Entscheidender 86:79- Sieg in München - Alba Berlin ist wieder Deutscher Meister

Alba Berlin feiert mit dem deutschen Meisterpokal. Bild: imago-images/kolbert-press
Video: Abendschau | 13.06.21 | Hans-Christian Dexne | Bild: imago-images/kolbert-press

Die Titelverteidigung in der Basketball-Bundesliga ist geglückt: Mit einem 86:79-Sieg hat Alba Berlin die Serie gegen den FC Bayern München für sich entschieden. Dabei profitierten die Berliner von ihrem breiten Kader - und einem überragenden Jayson Granger.

Alba Berlin hat seinen Deutschen Meistertitel im Basketball verteidigt. Mit 86:79 gewann das Team am Sonntag das vierte Spiel gegen den FC Bayern in München und entschied damit die Final-Serie für sich.

Dabei gelang den Berlinern ein beeindruckender Start-Ziel Sieg. Sie gingen direkt zu Spielbeginn in Führung und gaben diese bis zum Schluss nicht ab. Nur Mitte des dritten Viertels und in den Schlussminuten musste Alba um seinen Vorsprung zittern.

Es ist der zehnte Deutsche Meistertitel der Berliner. Überragender Mann bei Alba war Jayson Granger mit 29 Punkten, der Uruguayer wurde zum wertvollsten Spieler der Finalserie gewählt.

Alba ohne Siva, aber mit starkem Start

Alba trat, wie schon im dritten Spiel der Serie, ohne Spielmacher Peyton Siva an. Für ihn stand erneut Christ Koumadje im Kader und direkt in der Starting Five. Der 2,21 Meter große Center war ein wichtiger Faktor im Spiel am Samstag, als Alba vor allem unter den Körben den Münchenern überlegen war.

Eine solche Wahl zu haben, würde sich der Münchener Trainer Andrea Trincchieri derzeit wohl wünschen - die Bayern haben so viele Verletzte, dass die verbliebenen Top-Spieler nahezu dauerhaft auf dem Parkett stehen. In der eng getakteten Final-Serie wurde das von Spiel zu Spiel ein Faktor. Alba zeigte sich zu Beginn der Partie stark und spielfreudig. Schnell legte der Titelverteidiger einen kleinen Lauf hin - zog erst auf 6:0, später auf 13:3 davon.

Die Berliner erwischten einen optimalen Start ins vierte Spiel der Serie. In München erspielten sie sich schnell einen zehn Punkte Vorsprung (13:3). Diese Führung baute das Team von Aito Garcia Reneses bis zum Ende des ersten Viertels sogar noch aus (21:9). Die Gastgeber kamen bis zur Halbzeit zwar besser ins Spiel und verkürzten, aber Alba hielt dem Bayern-Druck stand, angeführt von einem überragenden Jason Granger, der schon zur Pause bei 13 Punkten stand. Mit einer 38:30-Führung gingen die Albatrosse in die Halbzeit.

Danach entwickelte sich rasch ein engeres Spiel, in dem Alba bis ins Schlussviertel kontant einen knappen Vorsprung halten konnte. Mit 58:52 ging es in die letzten zehn Minuten der Partie. Die Berliner hatten an diesem Nachmittag in der Münchener Halle immer die richtige Antwort auf Druckphasen der Bayern.

Die Berliner erwischten einen optimalen Start ins vierte Spiel der Serie. In München erspielten sie sich schnell einen zehn Punkte Vorsprung (13:3). Diese Führung baute das Team von Aito Garcia Reneses bis zum Ende des ersten Viertels sogar noch aus (21:9). Die Gastgeber kamen bis zur Halbzeit zwar besser ins Spiel und verkürzten, aber Alba hielt dem Bayern-Druck stand, angeführt von einem überragenden Jason Granger, der schon zur Pause bei 13 Punkten stand. Mit einer 38:30-Führung gingen die Albatrosse in die Halbzeit.

Danach entwickelte sich rasch ein engeres Spiel, in dem Alba bis ins Schlussviertel kontant einen knappen Vorsprung halten konnte. Mit 58:52 ging es in die letzten zehn Minuten der Partie. Die Berliner hatten an diesem Nachmittag in der Münchener Halle immer die richtige Antwort auf Druckphasen der Bayern.

Die Berliner erwischten einen optimalen Start ins vierte Spiel der Serie. In München erspielten sie sich schnell einen zehn Punkte Vorsprung (13:3). Diese Führung baute das Team von Aito Garcia Reneses bis zum Ende des ersten Viertels sogar noch aus (21:9). Die Gastgeber kamen bis zur Halbzeit zwar besser ins Spiel und verkürzten, aber Alba hielt dem Bayern-Druck stand, angeführt von einem überragenden Jason Granger, der schon zur Pause bei 13 Punkten stand. Mit einer 38:30-Führung gingen die Albatrosse in die Halbzeit.

Danach entwickelte sich rasch ein engeres Spiel, in dem Alba bis ins Schlussviertel kontant einen knappen Vorsprung halten konnte. Mit 58:52 ging es in die letzten zehn Minuten der Partie. Die Berliner hatten an diesem Nachmittag in der Münchener Halle immer die richtige Antwort auf Druckphasen der Bayern.

Die Berliner erwischten einen optimalen Start ins vierte Spiel der Serie. In München erspielten sie sich schnell einen zehn Punkte Vorsprung (13:3). Diese Führung baute das Team von Aito Garcia Reneses bis zum Ende des ersten Viertels sogar noch aus (21:9). Die Gastgeber kamen bis zur Halbzeit zwar besser ins Spiel und verkürzten, aber Alba hielt dem Bayern-Druck stand, angeführt von einem überragenden Jason Granger, der schon zur Pause bei 13 Punkten stand. Mit einer 38:30-Führung gingen die Albatrosse in die Halbzeit.

Danach entwickelte sich rasch ein engeres Spiel, in dem Alba bis ins Schlussviertel kontant einen knappen Vorsprung halten konnte. Mit 58:52 ging es in die letzten zehn Minuten der Partie. Die Berliner hatten an diesem Nachmittag in der Münchener Halle immer die richtige Antwort auf Druckphasen der Bayern.

Berliner halten dem Münchener Druck stand

Den Münchenern gelang es zunächst nicht, wie in den vorherigen Spielen den Berliner Spielfluss zu brechen und Alba in ein zerfahrenes und physisches Spiel zu ziehen. Stattdessen vergrößerte sich Albas Vorsprung. Mit einer 21:9-Führung beendete das Team von Aito Garcia Reneses das erste Viertel. "München haben ein paar Jungs gefehlt, uns haben ein paar Jungs gefehlt, ich glaube, wir haben es besser geschafft, das auszugleichen", analysierte Albas Kapitän Niels Giffey nach der Partie.

Direkt nach Wiederbeginn eroberte Luke Sikma den Ball, stürmte alleine auf den Korb der Bayern zu und stopfte ihn in die Reuse. Alba ließ nicht nach - und konnte sich im Gegensatz zum dritten Spiel diesmal auch auf seine Distanzwürfe verlassen (50 Prozent Wurfquote in dieser Phase).

Stattdessen zeigten die Gastgeber eine erschreckend schwache Wurfquote (ca. 25 Prozent). Etwa drei Minuten vor der Halbzeitpause arbeiteten sich die Münchener aber dann doch Stück für Stück in die Partie. Mit drei Balleroberungen in kurzer Zeit starteten sie einen kleinen Lauf und kamen erstmals seit der Anfangsphase auf unter zehn Punkte heran (32:24), auch weil die Distanzwürfe der Berliner nicht mehr so gut fielen.

Alba hielt dagegen und ging mit einer immer noch komfortablen Acht-Punkte-Führung in die Pause (38:30). Angeführt von einem starken Jayson Granger, der schon zur Halbzeit bei 13 Punkten stand und zurecht von Mitspieler Giffey geadelt wurde: "Jayson hat übernommen, er hat unglaublich gespielt", lobte er den Uruguayer, der später auch zum MVP der Serie gekührt wurde.

Turbulente Schluss-Sekunden

Und das war immer öfter der Fall, denn die Bayern kamen stark aus der Pause und profitierten dabei von der Stimmung in einer zumindest teilweise gefüllten Halle. Auch der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß zeigte sich engagiert auf der Tribüne. Er hatte das Final-Format mit vier Spielen in fünf Tagen (auch das fünfte hätte bereits am Dienstag stattgefunden) als "unmenschlich" bezeichnet.

Es deutete sich an, dass Alba mit seiner von Trainer Aito Garcia Reneses etablierten Rotation die enorme Belastung besser verkraftete. In einem jetzt engen Spiel, in dem die Bayern alles versuchten, konnte Alba konstant seine knappe Führung halten. Ein ums andere Mal konterten die Berliner starke Phasen der Münchener mit wichtigen Distanzwürfen.

Im Schlussviertel zeigte die mit Stars gespickte Mannschaft der Bayern noch einmal, was für Comeback-Qualitäten in ihr stecken. Alba hatte sich zuvor nicht entscheidend absetzen können, so wurden die letzten Minuten zum Zitterspiel. Mit einer knappen 76:72-Führung ging der Titelverteidiger in die letzte Minute der regulären Spielzeit.

Diese entwickelte sich zu einem Drama. 16 Sekunden vor Schluss traf der Münchener Star Vladimir Lucic aus der Distanz und brachte Bayern auf 77:76 heran.

In der Folge gingen beide Teams jeweils ein Mal nach schnellen Fouls an die Freiwurflinien. Dann gelang den Berlinern die entscheidende Ballstafette. Die Münchener schafften es nicht, mit einem Foul dazwischen zu gehen. Erst zwei Sekunden vor Ende der Spielzeit ging Vladimir Lucic resolut dazwischen. Mit einem groben Foul brachte er Albas Simone Fontecchio zu Boden. Lucic kassierte dafür ein disqualifizierendes Foul und rastete aus, auch Leon Radosevic konnte sich nicht kontrollieren - er bekam zwei technische Fouls. Alba verwandelte in Person von Eriksson, Fontecchio und Granger alle sechs Freiwürfe und gewann damit das Spiel.

Dritter Titel für Aito, erste Titelverteidigung seit 2003

Mit Alba Berlin setzte sich in einem Saisonfinale mit extrem vielen Spielen in kurzer Zeit das ausgewogendste Team durch. "Es war survival of the fittest. Wir haben so viel Energie rein gesteckt. Beide Teams, die bis zum Schluss hier mitgespielt haben, mussten so viel investieren und wir sind einfach stolz, dass wir die Letzten sind, die stehen", sagte Niels Giffey etwas martialisch zur Bedeutung dieses Titelgewinns.

Der junge Berliner Malte Delow, in der Finalserie ein wichtiger Faktor in der Defensive, freute sich über den gelungenen Abschluss dieser strapazierenden Saison. "Jetzt diese Belohnung am Ende zu haben, ist unbeschreiblich", sagte der 20-Jährige.

Die Berliner feiern nach dem verdienten Sieg in München ihre zehnte Deutsche Meisterschaft. Zum ersten Mal seit 2003 konnten die Berliner ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Für die spanische Trainerlegende Aito Garcia Reneses ist es der dritte Titel in vier Jahren in Berlin, nach dem Double aus Pokalsieg und Meisterschaft im Vorjahr.

Sendung: Abendschau, 13.06.2021, 19:30 Uhr

14 Kommentare

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  1. 14.

    Ist zwar nicht mein Sport: Trotzdem Glückwunsch! Und Berlin hat Bayern München geschlagen... ;))

  2. 11.

    Gratulation an diese Super Truppe, den gesamten Staff und nicht zuletzt an Marco Baldi!
    Nach den Eisbären, geht die zweite Meisterschaft in diesem Jahr in die Hauptstadt. Respekt!

  3. 10.

    Jayson Granger kommt aus Uruguay, er ist kein US-Amerikaner.

  4. 9.

    Gratulation zum Double-Double:
    10 x Deutscher Meister,
    10 x Pokalsieger,...
    Super Saison

  5. 8.

    Klasseleistung des gesamten Teams. Unter Aito hat die Mannschft eine riesen Sprung nach vorn gemacht. Der Berliner Weg, junge Spieler zu entwickeln ist Gold richtig. Weiter so!!!!!!!

  6. 7.

    Tolle Leistung der Albatrose und dafür Respekt und vor allem herzlichen Glückwunsch zum 10. Meistertitel und zur Titelverteidigung !!!

  7. 6.

    Herzlichen Glückwunsch. Absolut verdient. Respekt!!!!!!!

  8. 5.

    Klasse! Wieder eine tolle Leistung . Dank an die Mannschaft und das gesamte ALBA Team für eine großartige Saison, und ein wenig Ablenkung im Lockdown. Hoffentlich kann ich als ALBA-Fan in der nächsten Saison ALBA wieder zu Hause und Auswärts in der Halle unterstützen.
    Gruß an alle
    Peter

  9. 4.

    Klasse. Und wieder in München den Titel klargemacht. Grossartig. Herzlichen Glückwunsch an diese symphatische Truppe.

  10. 3.

    Was für Ding.... super herzlichen Glückwunsch.

  11. 2.

    Ein sehr, sehr spannendes letztes Spiel. Toller Kampfgeist, tolle Mannschaftsleistung und ein spitzenmäßigef Maodo Lo. Herzlichen Glückwunsch zum Titelgewinn.

  12. 1.

    Herzliche Glückwünsche zum 10. Meistertitel.

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