Die Ergebnisse vom Sonntag im Überblick - Fünfkämpfer Liebig gewinnt bei den Finals 2021

Moderner Fünfkämpfer Fabian Liebig / picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Monika Skolimowska
Audio: Inforadio | 06.06.2021 | Jakob Rüger | Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Monika Skolimowska

Am letzten Tag der Finals 2021 wurde es in zahlreichen Sportarten noch einmal spannend. Im modernen Fünfkampf hat der Potsdamer Fabian Liebig seinen Titel verteidigt, der Berliner Kanute Ronny Rauhe hat seine Goldmedaille knapp verpasst.

Einige Athletinnen und Athleten aus Berlin und Brandenburg haben am Sonntag der Finals 2021 noch die Chance auf Medaillen. Die wichtigsten Ergebnisse erfahren Sie in unserem Überblick.

Kanusport

Ophelia Preller vom KC Potsdam holt Bronze im Einer-Canadier der Frauen. In einem enorm knappen Rennen setze sie sich mit zwei Hundertstel Sekunden Vorsprung vor Lina Bielicke (Rheinbrüder Karlsruhe) durch. Silber ging an Annika Loske (ebenfalls vom KC Potsdam), Gold an Sophie Koch (Rheinbrüder Karlsruhe).

Im Finale der Männer im Einer-Kajak machten zwei Berliner die Gold-Medaille unter sich aus. Ronny Rauhe (KC Potsdam) unterlag nach etwas schwächerem Start Kostja Stroinski (RKV Berlin) Ein zu Tränen gerührter Rauhe gratulierte dem Sieger anschließend. Rauhe wird seine Karriere nach den Olympischen Spielen beenden und fuhr bei den Finals 2021 seinen letzten Wettkampf in Deutschland. Max Lemke (ebenfalls vom KC Potsdam) sicherte sich Bronze.

Turnen

Leonard Prügel vom SC Cottbus ist deutscher Meister im Sprung. Er landete vor Felix Remuta und Nick Klessing ganz oben auf dem Treppchen.

Der Berliner Philipp Herder (SC Berlin) holte Silber am Barren. Nur Lukas Dauser legte eine bessere Performance an dem Turngerät hin und sicherte sich Gold. Nils Matache (ebenfalls aus Berlin) holte Bronze am Reck.

Bogenschießen

Im Finale der Compound-Schützinnen standen sich zwei Berlinerinnen gegenüber. Jennifer Weitsch von den 1. Berliner Bogenschützen holte sich Gold vor Claudia Klingner (Pro Sport Berlin 24). Bronze ging ebenfalls an einer Berlinerin. Marie Marquardt vom (BSC Wannsee 1996) siegte im kleinen Finale vor Caroline Haras (SV Weil im Schönbuch).

Wasserspringen

Im Synchronspringen vom 10-Meter-Turm sicherte sich der Berliner Patrick Hausding zusammen mit seinem Sprungpartner Timo Barthel den deutschen Meistertitel. Silber holten Tom Waldsteiner (ebenfalls aus Berlin) und Ludwig Schäl.

Leichtathletik

Der Lichtenberger Emil Agyekum holte bei den deutschen Meisterschaften der Leichtathleten Silber im Finale über 400 Meter Hürden. Die Potsdamerin Kristin Pudenz gewann Gold im Diskuswurf. Solber ging an Marike Steinacker (Leverkusen), Bronze holte sich die Neubrandenburgerin Claudine Vita.

Der Potsdamer Jean Paul Bredau gewann Silber im Sprint über 400 Meter. Der Potsdamer Clemens Prüfer holte Bronze im Diskurswurf der Männer. Der Olympiasieger aus Berlin, Christoph Harting, muss nach einem enttäuschenden 8. Rang um die Olympiaqualifikation bangen.

Den 200 Meter-Sprint der Frauen beendete Lisa-Marie Kwayie aus Berlin auf Platz Zwei.

Schwimmen

Die Berlinerin Marlene Sandberg ist deutsche Meisterin über 800 Meter Freistil, Ramon Klenz aus Berlin gewann über die 200 Meter Lagen die Goldmedaille bei den Schwimmwettkämpfen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark.

Hannah Küchler aus Potsdam gewann Silber über 100 Meter Freistil, die Berlinerin Johanna Roas holte Silber über 50 Meter Rücken und Melvin Imoudu (Potsdam) gewann ebenfalls silbernes Edelmetall über 50 Meter Brust.

Moderner Fünfkampf

Der Potsdamer Fabian Liebig ist alter und neuer deutscher Meister im Modernen Fünfkampf. Im finalen Laserrun startete er mit zehn Sekunden Rückstand auf den bis dahin führenden Berliner Jan Kauffmann. Doch schon nach dem zweiten Schießen zog Liebig vorbei und brachte den Sieg ins Ziel. Silber holte Fernand Mitterrand, der Kauffmann landete auf dem Bronze-Rang.

Sendung: rbb24, 06.06.2021, 21:45 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Muss ehrlich gestehen, dass ich beim Wort „Finals“ nicht wusste, was es ist. Hab dann mal ins TV reingeschaltet und mich dann über die Athleten gewundert. Keine anderen Länder außer Deutschland. Aber dann kam die Aha-Erkenntnis. Deutsche Meisterschaften. Ich bin eher global ausgerichtet und habe auch nichts gegen Anglizismus in der Sprache. Allerdings war ich hier wirklich völlig verwirrt. Reine deutsche Wettkämpfe mit einem englischen Titel zu vermarkten ist schon etwas über das Ziel hinaus. Warum der DLV das macht, ist mir schleierhaft.

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