Matchwinnerin Eva Pajor - Turbine Potsdam verliert zum Saisonauftakt mit 0:3 in Wolfsburg

Turbine Potsdam im Auswärtsspiel in Wolfsburg. / imago images/regios24
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Video: rbb UM6 | 28.08.2021 | Dirk Walsdorff | Bild: imago images/regios24

Turbine Potsdam ist mit einer deutlichen Niederlage in die Saison gestartet. Bei Vize-Meister VfL Wolfsburg verloren die Brandenburgerinnen am Samstag mit 0:3 (0:1). Matchwinnerin war die Polin Ewa Pajor (17./58. Minute), die doppelt für die Gastgeberinnen traf. Pia-Sophie Wolter (87.) markierte den Treffer zum Endstand für die Wolfsburgerinnen.

 

Interview

Gute Anfangsviertelstunde von Turbine

Turbine versuchte vor 1.060 Zuschauern im AOK Stadion, den Spielaufbau der Wolfsburgerinnen durch hohes Anlaufen früh zu stören. Das funktionierte in der Anfangsviertelstunde ordentlich. Die Brandenburgerinnen standen defensiv sicher und kamen zudem zu Kontermöglichkeiten. Trainer Sofian Chahed konnte zufrieden sein.

Nach 17 Minuten gingen die Wolfsburgerinnen dann jedoch in Führung. VfL-Torjägerin Pajor zog aus fast 30 Metern ab und überraschte die zu weit vor ihrem Tor positionierte Vanessa Fischer. Nach dem Führungstreffer waren Wolfsburg das spielbestimmende Team. Turbine bekam nun kaum noch Zugriff auf den Gegner. Der Pfosten nach einem Schuss von Rebecka Blomqvist (35.) sowie eine stark reagierende Fischer gegen Pajor (39.) verhinderten einen deutlicheren Potsdamer Pausen-Rückstand.

 
 

Keine defensive Stabilität mehr

Chahed versuchte in der zweiten Hälfte, die Abwehr auch durch defensive Wechsel zu stabilisieren. Das half aber nur bedingt. Denn die nur 1,67 Meter große Pajor konnte unbedrängt per Kopfball das 2:0 erzielen (56.). Erneut sah Fischer dabei nicht gut aus. Bezeichnend für den Potsdamer Auftritt: Die Torfrau war dennoch die beste Spielerin. Beim 0:3 von Wolter (88.) war aber auch Fischer machtlos.

Weiter geht es für Turbine in der Bundesliga am kommenden Freitag mit einem Heimspiel - dann empfangen die Brandenburgerinnen den Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena.

 

Sendung: rbb UM6, 28.08.2021, 18:15 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Augenscheinlich vertraute Cheftrainer Chahed bei der Startelf mehr auf Anna Gerhardts besserem Vorwärtsspiel, was mit Isabel Kerschowski wohl einhellig abgesprochen war. Laut Chahed war es ein Pro für Turbine und kein Votum gegen "Isy". Anna Gerhardt enttäuschte nicht. Kerschowski, die neue CTurbine hefin auf und neben dem Platz beschäftigte nach ihrer Einwechselung mit Schnelligkeit den Gegner.

  2. 1.

    Das Endergebnis fiel wohl aus Potsdamer Sicht ein Tor zu hoch aus. Andererseits wäre ein Punktgewinn eine Überraschung gewesen. Ewa Pajor bot Weltklasseleistung.

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