Halbfinals des Landespokal Brandenburg - Babelsberg und Fürstenwalde stehen im Finale

Halbfinale FC Energie Cottbus - SV Babelsberg 03 IMAGO / Steffen Beyer
Video: Brandenburg Aktuell | 09.05.21 | Jörg Klawitter | Bild: IMAGO / Steffen Beyer

In den Halbfinals des Landespokals Brandenburg setzte sich Babelsberg gegen Cottbus durch und Fürstenwalde bezwang Luckenwalde. Die beiden Sieger treffen am Finaltag der Amateure (29. Mai) aufeinander. Der Pokalsieger zieht in die erste Runde des DFB-Pokals ein.

Die Finalisten des Brandenburger Landespokal stehen fest. Der SV Babelsberg 03 und der FSV Union Fürstenwalde setzten sich in ihren jeweiligen Halbfinals durch und spielen nun um ein Ticket für den DFB-Pokal. Die unterlegenen Teams Energie Cottbus und der FSV Luckenwalde dagegen gehen in die Sommerpause.

Zeitgleich starteten am Sonntagnachmittag die beiden Halbfinal-Partien in Cottbus und Fürstenwalde. Zwei Spiele mit vier Vereinen, über deren sportliche Konstitution im Vorfeld nur spekuliert werden konnte. Denn die Regionalligisten hatten seit November vergangenen Jahres kein einziges Pflichtspiel mehr bestritten und durften aufgrund der Corona-Regeln zeitweise nicht einmal trainieren. So war das Halbfinale für alle Teams ein Kaltstart.

Babelsberg trifft nach Ecke

Den besseren Start nach der monatelangen Pause in der Partie Cottbus gegen Babelsberg erwischten die Gäste. In der zehnten Minute verteidigte Energie einen Eckball von Tino Schmidt viel zu nachlässig. Mittelfeldmann Sven Reimann konnte unbedrängt zum Kopfball gehen und nickte zur Führung der Filmstädter ein. Cottbus versuchte daraufhin, den Druck zu erhöhen, fand aber nur schwer in die Partie. Die Offensive der Lausitzer blieb in der ersten Halbzeit blass, schöne Spielzüge nach vorne waren Mangelware.

In der zweiten Hälfte war Babelsberg abermals am Drücker. Scheiterte Schmidt nach einer gespielten Stunde noch am Pfosten, machte es Lukas Wilton in der 67. Minute besser. Sein flacher Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze ging unter der Mauer hindurch und hinein ins rechte untere Toreck – 2:0 für die Filmstädter. Cottbus lief an, doch Babelsberg erhöhte zum 3:0-Endstand durch David Danko in der 88. Minute.

Fürstenwalde kurz unaufmerksam

Im Parallelspiel Fürstenwalde gegen Luckenwalde gaben die Gastgeber zunächst den Ton an und waren drauf und dran, in Führung zu gehen. Doch durch einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit bei einem Freistoß der Gäste geriet Fürstenwalde überraschend ins Hintertreffen. Daniel Becker spielte einen flachen Pass in den Lauf von Christian Flath, während die Fürstenwalder Abwehr eine hohe Flanke erwartet hatte. Flath kam deshalb ohne Gegenwehr zum Schuss und traf zur Führung in der 31. Minute. Anschließend verdienten sich die Gäste diesen Vorsprung durch eine überzeugende Mannschaftsleistung.

Die Halbzeitpause tat Fürstenwalde gut, denn sie kamen wieder frischer aus der Kabine. Der Ausgleich von Arlind Shoshi in der 56. Minute nach Kopfball-Vorlage von Joshua Putze ging folglich in Ordnung. Es kam noch besser für die Hausherren. Linksverteidiger Darryl Geurts schlug in der 72. Minute eine zielgenaue Flanke auf den Louis Böcker, der hochstieg und einköpfte – Spiel gedreht. Der Torhunger der Fürstenwalder war noch nicht gestillt. In der 79. Minute erhöhten die Ost-Brandenburger durch Johann Martynets auf den 3:1-Endstand.

Im Pokalfinale am Finaltag der Amateure am 29. Mai treffen nun, wie schon im vergangenen Jahr, Fürstenwalde und Babelsberg aufeinander. Der Pokalsieger des Landespokals zieht in die 1. Runde des DFB-Pokals in der kommenden Saison ein.

Sendung: rbb UM6, 09.05.2021, 18:00 Uhr

6 Kommentare

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  1. 6.

    Dann drücke ich mal Fürstenwalde die Daumen fürs Finale. Wäre prima, wenn sie erneut im DFB-Pokal spielen würden. Im letzten Jahr schlug man sich ja recht achtbar gegen Wolfsburg.

  2. 5.

    Ja, Energie lässt die Herzen höher schlagen. Der Club nimmt zurzeit alles mit, selbst eine Niederlage gegen Babelsberg.

  3. 4.

    Cottbus hochverdient raus, Babelsberg effektiv ins Finale und die beiden Waldes mit optischem Dorffussball.
    Wenigstens hatte das arme Böhnchen seinen Wochen-Höhepunkt, musste ja auch lange darauf warten.

  4. 3.

    Danke an den Vorstand von Energie!
    Es wird gejammert, keine Einnahmen, aber man trennt sich vor dem Halbfinal von Lottner!
    Dann kommt der U19 Trainer und jammert über zwei angeblich nicht gegebene Elfmeter. Der Trainer war völlig überfordert, die Mannschaft hatte keinen Plan ,und auch null Bock sich in welcher Form auch immer in Szene zu setzen.
    Warum werden dem Trainer keine Grenzen gesetzt?
    Einen 17 und 19 jährigen im Halbfinal gegen Babelsberg?
    Bin seit 43 Jahren Fan dieser Mannschaft, und ich glaube, der Tiefpunkt ist noch nicht erreicht!!!!

  5. 2.

    Der FC Energie Cottbus gibt sich nunmehr nicht nur der höchsten Lächerlichkeit preis, er versinkt auch in größter Bedeutungslosigkeit....man hat sich auch allerbeste Mühe gegeben in der Vergangenheit, um das endlich zu schaffen.

  6. 1.

    Hoch, hoch, hochverdient für Babelsberg.
    Klein Cottbus kann sich nun mit Gurken trösten.

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