Letzter Bundesliga-Spieltag - Union Berlin stellt Antrag für Fan-Zulassung gegen RB Leipzig

Union-Fans jubeln bei einem Testspiel im letzten Jahr ihren Spielern zu. Quelle: imago images/Camera 4
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Der 1. FC Union Berlin hofft auf eine Fan-Rückkehr am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen RB Leipzig. Wie die Eisernen am Sonntag mitteilten, wurde beim Berliner Senat ein
entsprechender Antrag für ein Pilotprojekt zur Zuschauerrückkehr gestellt.

Sollte der Antrag bewilligt werden, könnten bei notwendiger Einhaltung der Abstandsregeln am kommenden Samstag (15.30 Uhr) maximal 5.000 Besucher im Stadion an der Alten Försterei dabei sein.

Pilotprojekt bereits im März geplant

"Die Partie am 34. Spieltag der Fußballbundesliga möchte der 1. FC Union Berlin nutzen, um die Durchführbarkeit von Veranstaltungen zu testen, die eine Rückkehr für getestete, geimpfte oder von einer Corona-Erkrankung genesene Personen ins Stadion vorsieht", hieß es in der Mitteilung. Die Ticketvergabe soll bereits am Montag vorbehaltlich der Genehmigung per Losverfahren erfolgen. Für Union Berlin geht es als Tabellen-Siebtem im letzten Saisonspiel sportlich noch um die Qualifikation für die europäische Conference League.

Die Eisernen setzen in der Pandemie-Zeit seit langem auf Konzepte für eine Zuschauer-Rückkehr. Ein Ende März ausgearbeiteter Plan mit anderen Berliner Vereinen wie den BR Volleys und den Eisbären Berlin hatte ein konkretes Pilotprojekt bereits vorgesehen. Die damals steigenden Inzidenzzahlen verhinderten aber letztlich ein Spiel vor Fans Mitte April gegen den VfB Stuttgart.

Sendung: Inforadio, 16.05.21, 17:15 Uhr

15 Kommentare

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  1. 15.

    Nicht aufregen, es wird immer Neider und hasser geben, damit muss man heutzutage leider leben.
    Für mich sind das einfach keine Berliner und werden von mir ignoriert.

  2. 14.

    Zitat: "So sieht es aus. Ständig Regeln gebrochen und der Senat belohnt das auch noch."

    Inwiewei belohnt der Senat welches "ständige Regelbrechen" des 1. FC Union Berlin, "Nori"?

  3. 13.

    Zitat:"
    1. Diese Idee wird hoffentlich schon aus Wettbewerbsgründen abgelehnt!
    2. Und vom Wahnsinn vor dem Stadion ganz abgesehen. Denn im geistigen Sinne sind sie Brüder von Dynamo Dresden!"


    Mal an Sie, "Ahsen Jänsch", "Florian Berlin" und "Nori": Jedem Verein der ersten drei Ligen steht es frei ein Konzept zur Zuschauerrückkehr einzureichen. Diese Beiträge hier, die neben einer unterstellten Verharmlosung der Pandemie von Wettbewerbsverzerrung über Bettelei nach Sonderrechten bis zu "geistiger Brüderschaft" mit DD Randalierern reichen, sind einfach nur hanebüchenen.

  4. 11.

    Naja, so ganz Unrecht hat er nicht. Der Profifußball ist sehr privilegiert durch die Krise gekommen. Andere Sportarten oder gar die Kultur hatten bei weitem nicht die selbe Aufmerksamkeit der Medien. Kulturschaffende hatten zum großen Teil keine Einnahmen. Ab Mittwoch soll es nun Öffnungen geben. Aber bitte dann mit Vorsicht, damit auch wirklich alle lange was von haben. Am letzten Spieltag muss nun wirklich nicht ein Verein vorpreschen. Aber sicher glaubt man im Stadion hat man die Fans besser unter Kontrolle. Vom Breitensport und deren Trainer will ich gar nicht reden. Auch da wäre Solidarität angesagt.

  5. 10.

    Union und die Extra-Wurst… (statt Stadionwurst!)

    1. Diese Idee wird hoffentlich schon aus Wettbewerbsgründen abgelehnt!
    2. Und vom Wahnsinn vor dem Stadion ganz abgesehen. Denn im geistigen Sinne sind sie Brüder von Dynamo Dresden!

    Wenn Sie es ernst mit dem Pilotprojekt meinen: Dann könnten sie ja ein Event wie z.B. „Union singt im Stadion“ organisieren :-)

  6. 9.

    Was reden Sie denn für einen Blödsinn? Schauen Sie einfach in andere Ligen oder andere Länder...Dort ist es Gang und Gebe vor Zuschauern zu spielen, wenn die Inzidenzen dafür sprechen...Also ruhig Blut und mal locker bleiben...Man sollte sich darüber freuen,dass es Vereine gibt die wieder Zuschauer zulassen wollen und nicht solche sinnfreien und negativen Kommentare ablassen

  7. 8.

    Bei Union fällt mir nur noch ein.
    Wir sind alle gleich, nur Union ist gleicher.

  8. 7.

    Wenn Sie sonst keine weiteren Sorgen haben führen Sie offensichtlich ein glückliches Leben. Aber keine Angst. Es werden keine Zuschauer zugelassen. Die Union Fans werden allerdings nicht so enttäuscht sein wie die in Dresden.

  9. 6.

    Nur mal zu Ihrer Aufklärung:
    Union "bettelt" nicht um Sonderrechte! Es geht hier um das Vorlegen und Vorleben tragfähiger Konzepte, wie man Großveranstaltungen branchenunabhängig coronakonform und sicher mit Beteiligung von Zuschauern durchführen kann. Dabei geht es nicht nur um Fans in der Alten Försterei, nicht nur um Fans in anderen BL-Stadien oder beim Fussball, nicht nur um sportliche Großveranstaltungen, sondern sehr viele Events im Kultur/OpenAir/Musik/Festival-Bereich.
    Also bitte Horizont erweitern oder zumindest die Diffamierung anderer mit Horizont unterlassen!

  10. 5.

    Was Union vor hat wäre Wettbewerbsverzerrung. Andere Vereine müssten demnach auch Zuschauer ins Stadion lassen dürfen. Union soll doch endlich mal aufhören nach Sonderrechten zu betteln. Seit Beginn der Pandemie versucht man sich Zuschauer-Vorteile zu verschaffen. Das die Gesundheit der Menschen in Pandemiezeiten vor geht scheint die Macher beim angeblich so sozial engagierten FC Union nicht zu interessieren....

  11. 4.

    In Rostock sind am letzten Spieltag 7500 Fans im Stadion um mit ihrer Mannschaft zu feiern. Warum soll das mit Einhaltung der Auflagen nicht auch in Berlin stattfinden können???

  12. 3.

    Wäre echt super wenn das klappt. Prima das es Leute gibt die das normale Leben im Blick haben.
    Aber es wird hier bestimmt gleich wieder bis zur Schließung der Kommentarfunktion wüste Beschimpfungen mit Schaum vorm Mund geben.
    Und niemals vergessen Eisern Union

  13. 2.

    Das wäre der verdiente Lohn für eine sensationelle Saison, egal wie das Spiel ausgeht. Ich drücke alle Daumen und rufe "Eisern Union!" natürlich mit Mund-Nasenschutzmaske.

  14. 1.

    Was sind das denn für Träumer. Und das am letzten Spieltag.

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