26:28-Pleite - Füchse unterliegen THW Kiel knapp

Fabian Wiede beim Wurf / IMAGO / Foto Lächler
Video: rbb24 | 09.05.21 | 21:45 Uhr | Philipp Büchner | Bild: IMAGO / Foto Lächler

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga eine Überraschung gegen Tabellenführer THW Kiel nur knapp verpasst. Am Sonntag unterlagen die Berliner trotz einer guten kämpferischen Leistung dem deutschen Meister erst in der Schlussphase mit 26:28 (17:15).

Beste Berliner Werfer waren Hans Lindberg mit sieben und Lasse Andersson mit fünf Toren.

Intensives Spiel mit später Entscheidung

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der auf beiden Seiten die Offensivreihen dominierten. Erst als die Berliner nach Zeitstrafen in doppelter Unterzahl agieren mussten, gerieten sie mit zwei Toren in Rückstand (4:6). Defensiv fehlte den Berlinern der Zugriff, schon nach 17 Minuten löste Fredrik Genz den bis dahin glücklosen Dejan Milosavljev im Tor ab.

Dafür lief es aber offensiv besser. Kiel nahm bei den Angriffen den Keeper heraus, was die Füchse nach Ballgewinnen mehrmals mit Treffern ins leere Tor bestraften. Die Berliner kämpften und glichen nach 19 Minuten zum 11:11 aus. Dabei nutzten die Spieler von Trainer Jaron Siewert nun jeden Fehler der Kieler. Mit einem 4:0-Lauf vor der Pause gingen sie erstmalig in Führung.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Lindberg auf 18:15. Doch die Füchse taten sich im Angriff nun deutlich schwerer und fanden gegen die kompakte Kieler Deckung kaum noch Lücken. Kiel wurde stärker und ging nach 46 Minuten 22:20 in Führung. Die Füchse kämpften weiter, doch in der Schlussphase hatte Kiel die besseren Nerven. Drei Minuten vor dem Ende bedeutete das 24:27 durch Harald Reinkind die Vorentscheidung zugunsten der Gäste.

Sendung: rbb UM6, 09.05.2021, 18:00 Uhr

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