35 Millionen Euro - Hertha bestätigt Zahlungseingang von Windhorst-Millionen

Mo 05.07.21 | 13:11 Uhr
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Hertha-Investor Lars Windhorst / IMAGO / Bernd König
Bild: IMAGO / Bernd König

Hertha BSC hat die nächste Millionen-Rate von Investor Lars Windhorst und seiner Investment-Firma Tennor Holding erhalten. Das bestätigten der Berliner Fußball-Bundesligist und der Geschäftsmann am Montag.

"An alle, die gezweifelt haben: Das Geld ist auf dem Konto von Hertha eingegangen - 35 Millionen Euro! Insgesamt sind es bis jetzt 345 Millionen Euro, die bei HerthaBSC investiert worden sind. Die letzte Rate wird dann wie vereinbart auch kommen. Viel Lärm um nichts", twitterte Windhorst.

Zuletzt hatte es mehrfach Medienberichte über angebliche Zahlungsverzögerungen gegeben. Windhorst und Hertha hatten daraufhin öffentlich ihre gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit betont.

Bobic bewegt das Thema nicht

Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic wollte dem Thema am Montag nicht zu viel Bedeutung beimessen. "Mich bewegt das nicht. Ich habe mich wenig darum gekümmert, weil es aktuell nicht meine Priorität ist, das Thema", sagte der neue Sportchef der Berliner im Trainingslager in Neuruppin. Für ihn sei es wichtiger, den Kontakt zu Mannschaft und Trainerstab zu intensivieren. "Ich habe auf mein Konto noch nicht geschaut", sagte Bobic. Wenig später bestätigte die Hertha den Zahlungseingang.

Windhorst erneuerte unterdessen sein Bekenntnis zur Hertha. "Übrigens: Aus Erfahrung weiß ich, dass die nächsten Angriffe nicht lange auf sich warten lassen werden. Aber auch die werden mich nicht von meinem unternehmerischen Weg und dem Einsatz für Hertha abbringen", schrieb der 44-Jährige.

Der Unternehmer hält 66,6 Prozent der Hertha BSC GmbH Co. KGaA. Bis August steht dem Vernehmen nach noch eine Zahlung der letzten 29 Millionen Euro des Gesamtvolumens von 374 Millionen Euro aus.

Sendung: rbb Inforadio. 05.07.2021, 13:15 Uhr

7 Kommentare

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  1. 7.

    Von der Staatsanwaltschaft droht Investor Lars Windhorst schon wieder Ärger. Laut »Financial Times« ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen seine Firma Evergreen Funding. Die Bafin vermutet illegale Bankgeschäfte.
    Laut »Financial Times« (»FT«) hat die deutsche Bankenaufsicht Bafin Strafanzeige gegen den bekannten Investor gestellt, weil es Unregelmäßigkeiten bei einer seiner Firmen geben soll.
    Im Fokus steht demnach das Unternehmen Evergreen Funding, ein Finanzvehikel mit Sitz in Luxemburg. Das Bankkonto von Evergreen Funding sei eingefroren worden, die Berliner Staatsanwaltschaft ermittle, heißt es in dem Bereicht.
    Noch Fragen?
    Ja! Von welchen Konto kommen dann die Millionen?
    Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lars-windhorst-staatsanwaelte-ermitteln-a-7ed1beb3-09da-43eb-8b80-f067c3e58359

  2. 6.

    374 Millionen Euro hat er in Herha investiert! Ein irrer Wahnsinn! Da kann man nur den Kopf schütteln.

  3. 5.

    Ich freu mich einfach, dass vor dem Saisonstart wieder Geld da ist.

  4. 4.

    Ein Wahnsinn, was hier im Profisport passiert!
    Mit diesem Geld könnte man so vielen Menschen helfen, Mitarbeiter unterstützen oder einfach für gute Zwecke einsetzen, stattdessen füllt man die Taschen der Millionäre auf dem Fußballplatz, die einem Ball hinterher laufen und meinen, sie seien der Nabel der Welt!
    Oh armer Sport - oh arme Gesellschaft - oh arme Sportvereine!
    (Das gilt übrigens für alle, ist nicht nur auf Hertha bezogen....)!

  5. 3.

    Abwarten, Hertha ist doch immer für Überraschungen gut ;-),oder auch nicht ....

  6. 2.

    Wie vielen Menschen man mit diesem Geld wohl helfen könnte?!

  7. 1.

    Na dann gehts ja steil Richtung Championsleague - wetten?

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