Für weitere Amtszeit berufen - Dirk Zingler bleibt Präsident des 1. FC Union

Mi 28.04.21 | 13:33 Uhr
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Union-Präsident Dirk Zingler (Quelle: imago images/Contrast)
Bild: imago images/Contrast

Dirk Zingler bleibt Präsident des 1. FC Union Berlin. Der 56-jährige wurde vom Aufsichtsrat des Vereins für eine weitere Amtszeit bestellt. Das teilte Union am Mittwoch mit. Zingler führt den Verein seit 2004 und hat ihn seitdem aus der Regionalliga mit einem kurzen Abstecher in die Oberliga bis in die Fußball-Bundesliga geführt.

"Entwicklung untrennbar mit Zingler verbunden"

"Die Entwicklung unseres Vereins zu einem Bundesligisten, der in wenigen Monaten in seine dritte Saison in Deutschlands höchster Spielklasse startet, ist untrennbar mit dem Wirken von Dirk Zingler und seinen Präsidiumskollegen verbunden", wird der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Thomas Koch, in der Mitteilung zitiert.

Auch die Präsidiumsmitglieder Dirk Thieme, Jörg Hinze, Oskar Kosche und Lutz Munack werden auf Vorschlag Zinglers für eine weitere Amtszeit berufen. Zingler und sein Team bleiben somit bis voraussichtlich 2025 im Amt.

Zingler hat viel vor

"Vor uns liegen anspruchsvolle Aufgaben: Die Etablierung von Union in der Bundesliga, der Ausbau unseres Stadions, die Errichtung des dazugehörigen Clubhauses, der Neubau des Nachwuchsleistungszentrums mit dem Ziel, Bundesliga-Spieler auszubilden – all das wird uns viel abverlangen und dazu brauchen wir die Kraft des gesamten Vereins", kommentiert Zingler seine erneute Bestellung. "Unser Anspruch ist und bleibt, als eigenständiger, selbstbestimmter und selbstbewusster Fußball-Club erfolgreich zu sein und auf diese Weise unseren Positionen im deutschen Fußball Gehör zu verschaffen", so Zingler weiter zur Zukunft des Vereins.

Sendung: rbb UM6, 27.04.2021, 18 Uhr

17 Kommentare

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  1. 17.

    Als Erstes wollen wir doch mal kurz klar stellen dass ich für sie kein DU bin. Anstand ist anscheinend nicht ihre Stärke.
    Auch interessieren mich ihre angeblichen Abikollegen wirklich wie der Wasserstand der Wuhle.
    Hier geht es um Herrn Zingler und dessen Vergangenheit und die Werte die Union mal vertreten hat.

    Dass Unioner sofort über jedes Stöckchen springen wenn ihr so toller Verein kritisch beleuchtet wird ist ja nun allgemein bekannt.
    Schnappatmung kann aber unter Umständen auch zu gesundheitlichen Problemen führen und von daher sollten sie etwas vorsichtiger mit ihrer Gesundheit umgehen.

  2. 15.

    Achso, kleine Info noch: Der 1. FC Union Berlin hat mit Stichtag 31. März nun 37.646 Mitglieder. Das ist ein Zuwachs von mehr als drei Neueinträgen/Tag seit der letzten Zählung Ende 2020. :-)

    https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2021/02/fussball-berlin-vereine-mitglieder-union-berlin-hertha-bsc.html

  3. 14.

    Da ist überhaupt nichts "intransparent", Frolli. Die Präsidiumsmitglieder werden gem. Satzung durch Mehrheitsbeschluss des von den Mitgliedern gewählten Aufsichtsrates bestellt. Sollte es bzgl. eines oder mehrerer Präsidiumsmitglieder einen wichtigem Grund zu dessen/deren Abberufung geben, kann dazu jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden - wenn diese bspw. von mindestens 10 Prozent der Mitglieder beantragt wird.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen damit bzgl. Ihres "Eindrucks" habe helfen können . . .

  4. 13.

    Okay, leider keine Antwort von Union-Insidern gelesen. Leider ist die Berufung damit sehr intransparent, passt aber zu meinem Eindruck.

  5. 12.

    Weil Fakten halt für sich sprechen :-)
    Im übrigen stellt hier niemand die Leistungen für den Verein in Frage oder habe ich da was übersehen?
    Grundsätzlich müsst ihr aber damit leben und wenn der Name Zingler fällt wird auch immer dieser sogenannte "schwarze Fleck" in seiner Vita eine Rolle spielen. Und das jetzt als "Jugendsünde" abzutun ist wohl reichlich erbärmlich oder wollen sie einem 18-jährigen, in diesem Fall Herrrn Zingler, die geistige Fähigkeit absprechen eine entsprechende Entscheidung getroffen zu haben?
    Zitat BZ 19,07.2011 über Unionfan Zingler
    "Das Jahr 1983: Zingler, bei der FDJ in leitender Funktion, auch auf Kreisebene, dekoriert unter anderem mit der Medaille "für vorbildliche Leistung zu Ehren der DDR", war Instandhaltungsmechaniker. Er hatte gerade den Aufnahmeantrag für die Sozialistische Einheitspartie (SED) gestellt, wurde später stellvertretender Parteisekretär."
    Das sid Fakten und da beißt die Maus keinen Faden ab.

    "Größe ist nicht alles" HG!!!!

  6. 11.

    Der erste Teil Ihres Beitrags hat mich fast zu einer ernsthaften und sachlichen Antwort verleitet.
    Der zweite Teil sagt mir, dass Ihr Beitrag es doch nicht wert ist ;-)

  7. 10.

    Niemand leugnet die Geschichte, im Gegenteil, Geschichte spielt in der Tradition des größten Berliner Fußballvereins eine große Rolle.

    Es ist nur reichlich naiv zu glauben, die Geschichte eines Vereins ist mit der "Jugendsünde" eines Funktionärs (wobei man auch hierüber genüsslich diskutieren könnte) gleichzusetzen. Jahrzehnte lange Verdienste um den Verein gleichen für mich und viele andere Unioner drei Jahre "Wacheschieben" locker aus. und es ist immer schön zu sehen, wer glaubt, den ersten Stein werfen zu dürfen ;-)

  8. 9.

    Das Ding mit dem Studium muss hier ja grundsätzlich herhalten und ist auch grundsätzlich nicht falsch.
    Ich denke Negan geht es hier aber mehr um den Fakt welche Werte euer Verein "hatte" und im Gegensatz dazu das Handeln eures heutigen Präsidenten zu seiner Zeit was die damaligen Artikel der Presse wohl belegen.

    Ihr Zitat:
    "die Alten erklären den Jungen schon seit Generationen, wofür der FCU steht"
    Dazu passt sicher auch dass Oliver Ruhnert Fraktionsvorsitzender der Partei "Die Linke" in Iserlohn ist?
    https://www.dielinke-iserlohn.de/fraktion/vor
    Genau der Partei die es ablehnt die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen.
    Da fragen sie mal einige "alte Unioner" die mit Repressalien des MfS leben mussten!

    Und zum Thema "Troll" möchte ich ihnen noch sagen dass man nicht mit Steinen werfen sollte wenn man im Glashaus sitzt.
    Wenn ich mir manche ihrer Kommentare so anschaue fällt mir auch nichts mehr ein.

  9. 8.

    Negan hat doch recht.
    Man will doch immer ganz viel Geschichte und Tradition bei dem Waldclub und dieses Thema gehört nun mal zur Geschichte dazu.
    Man kann sich nicht immer nur die Rosinen rauspicken.

  10. 7.

    Ach ja... mein Lieblingstroll Negan...
    erzähl mal was neues ;-)

    Stell dir vor, ich hatte einen Abikollegen, der ist auch freiwillig für drei Jahre zum "Felix" gegangen, weil er unbedingt einen bestimmten Studienplatz, von denen es damals ganze 5 pro Doppelsemester an einer einzigen Uni in der DDR gab, haben wollte. Heute einer der angesehendsten Spezialisten auf seinem Fachgebiet.

    Dein Schwarz-Weiß-Bild ist leider ganz aus der Zeit gefallen, wie der ganze armseelige Kerl.

  11. 6.

    Ach ja.... mein Lieblingsthema "Zingler"
    es jährt sich ja nun bald zum 10. Mal dass eine deutsche Zeitung öffentlich machte dass Herr Zingler sich freiwillig für 3 Jahre im Stasi Wachregimet verpflichtete.
    Dem Regiment dass sich genau aussuchte wer dort dienen durfte und sollte.
    https://www.bstu.de/informationen-zur-stasi/themen/beitrag/das-wachregiment-des-mfs-feliks-e-dzierzynski/
    https://www.berliner-zeitung.de/wenn-die-vergangenheit-die-gegenwart-unmoeglich-macht-dirk-zingler-praesident-des-1-fc-union-war-mitglied-im-stasi-wachregiment-der-schwarze-fleck-li.68951

    Er habe seiner Zeit ja nur Wache vor einem Krankenhaus gestanden, dabei aber genau DIE geschützt die er als Unioner doch eigentlich hassen wollte.
    Dass er dann auch noch der Lüge überführt wurde als er behauptete er wusste nicht dass er beim MfS dienen würde als er seine Verpflichtung unterschrieb setzte dem Ganzen noch die Krone auf.

    In diesem Sinne
    Eisen rostet.....






  12. 5.

    Herzlichen Glückwunsch unserem Präsi Dirk Zingler! Diesem meinungsstarken "Funktionär" und herzblutigem Fussballfan bringe ich mein vollstes Vetrauen gegenüber. So kanns gerne weitergehen, Dirk!

  13. 4.

    Eigentlich bedauerlich, dass Sie meinen, Ihre Moraleinschätzungen ungebeten auf andere (hier den 1. FC Union bzw. dessen Präsidenten) ausschütten zu müssen.
    Wie der Artikel beschreibt, hat Dirk Zingler sehr viel im Interesse des FCU und des deutschen Fußballs erreicht und noch viel vor. Ich freue mich, dass der Aufsichtsrat ihn und sein Team erneut berufen hat.
    und seien Sie versichert, werte/r k.a., die Alten erklären den Jungen schon seit Generationen, wofür der FCU steht. So hat mich mein Vater zum Unioner gemacht. Mit "es war einmal" und vor allem "es ist gerade" und "vielleicht wird bald sein" ;-)

  14. 3.

    an k.a. : der "Hr. Ziegler" heißt HERR ZINGLER !!!!!!! sorry

  15. 2.

    Der Hr. Ziegler, der Robin Hood im Deutschen Fußball, gut gemeint !!! Aber: sehr geehrter Herr Ziegler, die Zeiten ändern sich, bzw.haben sich geändert. Geld bestimmt die Welt, oder auch......."erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral " ...... wünsche Union Berlin, das er seiner Hymne treu bleibt und niemals den Text ändert !!!!! und die Alten erklären dann den Jungen.........es war einmal......

  16. 1.

    Gibt es bei denen keine Wahl? (kennen sich Unioner vielleicht besser aus)

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