Volleyballer kehrt nach Berlin zurück - Ruben Schott wechselt zu den BR Volleys

Ruben Schott mit Volleyball
Bild: IMAGO / Contrast

Volleyball-Nationalspieler Ruben Schott kehrt zu den BR Volleys zurück. Nach vier Jahren im Ausland kehrt der Berliner zurück in seine Heimatstadt und zu dem Verein, für den er bereits in der Vergangenheit zweimal aktiv war.

Namhafter Neuzugang für die BR Volleys: Die Berliner Volleyballer haben den Nationalspieler Ruben Schott verpflichtet. Der Außenangreifer, der gebürtig aus Berlin kommt und bereits von 2013 bis 2014 und von 2015 bis 2017 für die Volleys spielte, schließt sich dem Klub ab diesem Sommer ein weiteres Mal an.

Schott wechselt von AZS Olsztyn in Polen zurück in seine Heimatstadt.

Deutsche Meisterschaft mit den Volleys in der ersten Saison

"Für mich ist es wichtig, ein gutes Gesamtpaket zu haben", sagte der 26-Jährige gegenüber dem rbb. "Geld allein war für mich nie ausschlaggebend. Ich bin hungrig, etwas zu gewinnen und will wieder um Titel spielen", nennt Schott die Gründe für seine Rückkehr nach Berlin und zu den BR Volleys.

Der Außenangreifer begann seine Volleyball-Karriere schon früh beim SV Preußen Berlin und kam über verschiedene Stationen in der Hauptstadt, unter anderem beim VC Olympia, 2013 zu den BR Volleys. In seiner ersten Saison gewann er mit den Berlinern prompt die deutsche Meisterschaft. Im Folgejahr konnte er diesen Erfolg wiederholen und zog zudem mit den Volleys ins Pokalfinale ein.

Vize-Europameister 2017

Nach einer Leihe in der Saison 2014/15 zu Bundesliga-Konkurrent Chemie Volley Mitteldeutschland, kehrte Schott, der für seine gefährlichen Aufschläge bekannt ist, nach Berlin zu den Volleys zurück. Mit den Berlinern feierte er 2016 seine bislang erfolgreichste Saison der Karriere. Schott und die Volleys gewannen erneut die deutsche Meisterschaft, den deutschen Pokal sowie mit dem CEV-Pokal auch eine europäische Trophäe.

2017, nach der Titelverteidigung in der Volleyball-Bundesliga, zog es Schott ins Ausland nach Italien zu Powervolley Mailand. Dort blieb er allerdings nur für ein Jahr, ehe er 2018 nach Polen zunächst zu Trefl Gdansk und schließlich zu AZS Olsztyn wechselte.

Schott spielte bislang 58 Mal für die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft und wurde mit ihr 2017 Vize-Europameister.

Ziele: "Meisterschaft, Pokal und Supercup"

Der Berliner möchte das Team der BR Volleys als Führungsspieler leiten und sowohl national als auch international Erfolge feiern. "Ich möchte dem Team helfen, Titel zu gewinnen. Die Ambitionen in Berlin sind immer sehr hoch, wie aber auch meine eigenen", sagt Schott. Die Ziele formuliert er genau: "Meisterschaft, Pokal und Supercup. Wenn wir es zudem schaffen würden, aus der Champions-League-Gruppenphase herauszukommen, wäre das auch ganz toll."

Bevor Schott allerdings bei seinem neuen alten Verein aufs Parkett zurückkehren kann, stehen für ihn zunächst noch Aufgaben mit der Nationalmannschaft an. "Wir haben einen straffen Sommer vor uns. Ende Mai geht es in Rimini mit der Nations League los. Und dann im September noch die Europameisterschaft. Da haben wir uns ein paar Ziele gesteckt", erlärte der 26-Jährige.

Sendung: rbbUM6, 17.05.21, 18 Uhr

Nächster Artikel