Sturz auf der 13. Etappe - Berliner Radprofi Kluge muss bei Tour de France aufgeben

Der Berliner Radprofi Roger Kluge. / imago images/Panoramic International
Bild: imago images/Panoramic International

Der Berliner Radprofi Roger Kluge ist am Freitag bei der 108. Tour de France ausgestiegen. Der 35 Jahre alte Routinier vom Team Lotto-Soudal war 65 Kilometer vor dem Ziel in Carcassonne in einen Massensturz verwickelt, bei dem mehrere Fahrer eine Böschung hinuntergestürzten. Wenige Minuten später gab er auf.

Auswirkungen auf Olympia?

Ob der Unfall Auswirkungen auf seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio haben wird, war zunächst unklar. Kluge zählt zu den Medaillen-Kandidaten auf der Bahn. Im Mehrkampf Omnium (5. August), vor allem aber im Zweier-Mannschaftszeitfahren Madison an der Seite von Theo Reinhardt (7. August) wollte er sogar um den Olympiasieg fahren.

Der gebürtige Eisenhüttenstädter ist der vierte deutsche Fahrer, der bei der Großen Schleife vorzeitig ausgestiegen ist. Zuvor hatten Jasha Sütterlin (DSM), Jonas Koch (Intermarche-Wanty-Gobert) und Tony Martin (Jumbo-Visma) aufgeben müssen.

 

Sendung: Inforadio, 09.07.2021, 16:15 Uhr

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