Nach Aus bei den French Open - Angelique Kerber "freut" sich auf Berlin und Wimbledon

Angelique Kerber am Rande eines Trainings während der French Open in Paris. Bild: imago-images/shutterstock
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Die beste deutsche Tennisspielerin, Angelique Kerber, hat sich vor der Premiere des Berliner WTA-Turniers zu ihren Eindrücken von der Anlage und ihren Zielen für die nächsten Wochen geäußert. Im Interview mit dem rbb sagte Kerber, sie freue sich auf ihren Start in die Rasen-Saison und die Rückkehr ins Steffi-Graf-Stadion, wo sie zuletzt vor zehn Jahren aufschlug.

Kerber hat nach Paris "ein paar Tage gebraucht, um wieder klare Gedanken zu fassen"

"Ich bin jetzt eine Woche wieder im Training in der Vorbereitung auf Rasen und freue mich auf die nächsten Wochen. Auf das Ziel Wimbledon, aber auch auf die zwei deutschen Turniere", sagte Kerber. In der kommenden Woche wird sie in Berlin beim neuen Turnier "bett1open" aufschlagen, anschließend in Bad Homburg.

Das Turnier in Berlin startet morgen in die Hauptrunde, dort wird Angelique Kerber zunächst gegen eine Qualifikantin spielen. In der zweiten Runde könnte sie auf die Deutsche Andrea Petkovic oder die ehemalige Weltranglisten-Erste Viktoria Azarenka treffen. Für Kerber geht es auch darum, die Enttäuschung von den French Open abzuschütteln. In Paris war sie in der ersten Runde an der Weltranglisten-139. Anhelina Kalinina gescheitert. Danach habe sie "ein paar Tage gebraucht, um wieder klare Gedanken zu fassen", gestand Kerber.

Kerber sieht sich nicht als Favoritin

Beim Turnier in Berlin sieht sich die ehemalige Wimbledon-Siegerin nicht als Favoritin. "Da gibt es andere in dieser Woche. Für mich ist es wichtig, wieder das Gefühl auf Rasen zu kriegen und eine gute Woche zu haben", sagte Kerber. Beim dem WTA-Turnier in Berlin sind unter anderem die aktuelle Nummer vier der Welt, Aryna Sabalenka und die sechstplatzierte Elina Svitolina am Start. Auch die frühere Wimbledon-Siegerin Garbine Muguruza gehört zum Teilnehmerfeld.

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