vielen Jahren einmal den Vorwurf an den SCF-Spieler Altin Rraklli, er habe zu einem seiner Gegenspieler dasselbe gesagt, was Santiago Ascacibar nun vom Stapel gelassen hat.
    Rraklli, seinerzeit kaum der deutschen Sprache mächtig, hat sich vor der Verhandlung beim DFB wohl vereinsintern gut beraten lassen und bei dieser dann behauptet, er hätte "Bratwurst" zum Gegner gesagt - was ihm dann einen Freispruch brachte. An diese alte Geschichte musste ich aufgrund des aktuellen Geschehens mal wieder denken. ;-)

  4. 8.

    Die Lange Rote . . . ;-)

    https://visit.freiburg.de/freiburg-planen/gastronomie-in-freiburg/die-lange-rote-freiburgs-knackigstes-wahrzeichen

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    Es wäre schon toll, wenn der FCU sich in den kommenden Jahren in der Buli wie der SCF oder der FCA etablieren könnte. Beide Vereine schlossen seit etwa einer Dekade im Schnitt auf Platz 11/12 ab.

  5. 7.

    Der Fall Hübner/Amiri ist gegessen, hinterläßt aber ob der harten Strafe für Hübner einen Beigeschmack. Denn wenn eine rassistische Äusserung nicht nachgewiesen werden konnte und selbst der angbl. derart beleidigte Spieler Zweifel daran hegte - zumal der Vorwurf nicht mal von ihm selbst, sondern ursprünglich wohl von seinem Bruder kam, der der entsprechenden Post dann auch schnell wieder löschte -, waren zwei Spiele Sperre und 20k Strafe unangemessen.

  6. 5.

    Sorry DFB, eindeutiges Fehlurteil! Florian Hübner wurde nachdem Spiel gegen Leverkusen hart bestraft! Und hier Fehlanzeige! DFB, etwa zweierlei Maß?

  7. 4.

    Zitat: "Der Spieler Florian Hübner, der seine Äußerung im Spiel gegen Leverkusen im Januar - für die er sich noch am selben Tag entschuldigte - irgendwie-irgendwo-irgendwann auf dem Spielfeld tätigte und die kein Mikrofon für die Nachwelt aufgenommen hat, wird 2 Spiele gesperrt und zahlt 20.000€."

    Das fand ich in Till Oppermanns ansonsten gutem Kommentar zur causa Petry nicht so dolle, dort die gegenseitigen Beleidigungen zwischen Amiri und Hübner ins Spiel zu bringen. Der Fall wurde geklärt und abgeschlossen. Hübner und Amiri haben sich wechselseitig für das jeweilige Fehlverhalten entschuldigt und der gegenseitigen Wertschätzung versichert. Zudem konnte auch Amiri im Laufe der Ermittlungen nicht ausschließen, "dass die Wortwahl eine andere war", als der zuvor aus nebulöser Quelle kolportierte Rassismusvorwurf.

    In diesem Fall finde ich, dass eine Sperre etwas zu streng, aber eine symbolische Strafzahlung schon angebracht gewesen wäre.

  8. 3.

    Das muss man sich mal "genüsslich" auf der Zunge zergehen lassen: da beleidigt ein Spieler einen von ihm gefoulten Gegenspieler mit dem über das Außenmikro gut verständlichen Satz: "Steh' auf, Du Arschloch!", der Schiedsrichter steht einen Meter daneben und hört wohl bewusst weg - genauso wie der DFB bei der Audioaufnahme.
    Der Spieler Florian Hübner, der seine Äußerung im Spiel gegen Leverkusen im Januar - für die er sich noch am selben Tag entschuldigte - irgendwie-irgendwo-irgendwann auf dem Spielfeld tätigte und die kein Mikrofon für die Nachwelt aufgenommen hat, wird 2 Spiele gesperrt und zahlt 20.000€.
    Wenn Ascacibars Vergehen für den DFB "kein krass sportwidriges Verhalten" ist, dann ist das ein Freibrief für alle zukünftigen "Arschlöcher"!
    Ascacibar ist übrigens kein "unbeschriebenes Blatt" - er wurde 2019 noch im Trikot des VfB Stuttgart für 5! Spiele gesperrt: er hatte einen Gegenspieler angespuckt!! "Sport frei!"

  9. 2.

    Glück gehabt, die Bratwurst.

  10. 1.

    Find ich gut. Klar- der Spruch war drüber aber dafür extra eine Sperre aussprechen?
    Nee auf keinen Fall.
    Also- viel Erfolg beim Kampf um den Klassenerhalt!

    Eiserne Grüße!

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