2:0-Sieg gegen Fürstenwalde - SV Babelsberg holt zum zehnten Mal den Landespokal

Babelsberg-Spieler Tobias Dombrowa und Robin Müller feiern Tor (Quelle: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Soeren Stache)
Video: rbb UM6 | 29.05.2021 | Philipp Büchner | Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Soeren Stache

Der SV Babelsberg ist ab sofort alleiniger Rekordsieger des Brandenburger Landespokals. Der SVB setzte sich am Samstag gegen Titelverteidiger Union Fürstenwalde durch und feierte bereits zum zehnten Mal den Gewinn der Trophäe.

Der SV Babelsberg 03 hat am Samstagnachmittag das Finale des Brandenburger Landespokals gewonnen. Die Mannschaft von Predrag Uzelac setzte sich mit 2:0 (1:0) gegen Union Fürstenwalde durch.

Damit sind die Nulldreier in Brandenburger mit zehn Titelgewinnen jetzt alleiniger Rekordsieger. Bislang lagen die Babelsberger gleichauf mit dem FC Energie Cottbus, der den Pokal bislang neunmal gewinnen konnte.

Dombrowa sorgt für die Führung

Das Spiel, das die Neuauflage des letztjährigen Finales war, als sich Fürstenwalde knapp durchsetzen konnte, begann ausgeglichen. Schon in der Anfangsphase kamen beide Teams zu Torgelegenheiten, die Führung gelang im Luckenwalder Werner-Seelenbinder-Stadion zunächst aber keiner Mannschaft. Zwar zappelte der Ball nach sieben Minuten ein erstes Mal im Netz, der Treffer von Babelsbergs Tobias Dombrowa wurde allerdings richtigerweise wegen Abseits aberkannt.

Nach einer guten halben Stunde erzielte der 21-Jährige dann allerdings die reguläre Führung für seine Mannschaft. Nach einem schönen Zuspiel von Innenverteidiger Petar Lela traf Dombrowa (33.) zum verdiente 1:0, mit dem die Partie auch in die Halbzeit ging.

Babelsberg holt verdient den Titel

Nach der Pause hatte Babelsberg schnell die Möglichkeit, die Führung zu erhöhen. Nach einer Ecke wuchtete Lela (52.) den Ball per Kopf an die Latte - Glück für Fürstenwalde. In einer Partie, die beide Mannschaften sehr körperbetont angingen, blieben die Nulldreier auch zu Beginn der zweiten Halbzeit das bessere Team. Immer wieder kam die Elf von Trainer Predrag Uzelac gefährlich in die Hälfte von Fürstenwalde, schaffte es allerdings zunächst nicht, den engen Vorsprung auszubauen - Babelsberg spielte zu ineffektiv.

Fürstenwalde schien das zu bemerken, wurde nach einer Stunde immer mutiger und kam ebenfalls zu einigen Gelegenheiten. Die beste vergab Johann Weiß (60.), SVB-Torwart Marco Flügel parierte stark.

"Hochverdient Revanche genommen"

Doch es blieb ein kurzes Aufbäumen. In der 78. Minute sorgte Daniel Frahn für das 2:0 und gleichzeitig für die Vorentscheidung. In der Nachspielzeit sah Fürstenwaldes Malik McLemore wegen einer Tätlichkeit noch die Rote Karte.

"Babelsberg hat verdient den Pokal gewonnen", beglückwünschte Fürstenwalde-Trainer Matthias Maucksch den SVB. Für Maucksch war es das letzte Spiel als FSV-Trainer. "Wir haben die wichtigen Zweikämpfe verloren, die 50:50-Duelle gingen an Babelsberg. So entscheidet sich das Spiel", sagte Maucksch weiter. "Das bedeutet uns sehr viel", erklärte sein Gegenüber, Predrag Uzelac. "Wir haben im letzten Jahr unglücklich verloren. Jetzt haben wir hochverdient Revanche genommen", sagte der 55-Jährige.

Sendung: rbbUM6, 29.05.21, 18 Uhr

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