Nach 3:1-Sieg gegen Wehen Wiesbaden - Viktoria Berlin festigt Platz 2 in Liga 3

Tolcay Cigerci bejubet zusammen mit seinem Mitspieler Lucas Falcao seinen Treffer für Viktoria Berlin(Bild: imago images/Jan Huebner)
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Video: rbb UM6 | 11.09.2021 | Max Zobel | Bild: imago images/ Jan Huebner

Drittliga-Aufsteiger Viktoria Berlin mischt weiter die Liga auf und hat nach dem Heimsieg gegen Verfolger Wehen Wiesbaden Tabellenplatz 2 behauptet. Die Himmelblauen legten in beide Halbzeiten einen Traumstart hin.

Fußball-Drittligist Viktoria Berlin hat sein Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 3:1(1:1) gewonnen und damit den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Die Tore für die Himmelblauen schossen Lucas Falcao(4.), Tolcay Cigerci(46.) und Soufian Benyamina(88.).

Traumstart für Viktoria

Am achten Spieltag der 3. Fußball-Liga empfing der Aufsteiger Viktoria Berlin die punktgleichen Gäste aus Wiesbaden (beide 14 Punkte) zum Spitzenspiel Zweiter gegen Vierter. Gastgeber-Coach Benedetto Muzzicato musste auf der linken Außenbahn den rotgesperrten Yannis Becker durch Christopher Theisen ersetzen, ansonsten vertraute der Trainer der Himmelblauen auf seine so offensivstarke Stammformation mit den torgefährlichen Angreifern Tolcay Cigerci und Lucas Falcao im 3-4-3-Spielsystem.

Die Zuschauer im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sahen in der 4. Minute die erste Chance der Hausherren, die sofort den Weg ins Tor fand. Nach einer klasse Kombination aus der Abwehr heraus kam Cigerci aus elf Metern zum Schuss, den der Gästekeeper gerade so parieren konnte. Den Abpraller brachte dann Falcao mühelos mit dem linken Fuß im leeren Tor unter.

Wiesbaden mit dem verdienten Ausgleich

Nach dem Rückstand drängten die Gäste auf den sofortigen Ausgleich. Nach einer Ecke in der 8. Minute konnte Viktorias Torhüter Philip Sprint einen gegnerischen Kopfball reaktionsschnell über die Torlatte lenken. Sechs Minuten später lupfte Thijmen Goppel vom SV Wehen Wiesbaden den Ball knapp über den heraus eilenden Viktoria-Schlussmann und das Torgehäuse.

Aus der Umklammerung der Gäste konnten sich die Himmelblauen nur selten befreien, in der 24. Spielminute klärte Jakob Lewald in höchster Not vor dem einschussbereiten John Iredale. Fünf Minuten später konterte Wiesbaden erneut den Aufsteiger aus. Sprint klärte den Schuss der Gäste noch mit dem Fuß, Iredale kam diesmal aber an den Ball und schloss aus rund 18 Metern überlegt ins rechte Toreck ab. Der Ausgleich war verdient.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff vom Hamburger Schiedsrichter Patrick Ittrich hatte Viktoria Berlin die Chance zur erneuten Führung: Björn Jopek zirkelte einen Eckball an den Fünfmeterraum, Falcao leitetet mit dem Kopf weiter zu Patrick Kapp, der nur Zentimeter am Ball kurz vor der Torlinie vorbei rauschte. Kurz danach war diese erste unterhaltsame Halbzeit zu Ende.

Traumstart die Zweite

Die zweite Hälfte begann für die Gastgeber genauso erfreulich wie der erste Spielabschnitt. Das Team von Benedetto Muzzicato ging erneut in Führung. Nur diesmal noch früher. Kaum lief das Spiel wieder, erzielte Tolcay Cigerci in der 47. mit einem Traumtor seinen sechsten Saisontreffer. Enes Küc passte den Ball links im Sechzehner in den Rückraum zu Cigerci, der dann die Kugel von der Strafraumgrenze sensationell mit rechts in den rechten Winkel schlenzte. Viktoria lag wieder vorn.

Und verteidigte den Vorsprung besser als in der ersten Halbzeit - die Gäste aus Wiesbaden kamen zu keinen echten Torchancen, um den Rückstand erneut schnell zu egalisieren. In der 63. Spielminute zückte Schiri Ittrich dann Gelb für Falcao, der es mit einer Grätsche am Gegner etwas übertrieben hatte.

In der 66. Minute hatte dann Cigerci die Chance, sein Team auf die Siegerstraße zu bringen. Küc holte sich den Ball an der Mittellinie und bediente Cigerci, der aber im letzten Moment den Ball an den grätschenden Gegenspieler verlor.

Benyamina mit der Entscheidung

Zum Ende des Spiels nahm der Druck vom SV Wehen Wiesbaden wieder zu, doch Viktoria konnte immer vor dem Torschuss der Gäste klären. In der 88. Minute machte dann der eingewechselte Soufian Benyamina alles klar. Sein Mitspieler Moritz Seiffert holte sehenswert einen hohen Ball aus der Luft mit dem Fuß herunter, leitete dann hoch auf Benyamina weiter, der kompromisslos zum 3:1-Endstand traf. Das nächste Spiel für die Himmelblauen findet am 19. September(Sonntag) um 13 Uhr bei den Amateuren vom SC Freiburg statt.

Sendung: rbb UM6, 11.09.2021, 18:00 Uhr

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  1. 1.

    Geilomat

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