Maximilian Schachmann (Mitte) bei Amstel Gold Race (imago images/Eric Lalmand)
Bild: imago images/Eric Lalmand

Dritter beim Amstel Gold Race - Schachmann ganz knapp am Sieg vorbei

Der Berliner Radprofi Maximilian Schachmann hat den Sieg zum Auftakt der Ardennen-Klassiker nur knapp verpasst. Der 27 Jahre vom Team Bora-Hansgrohe belegte am Sonntag beim Amstel Gold Race nach einer starken Leistung den dritten Platz. Top-Favorit Wout van Aert sicherte sich im niederländischen Berg en Terblijt den Sieg nach 217 Kilometern im Fotofinish vor dem Briten Tom Pidcock. Das Duo musste minutenlang auf eine Entscheidung der Jury warten, bis das vorläufige Ergebnis den Belgier als Sieger aufwies.

Im Sprint chancenlos

Statt der harten Zick-Zack-Fahrt durch die Region Limburg wurde die 55. Austragung des Rennens aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf einer knapp 17 Kilometer langen Runde mit jeweils drei Anstiegen rund um Valkenburg ausgetragen, die 13-mal gefahren wurde. Das Rennen lief lange kontrolliert ab, bis knapp 50 Kilometer vor dem Ziel die ersten ernsthaften Attacken folgten.

Den entscheidenden Angriff setzten Schachmann, van Aert und Pidcock knapp zwölf Kilometer vor dem Ziel auf der Schlussrunde. Das Trio arbeitete gut zusammen, fuhr einen Vorsprung von maximal 22 Sekunden vor einer über 40 Fahrer starken Verfolgergruppe heraus. Schachmann wollte es nicht auf einen Sprint ankommen lassen, doch seine Attacke zwei Kilometer vor dem Ziel verpuffte. Im Sprint war der Berliner schließlich chancenlos.

Sendung: rbb24, 18.04.2021, 22 Uhr

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