Nach Treffen mit Senatsverwaltung - Berliner Fußballverband empfiehlt 3G-Regel

Fußball, Symbolbild (imago images/Melanie Zink)
Bild: imago images/Melanie Zink

Der Berliner Fußball-Verband (BFV) hat seinen Mitgliedervereinen die Beibehaltung der 3G-Regel auf den Sportplätzen empfohlen. Nach einem Treffen mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, der Bezirksverwaltungen und des Landesportbundes Berlin (LSB) am Freitag waren sich die Teilnehmer einig, dass die Umsetzung der 2G-Option nicht in allen Bereichen des Sports gleichermaßen praktikabel sei, wie der BFV mitteilte.

Vor allem Jugendbereich betroffen

Die ab Samstag geltenden Maßnahmen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sehen für Sportveranstaltungen die optionale Einführung der 2G-Regel vor, bei der die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfallen würde. Auf dem Treffen wurde festgehalten, dass die für die 2G-Option vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht sicher gewährleistet werden können.

Zudem würde der Ausschluss von ungeimpften Aktiven den Trainingsbetrieb sowie den Wettbewerb erheblich erschweren. Vor allem im Jugendbereich wären viele Spieler über zwölf Jahren ohne Ausnahmeregelung betroffen.

Sendung: rbb UM6, 17.09.2021, 18 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    es ist für mich nicht vorstellbar, wie man Kinder unter zwölf Jahren und Menschen, die nicht geimpft werden können oder sollen, nicht den Zutritt gewähren kann. Um den Zusammenhalt der Menschen nicht zu untergraben und das Zusammenleben zu vergiften, sollte eine Achse in Berlin der Vernunft gebildet werden. So kann es nicht weitergehen. Berliner Klubs und Berliner Sportverbände zeigt mehr Arsch in der Hose. Gelb/Rot für den Senat und seinen Sportsenator. Ist nicht bald Zeit, den Wahlzettel abzugeben?

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