35:32 in der Handball-Bundesliga - Füchse Berlin gewinnen auch in Melsungen

Füchse-Spieler Jacob Holm setzt sich gegen drei Melsunger durch (Quelle:imago/Eibner)
Bild: imago/Eibner

Die Füchse Berlin haben auch das vorletzte Spiel der Handball-Bundesliga gewonnen. Das 35:32 am Mittwochabend in Melsungen war bereits der neunte Liga-Sieg in Folge.

Den besseren Beginn erwischten allerdings die Hausherren aus Hessen, auch dank des überragenden Torhüters Silvio Heinevetter. Der langjährige Füchse-Torwart parierte allein in der Anfangsphase dreimal. Weil die Berliner wegen Zeitstrafen zudem auch in doppelter Unterzahl spielten, lagen sie früh mit 2:6 zurück. Mehr als diese beiden Treffer gelangen den Berlinern in den ersten zehn Spielminuten nicht.

Die Stimmung auf dem Feld heizte sich mehr und mehr auf: Einer ersten Rudelbildung folgte ein ruppiger Zweikampf zwischen Füchse-Verteidiger Jakov Gojuv und seinem früheren Kollegen Heinevetter. Die Füchse behielten dabei den kühleren Kopf und gingen wenige Minuten vor der Pause erstmals in Führung. Melsungens Felix Danner sah zudem die rote Karte. 16:15 für die Berliner war der Halbzeitstand.

Beste Chancen auf Platz vier

Clever und konzentriert spielten die Füchse auch im zweiten Durchgang und hielten Melsungen damit auf Abstand. Mit neun Treffern war Jacob Holm erfolgreichster Werfer der Berliner.

Die Füchse bleiben Tabellenvierter und haben nun 50 Punkte gesammelt. Der direkte Verfolger, die Rhein-Neckar Löwen, hat ein Spiel weniger absolviert, aber auch drei Zähler Rückstand. Mit einem Sieg im abschließenden Saisonspiel gegen den Bergischen HC (27.06., 15.30 Uhr) wäre den Füchsen der vierte Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen.

Es wäre das versöhnliche Ende einer turbulenten Saison. Die Berliner hatten das Finalturnier um den Europapokal erreicht und sich dank eines starken Endspurts in der Bundesliga erneut für das internationale Geschäft qualifiziert.

Sendung: Inforadio, 23.06.2021, 22 Uhr

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