Die Ergebnisse vom Samstag im Überblick - KCNW Berlin gewinnt bei den Finals im Kanu-Polo

Der KCNW Berlin in einem Spiel gegen den ACC Hamburg. Quelle: imago images/Tischler
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Video: rbb24 | 05.06.2021 | Johanna Rüdiger | Bild: imago images/Tischler

Am dritten Tag der Finals hat der KCNW Berlin im Kanu-Polo das Endspiel gegen Hamburg gewonnen. Wasserspringer Patrick Hausding holte vom 3-m-Brett den Einzel-Titel. Auch in anderen Sportarten waren Athletinnen und Athleten aus der Region erfolgreich.

Der KCNW Berlin hat das Finale im Kanu-Polo der Frauen bei den Finals gewonnen. Die Berlinerinnen setzten sich am Samstag in Duisburg mit 7:0 (3:0) überraschend deutlich gegen den ACC Hamburg durch und sicherten sich so den Pokalsieg.

Bei den Deutschen Meisterschaften hatte Berlin noch gegen Hamburg verloren und musste sich mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben.

Nach Patzer im Synchron: Hausding holt Gold im Einzel

Rekordeuropameister Patrick Hausding zeigte sich von seinem dicken Patzer im Synchronspringen gut erholt und gewann den Einzel-Titel vom 3-m-Brett. Der 32 Jahre alte Berliner setzte sich mit 542,25 Punkten vor dem EM-Dritten Martin Wolfram durch. Beide Wasserspringer haben sich dadurch endgültig das Startrecht für Olympia in Tokio gesichert.

Am Freitag war Hausding mit Partner Lars Rüdiger im Synchron-Finale nur auf Platz drei gesprungen. Der Olympia-Dritte bekam beim dreieinhalbfachen Auerbachsalto im Flug ein Bein nicht zu packen, er kam ins Trudeln und fiel unkontrolliert ins Wasser.

Die Berlinerin Lena Hentschel gewann mit ihrer Synchronpartnerin Tina Punzel Gold vom 3-m-Brett. Sie kamen auf 330,84 Punkte und verwiesen Jennifer Li Orlowski und Julia Deng auf den zweiten (265,35) und Thalea Paschel und Jette Müller auf den dritten Platz (261,51).

Schultze und Prügel holen Medaillen im Bodenturnen

Im Turnen waren zwei Sportler aus Cottbus erfolgreich. Tom Schultze wurde am Boden deutscher Vizemeister (13.600 Punkte), Leonard Prügel kam auf Platz drei (13.566). Beide gingen für den SC Cottbus an den Start.

Deutscher Meister wurde Lukas Dauser (13.833), der in der Dortmunder Westfalenhalle bereits am Vortag die Goldmedaille im Mehrkampf geholt hatte.

Christoph Breitbach gewinnt Silber mit dem Recurvebogen

Der Berliner Christoph Breitbach holte im Olympiapark Silber mit dem Recurvebogen. Er unterlag im Finale um die Deutsche Meisterschaft Cedric Rieger deutlich mit 0:6.

Der Recurve-Bogen ist der einzig zugelassene Bogen bei Olympischen Spielen. Er besteht aus mehreren Einzelteilen und kann komplett zerlegt werden. Im Bogensport gibt es noch weitere Disziplin, wie zum Beispiel Compundbogen, der aus weitaus weniger Teilen besteht.

Tertsch gewinnt Triathlon - Lindemann verzichtet

Den Triathlon-Titel über die Sprintdistanz bei den Finals sicherte sich die Darmstädterin Lisa Tertsch. Die 22-Jährige siegte nach 750 m Schwimmen im Wannsee, 20,4 km Radfahren und fünf Kilometer Laufen in 57:47 Minuten vor Nina Eim aus Potsdam (+ 0:12 Minuten) und Marlene Gomez-Islinger (+ 0:17). Olympiastarterin Anabel Knoll (+ 1:36) musste sich mit dem zehnten Platz zufrieden geben.

Die Potsdamerin Laura Lindemann, die die Finals im Jahr 2019 gewann, ging in diesem Jahr in ihrer Heimatstadt nur mit der Staffel an den Start. Die 24-Jährige testet am Wochenende bei einem Rennen in Leeds gemeinsam mit der Weltelite ihre Olympiaform.

Hilke Feldrappe gewinnt Bronze bei 3x3 Basketball

Die Berlinerin Hilke Feldrappe holte mit der U18-Nationalmannschaft den dritten Platz beim 3x3-Baketball. Ihr Team setzte sich 13:12 durch. Die 16-Jährige steht sonst für die Damen-Mannschaft von Alba Berlin auf dem Feld. Gold ging an die Auswahl aus Hannover.

Moderner Fünfkampf: Zwei Berlinerinnen auf dem Podium

Fünfkämpferin Annika Schleu unterstrich ihre Favoritenrolle und konnte sich über den ersten Platz freuen. Die 31-jährige Schleu war nach den Disziplinen Fechten, Schwimmen und Reiten mit einem Rückstand von 15 Sekunden in den abschließenden Laser-Run gestartet, konnte sich dort aber gegen die Berlinerin Rebecca Langrehr durchsetzen. Das Podium komplettierte Katerina Krejci.

Weitere Medaillen für die Berliner und Brandenburger Schwimmer

Der Berliner Ramon Klenz konnte sich eine weitere Goldmedaille über 200 m Schmetterling sichern. Er schwamm in 1:57,87 Min. zum Sieg und ließ Daniel Pinneker und Yannick Plasil hinter sich.

Außerdem gab es für zwei Potsdamer Schwimmerinnen Silber. Chiara Klein schwamm über 200 m Freistil zu Silber. Sie musste sich Annika Bruhn (Neckarsulm) geschlagen geben. Und Hannah Küchler, die inzwischen für den AMTV-FTV-WTB Hamburg startet, gewann Silber hinter der Kölnerin Jessica Felsner.

Auch die Berlinerin Sonnele Öztürk schwamm zu Silber. Nur Nina Kost war über die 200 m Rücken schneller (2:11,84 Min).

Bernhard Seifert holt Silber im Speerwurf

Speerwerfer Bernhard Seifert musste sich mit Silber zufriedengeben. Die 78,35 m des 28-Jährigen vom SC Potsdam reichten nicht zum Sieg. Der Mainzer Julian Weber gewann vor Seifert mit 80,33 m. Dritter wurde Tom Meier aus Jena mit 75,63 m. Die Meisterschaften der Leichtathleten werden abgegrenzt von den anderen Sportarten in Braunschweig ausgetragen.

Sendung: rbbUM6, 05.06.21, 18 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    G L Ü C K W U N S C H !!
    Kanupolo - das Finale der Frauen in voller Länge.
    https://www.sportschau.de/die-finals/finals-kanupolo-samstag-100.html

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