Der Berliner Fußball-Landespokal (Quelle: imago images/Contrast)
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Ab 15. Mai - Berliner Landespokal wird nur mit Regionalligisten fortgesetzt

Der Berliner Fußball-Landespokal wird nur mit den fünf im Wettbewerb verbliebenen Regionalligisten fortgesetzt. Das teilte der Berliner Fußball-Verband (BFV) am Mittwoch mit. Zuvor hatte sich die Mehrheit der verbliebenen Vereine in einer Videokonferenz für diesen Vorschlag ausgesprochen. Voraussetzung dafür ist, dass der Berliner Senat die Mannschaften als Berufssportler ansieht und eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Die dritte Runde im Pokal wurde bereits ausgelost, konnte coronabedingt dann aber nicht stattfinden. Aus der Regionalliga Nordost kämpfen noch der Berliner AK, Viktoria Berlin, Tennis Borussia, die VSG Altglienicke und der BFC Dynamo um den Titel.

Unterklassige Vereine erhalten finanzielle Entschädigung

Weil mit fünf Teams nicht direkt die Halbfinals gespielt werden können, sollen am 30. April zwei Mannschaften ausgelost werden, die in einem Viertelfinale den vierten Teilnehmer ausspielen. Diese Partie soll am 15. Mai stattfinden. Die Halbfinals sind für den 22. Mai angesetzt. Das Endspiel soll am 29. Mai im Rahmen des Finaltags der Amateure stattfinden.

Die 27 unterklassigen Vereine, die unverschuldet aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind, sollen eine finnazielle Entschädigung erhalten. Der Landespokalsieger startet in der 1. Runde des DFB-Pokals und bekommt dafür eine Prämie.

"Ich bin allen verbliebenden Pokalteilnehmern für die kooperativen Gespräche sehr dankbar", wird Joachim Gaertner, Präsidialmitglied Spielbetrieb, in einer Verbandsmitteilung zitiert.

Sendung: rbb UM6, 21.04.2021, 18 Uhr

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