Nach 15 Jahren - Eisbären-Geschäftsführer Lee wechselt in den Aufsichtsrat

Peter John Lee während eines Pressetermins. Quelle: imago images/Christian Thiel
Bild: imago images/Christian Thiel

Der langjährige Geschäftsführer der Eisbären Berlin, Peter John Lee, zieht sich beim deutschen Eishockey-Meister aus dem operativen Geschäft zurück und wechselt in den Aufsichtsrat. Das gab der Verein am Dienstag bekannt.

Der 65-Jährige führte die Eisbären 21 Jahre lang als Manager, 15 Jahre davon als Geschäftsführer. Sein Nachfolger wird den Angaben zufolge Thomas Bothstede, der derzeit die Funktion als "Vice President Business Operations" inne hat.

Lee wird Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden Luc Robitaille.

"Ziehe mich ein Stück weit aus dem Tagesgeschäft zurück"

"Zusammen mit Luc Robitaille habe ich schon vor geraumer Zeit die Zukunft der Eisbären besprochen und den Wechsel in den Aufsichtsrat als nächsten Schritt festgelegt. Der Gewinn der achten Deutschen Meisterschaft ist nun ein guter Zeitpunkt, um diesen zu tätigen", wird Lee in einer Mitteilung des Klubs zitiert. "Ich ziehe mich zwar ein Stück weit aus dem Tagesgeschäft zurück, bin in meiner neuen Funktion jedoch auch weiterhin in die Entscheidungen eingebunden", so der 65-Jährige weiter.

Peter John Lee wechselte vor über 25 Jahren zunächst als Spieler zu den Berlinern, wurde 1997 Assistenztrainer und noch in derselben Saison Cheftrainer. Ab dem Jahr 2000 verantwortete er als Manager den sportlichen Bereich und übernahm nach der Meisterschaft 2006 zusammen mit Billy Flynn die Geschäftsführung.

"Es ist kaum in Worte zu fassen, was Pete für die Eisbären bedeutet. Er hat sie geprägt wie kein anderer. Sein Verhältnis zu Spielern, Partnern und Sponsoren war und ist ein extrem wichtiger Faktor für die Erfolge auf und außerhalb des Eises. Umso mehr freut es uns, dass er sich dazu entschieden hat, den Eisbären in einer neuen Rolle treu zu bleiben", erklärt Luc Robitaille.

Sendung: rbbUM6, 18.05.21, 18 Uhr

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