Best-of-Three-Serie weiter offen - Eisbären gewinnen zweites Finalspiel in Wolfsburg

Eisbären-Spieler John Ramage im Spiel gegen Wolfsburg. Quelle: imago images/regios24
Video: rbb24 | 05.05.21 | 21:45 Uhr | Dennis Wiese | Bild: imago images/regios24

Die Eisbären Berlin haben ihre Chance auf den deutschen Meistertitel gewahrt: Am Mittwochabend setzten sich die Berliner mit 4:1 bei den Grizzlys Wolfsburg durch. Damit fällt die Titelentscheidung am Freitag in der Arena am Ostbahnhof.

Die Eisbären Berlin haben weiter alle Chancen auf den Gewinn der deutschen Eishockey-Meisterschaft. Die Mannschaft von Serge Aubin setzte sich am Mittwochabend in der Best-of-Three-Finalserie mit 4:1(1:0, 2:1, 1:0) gegen die Grizzlys Wolfsburg durch.

Somit fällt die Entscheidung am Freitag im dritten Finalspiel. Das erste Duell hatten die Eisbären am Sonntag mit 2:3 nach Verlängerung verloren.

Guter Auftritt der Eisbären im ersten Abschnitt

Die Eisbären starteten schwungvoll in die Partie, bauten von Beginn an viel Druck auf und kamen bereits in der Anfangsphase zu einigen guten Chancen. Marcel Noebels und Leo Pföderl vergaben in den ersten drei Minuten die besten. Im Anschluss wurde dann aber auch der Gastgeber in Überzahl nach Zeitstrafe für Berlins Parker Tuomie erstmals gefährlich. Erfolgreich war aber auch Wolfsburg zunächst nicht.

Trotzdem war es von Anfang an ein ordentliches zweites Finalspiel, in dem die Eisbären im ersten Drittel insgesamt die bessere Mannschaft waren. Für die gute Leistung belohnten sich die Berliner in der 17. Minute. Frank Hördler brachte sein Team in Führung, mit der die Gäste auch in die Pause gingen.

Weniger Tempo, mehr Effektivität

Wolfsburg kam verbessert aus der Kabine und hatte zu Beginn des zweiten Drittels mehr Spielanteile. Die Eisbären wirkten zunächst nachlässig und spielten nicht mehr ganz so zielstrebig wie noch im ersten Durchgang. Trotzdem durfte die Mannschaft von Serge Aubin nach 27 Minuten erneut jubeln. Ryan McKiernan erhöhte mit einem schönen Schuss auf 2:0. Es war bereits das siebte Play-off-Tor des US-Amerikaners.

Wenig später kam es noch besser für die Berliner: Nach einer halben Stunde war es Sebastian Streu, der den dritten Eisbären-Treffer erzielte. Nachdem die Gäste im ersten Drittel noch viele Chancen liegenließen, zeigten sie sich jetzt höchst effektiv. In der 38. Minute verkürzte Wolfsburg in Überzahl durch Gerrit Fauser allerdings noch auf 1:3. Mit dem Ergebnis ging es in die zweite Pause.

Eisbären-Defensive hält dem Wolfsburger Druck stand

Wie zu erwarten, startete Wolfsburg sehr offensiv in das letzte Drittel, wollte den Rückstand mit viel Druck auf die Berliner Hintermannschaft aufholen. Doch die Eisbären-Defensive hielt zunächst dicht und die Gäste konnten in der Offensive immer wieder selbst Nadelstiche setzen. Wolfsburg tat sich weiterhin schwer im Spielaufbau, die Eisbären machten auch im letzen Drittel ein gutes Spiel.

Mehr als drei Minuten vor dem Ende des Spiels nahm Grizzly-Trainer Pat Cortina Torwart Dustin Strahlmeier vom Eis, probierte mit einem zusätzlichen Feldspieler doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Das gelang nicht: Die Eisbären verteidigten bis zum Ende konzentriert und erzielten durch Lukas Reichel in der 58. Minute die Entscheidung. Die Berliner verdienten sich dank einer insgesamt starken Leistung das dritte und entscheidende Finalspiel um die Meisterschaft in der DEL.

Sendung: rbb24, 05.05.21, 21:45 Uhr

3 Kommentare

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  1. 3.

    Grandioses Spiel... am Freitag weiter so spielen !!!

  2. 2.

    Klasse Spiel und nur durch mutigen Kampf wird man Meister ich drücke fest beide Daumen dafür

  3. 1.

    Genau so auch am Freitag Spielen, dann klappt es mit der Meisterschaft. Viel Glück!!

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