Spiel gegen Maccabi Haifa - Staatsschutz ermittelt gegen Union-Fans nach antisemitischen Vorfällen

Sa 02.10.21 | 20:31 Uhr
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Maccabi-Fans im Olympiastadion
Video: Abendschau | 01.10.2021 | C. Dexne | Bild: dpa/Michael Hundt

Es war das erste Pflichtspiel einer israelischen Mannschaft im während der NS-Zeit errichteten Olympiastadion. Bei der Partie kam es laut Polizei zu antisemitischen Übergriffen gegen Maccabi-Fans. Nun liegt erstes Bildmaterial aus dem Fanblock vor.

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin arbeitet gemeinsam mit der Polizei an der Aufarbeitung der antisemitischen Vorfälle während des Europapokal-Spiels gegen den israelischen Verein Maccabi Haifa. Es liege erstes Bildmaterial vor und man werde jetzt alle Informationsquellen nutzen, um Leute zu identifizieren, sagte Unions Kommunikationschef Christian Arbeit am Samstag bei einer Pressekonferenz.

Es hätten sich auch schon Menschen gemeldet, die im betroffenen Block waren und die Szenerie beobachtet hätten, sagte Arbeit. Diese könnten bei der Identifizierung behilflich sein. Am Donnerstagabend war es laut Berichten von Augenzeugen und Betroffenen im Olympiastadion zu Beleidigungen und Angriffen gegen Anhänger des israelischen Fußball-Meisters gekommen. Der Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamtes ermittelt gegen mehrere Personen unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Sie sollen bei einer Auseinandersetzung im Fan-Block Fans von Maccabi Haifa "verbal provoziert, bedroht und mit Bier beworfen" sowie fremdenfeindliche Äußerungen getätigt haben.

 

Brennende Flagge und "Sieg Heil"-Rufe

Gegen einen noch nicht identifizierten Tatverdächtigen wird wegen Inbrandsetzens einer Handfahne und Beschädigung einer ausländischen Flagge ermittelt. Der Mann konnte sich laut Polizei einer Festnahme entziehen, nachdem er beobachtet von einem Zivilbeamten versucht hatte, eine israelische Fahne eines Haifa-Fans anzuzünden.

Einem weiteren Mann wurde vorläufig die Freiheit entzogen, nachdem er nach dem 3:0-Erfolg des 1. FC Union im Gruppenspiel der Conference League gegen den israelischen Meister mehrfach "Sieg Heil" gerufen hatte. Er muss sich nun wegen "Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten", teilte die Polizei mit. Insgesamt waren 470 Polizisten bei der Partie im Einsatz.

 

Zingler: "Dieses Verhalten ist beschämend und nicht tolerierbar"

Der 1. FC Union hat die Vorfälle am Freitagnachmittag in einer Stellungnahme scharf verurteilt. "Dieses Verhalten ist beschämend und nicht tolerierbar. Wir bitten die Betroffenen um Entschuldigung", wird Präsident Dirk Zingler zitiert [fc-union-berlin.de]. Antisemitismus sei in der Gesellschaft leider nach wie vor vorhanden, deshalb zeige er sich auch im Stadion. Der Klub werde Diskriminierung in seinen Reihen jedoch nie dulden. "Es gilt wachsam zu bleiben und unermüdlich dagegen anzugehen. Wir unterstützen die Ermittlungen der Polizei mit allen uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen", so Zingler.

Der 56-Jährige wies aber auch auf viele friedliche Begegnungen im Zuge des Duells hin. Er betonte eine "herzliche Atmosphäre". Viele hätten "gestern und im Vorfeld des Spiels gute Begegnungen und Gespräche mit unseren Gästen aus Haifa und Vertretern jüdischer Organisationen und Vereine in Berlin", sagte Zingler. Diesen Weg werde man fortsetzen, "denn je mehr Menschen wir erreichen, desto wirksamer können Antisemitismus und Diskriminierung in der Gesellschaft bekämpft werden."

 
 

Erste Berichte während des Spiels

Bereits während des Spiels am Donnerstagabend hatte das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Potsdam bei Twitter über die Vorfälle berichtet.

"Im gemischten Block wurden wir von Union-Fans bedroht, mit Bier beworfen" und unter anderem "als 'scheiß Juden' beleidigt", heißt es in einem Tweet: "Ein Union-Fan hat versucht, die Israel-Fahne einer unserer Zuschauerinnen anzuzünden, was glücklicherweise schnell durch Zivilpolizisten verhindert werden konnte."

Solidarität durch Union-Anhänger

Es habe auch Union-Fans gegeben, "die sich gegen dieses Verhalten ausgesprochen haben", hieß es weiter. Betroffen waren die Blöcke 13 und 14 im Olympiastadion. Aus denen seien Große Teile der Gruppe dennoch "sicherheitshalber in den Maccabi-Block gewechselt." Union bat via Twitter um Hilfe bei der Ermittlung der mutmaßlichen Täter.

Von eben diesem Maccabi-Block selbst aus erlebte Elmar Werner das Geschehen - und bemerkte auch eben jenen Zustrom aus anderen Bereichen des Stadions. "Ich habe mich gewundert, dass Mitte der ersten Halbzeit eine ganze Truppe in den Block kam. Da wechselt man ja eigentlich nicht nochmal seinen Platz", schildert er am Freitagmorgen im Gespräch mit rbb|24.

Bedrückende Situation schon bei der Anreise

Werner selbst ist Union-Mitglied und engagiert sich schon lange für deutsch-israelische Projekte. Er war mit einer israelischen Bekannten im Stadion und trug einen Schal mit Davidstern und hebräischer Schrift. Die beiden hatten selbst eigentlich keine Tickets für den Gästeblock, hatten sich aber - auf eigenen Wunsch - gleich zu Beginn dort hingesetzt. "Ich war überrascht, dass die Ordner, die ja sonst immer ganz pingelig sind, uns geradezu hineingebeten haben. Zack, zack waren wir drinnen", berichtet Werner.

Seine israelische Begleitung war noch ohne Werner mit der S-Bahn zum Olympiastadion gefahren - und habe sich schon bei der Anreise unwohl gefühlt. "Es war für sie bedrückend", sagt Werner - und: "Sie hat eben auch schon ein paar Sprüche gegen Juden oder 'scheiß Juden' gehört. Ich bin groß und breit und als sie dann bei mir war, hat sie gesagt: 'Ich fühle mich besser, wenn ich neben dir stehe.'" Auf der Rückfahrt habe sie auf eine erneute Fahrt mit der Bahn verzichtet. "Ich habe sie dann gefahren, das war ihr lieber", so Werner.

 

Dank für Solidarität

Das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Potsdam äußerte sich am Vormittag nach dem Spiel erneut via Twitter. Man bedanke sich "für die Welle der Solidarität online und an die Union-Fans, die sich im Stadion mit uns solidarisiert haben!" Ein Großteil der Unioner habe Maccabi "freundschaftlich empfangen und mit ihnen den Fußball gefeiert." Man erwarte aber auch, dass gegen Antisemitismus im Stadion konsequent vorgegangen werde, "damit dies auch weiterhin möglich ist. Für diskriminierungsfreien Fußball".

 
 

Justizsenator Behrendt bietet Hilfe bei Aufarbeitung an

Der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) reagierte entsetzt auf die Berichte über antisemitische Vorfälle. Der Politiker bezeichnete diese als "bestürzend". "Antisemitismus darf auch im Fußball keinen Platz haben. Meine Solidarität gilt den Fans des israelischen Meisters Maccabi Haifa", sagte der 50-Jährige. Behrendt bot seine Hilfe bei der Aufarbeitung an. "Wir unterstützen Vereine wie Union auf dem Weg zu einer Fankultur ohne Hass", betonte der Politiker.

Die Conference-League-Partie zwischen Union Berlin und Maccabi Haifa war das erste Pflichtspiel einer israelischen Fußball-Mannschaft in dem von den Nationalsozialisten anlässlich des für die Olympischen Spiele 1936 erbauten Berliner Olympiastadions. Union Berlin darf wegen Uefa-Regularien zu Zuschauerkapazitäten seine Heimspiele nicht im eigenen Stadion an der Alten Försterei in Köpenick bestreiten.

 

Antisemitismusbeauftragter bestürzt über Vorfälle

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, zeigte sich am Freitagabend ebenfalls bestürzt über die judenfeindlichen Ausfälle. "Die antisemitischen Vorfälle" zeigten, "dass Judenfeindlichkeit im Fußball noch immer verbreitet ist", sagte Klein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er sei "bestürzt, dass von deutschen Fans gerade an diesem historisch belasteten Ort statt Fairness und Respekt Hass und Gewalt ausgingen", sagte Klein.

Umso mehr begrüße er, dass der 1. FC Union den Vorfällen nachgehen wolle. Er hoffe aber auch, dass die Taten strafrechtlich geahndet würden. "Dass es auch Berliner Fans gab, die gegen das antisemitische Verhalten im Stadion aufgestanden sind, macht Mut", sagte Klein. Sie sollten allen anderen "ein Vorbild sein".

Sendung: Inforadio, 01.10.2021, 07:00 Uhr

110 Kommentare

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  1. 109.

    Es mag sein, dass Antisemitismus unter AfD Anhängern nicht wenig verbreitet ist. Allerdings ist davon auszugehen, dass es im westlichen Teil der Republik, z. B. in stark katholisch geprägten Gegenden oder solchen mit großen muslimischen Gemeinden, auch nicht viel anders als in Sachsen oder Thüringen aussehen dürfte.


    Den Unionern ging es schon immer darum, sich als Fans eines Berliner Vereins darzustellen. Anders als bei diversen Vereinen, die auch zu 'DDR Zeiten' gegründet wurden, wird beim FCU kaum bis gar nicht die Ost-Herkunft besonders hervorgehoben - von Ostalgie ganz zu schweigen.
    Und weshalb sollte man auch die DDR Vergangenheit des Vereins übermäßig abfeiern? Der FCU war damals nicht unbedingt ein Spitzenklub, pendelte häufig zwischen erster und zweiter Liga. Erst seit etwa zwanzig Jahren konnte sich der Verein zu dem entwickeln, was er heute darstellt.

  2. 108.

    Die klare Mehrheit! Diese Aussage bestätigt endlich mal, dass es eben auch bei Union eine Minderheit gibt, die eben anders ist. Versteh auch nicht, worin das Problem bei einigen hier besteht, dies zuzugeben. Oder anders, würden alle Unioner die Hand für alle anderen Unioner ins Feuer legen? Würde jemand für alle Unioner bürgen? Falls ja, ist das naiv.

  3. 107.

    „ ist Antisemitismus in Deutschland doch kein vorrangiges Ost-Problem“. Also angesichts der AfD Zahlen ist mindestens in Sachsen und in Thüringen die Lage anders. Somit ist es doch vorrangig ein Ost-Problem. Und ja, leider ist auch immer noch eine Ostalgie vorhanden. Trotz der 30 Jahre. Aber das hat nichts mit Union zu tun. Ein Verein kann sich seine Anhänger nicht aussuchen

  4. 106.

    Schauen Sie sich mal Spiele in der holländischen Ehrendivision mit Beteiligung von Ajax Amsterdam an! Die massiven visuellen und akustischen antisemitischen Äußerungen haben natürlich auch ihre Ursache, dass diese Antisemiten "diktatursozialisiert" wurden, nicht wahr!? Dass die "Wandererwitzsche" Pauschalsoziologie so ihre Runde dreht, war zu erwarten - auch hier lässt sich diese undifferenzierte Deutung mit Blick in Staaten mit starken rechtskonservativen Parteien (Frankreich, Italien, Holland,...) kinderleicht widerlegen!! Deren Anhänger sind - nach ihrem beschränkten Weltbild - natürlich auch "diktatursozislisiert"!

  5. 105.

    Und wie sind die 20 Mitglieder des deutsch-israelischen Jugendforums Potsdam in den Heimblock gelangt? Sind das auch Union-Mitglieder? Ich nehme an, dass sie nicht einmal im Stadion gewesen sind, weil sie Haifa-Fans sind, sondern weil dort eine israelische Mannschaft gespielt hat - was natürlich auch völlig o.k. ist.
    Jedes Spiel einer israelischen Mannschaft weltweit ist - leider - ein Spiel unter erhöhten Sicherheitsbedingungen - und gerade hier wird die sonst penibel vollzogene Trennung der Fangruppen nicht durchgesetzt! Es war ja genügend Platz im Gästeblock! Ich glaube nicht, dass jemals überhaupt in Erwägung gezogen wurde, in den Heimspielen gegen Feyenoord Rotterdam und Slavia Prag deren Fans mit Fanutensilien! im "gemischten" Block sitzen zu lassen. Und gerade gegen Haifa geschah dies nicht?!
    Vielleicht wären den Potsdamern so die antisemitischen Anfeindungen erspart geblieben, was die rechtsextreme Haltung dieser Handvoll Hohlköpfe ja trotzdem nicht verhindern würde!

  6. 104.

    Ironie sollten Sie kennzeichnen, sonst meint man noch, Sie meinen das Ernst ;-)

  7. 103.

    „Vielen Dank für die Welle der Solidarität online und an die Union-Fans, die sich im Stadion mit uns solidarisiert haben !
    Der Großteil der Unioner hat Maccabi freundschaftlich empfangen und mit ihnen den Fußball gefeiert“,
    schrieb das Jugend-Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Potsdam äußerte auf Twitter.

    Das sollten sich mal alle die hier über den gesamten Verein 1. FC Union herziehen, verinnerlichen.
    Die klare Mehrheit der Fans des 1. FC Union Berlin - hat mit den Haifa-Fans den Fußball gefeiert !

  8. 102.

    Steffen Hempe - sie liegen falsch !
    Für das Spiel gegen Haifa gab es diverse Rest-Karten im freien Verkauf für
    wirklich jeden - online zu kaufen !
    Also auch für Nicht-Mitglieder des 1. FC Union Berlin !

  9. 101.

    Zitat: "Es sind ziemlich sicher sogar Mitglieder des 1.FC Union, anders wären sie nämlich nicht an Karten herangekommen."

    Nein, Steffen, es muss sich nicht zwingend um Vereinsmitglieder handeln, da es auch einen freien Verkauf für Tagestickets gab. Es bestand also durchaus die Möglichkeit, dass sich einige Typen aus anderen als sportlichen Gründen Eintrittskarten besorgt haben . . .

  10. 100.

    "Das sind keine Union Fans, es ist zum Kotzen das immer wieder solche Idioten Karten bekommen und den wirklichen Fussball Fans die Plätze im Stadion wegkaufen."

    Es sind ziemlich sicher sogar Mitglieder des 1.FC Union, anders wären sie nämlich nicht an Karten herangekommen.

  11. 99.

    Jaja, darf nicht sein was nicht sein darf. Auch Nazis können Fußballfans sein. Echte und falsche Fans sind Wunschvorstellungen. Einfach eingestehen, dass es in allen Gruppen Nazis gibt. Und diese dann gezielt bekämpfen. Alles andere ist Augenwischerei.

  12. 98.

    Das sind keine UNIONER!Das sind kleinkarierte Vollidioten welche nur Stress machen wollen.
    Union ist Weltoffen PUNKT!!!

  13. 97.

    Was für ein Fest für so manchen Bio-Demokraten, sich endlich mal wieder den Beigetretenen in Überlegenheit darzustellen. Mal die Ermittlungen abwarten. Wenn die oder der antisemitischen Pöbler nun nicht aus Köpenick oder Treptow kamen, sondern aus Charlottenburg oder Wilmersdorf, und wenn das keine Union-Fans waren, was dann. Und dann schon wieder diese Überschrift hier, nichts ist bekannt, aber "UNION-Anhänger". Wenn der rbb etwas Genaueres weiß, sollte schnell der Staatsschutz und die Union-Leitung kontaktiert werden. (Mal sehen, ob Ihr das veröffentlicht)

  14. 96.

    Zitat: "Schämen Sie sich bei so einer Antwort eigentlich nicht?"

    Nein, Frolli. Ich finde es eher etwas übertrieben, ja fast schon hysterisch, wie Sie hier auf dieses Twitter Foto reagieren. Das Fahrzeug wurde nicht beschädigt, sondern lediglich ein Aufkleber angebracht, den man einfach hätte abziehen können. Aber zum Glück gibt es die sozialen (Empörungs-)Netzwerke . . .

  15. 95.

    Zitat: "Union ist ein Verein im Osten Berlins, dessen „Fans“ im oben genannten Sinn wahrscheinlich diktatursozialisiert sind und bei denen antisemitische Ausfälle bei einem Spiel gegen Israelis quasi mit Ansage erwartbar gewesen sein dürften."

    Bei allem Verständnis für Ihre Empörung über die Ausfälle einer Handvoll FCU Anhänger - aber das, was Sie hier zum Besten geben, ist absolut hanebüchen, tes. Mal davon abgesehen, dass es die DDR seit über 30 Jahren nicht mehr gibt und ein absoluter Großteil der FCU Fans dieser schon immer sehr kritisch gegenüber stand, ist Antisemitismus in Deutschland doch kein vorrangiges Ost-Problem. Ihre klischeehaften Vorstellungen von Fans eines Berliner Fussballvereins, die Sie alle in einen (antisemitischen) Topf werfen, weil dieser im Ostteil der Stadt beheimatet ist, sind unfassbar . . .

  16. 94.

    Leider gibt es solche "Naturbelassenen" bei jedem Fußballspiel. Dagegen hilft nur Zivilcouage der echten Fans, um die Übeltäter zu identifizieren, aus dem Stadion zu entfernen und vom Verein ein lebenslanges Stadionverbot zu verhängen. Vielleicht sollte es eine "schwarze Liste" geben.
    Niemals würde ein echter Fußballfan seinen Verein in solchen Verruf bringen, egal ob Unioner, Herthaner, Bayernfan etc. Mit Äußerungen wie "... Staatsschutz ermittelt gegen Union-Fans..."sollte deshalb vorsichtig umgegangen werden, weil damit ein falscher Eindruck erweckt werden könnte.
    (unabhängige/ unvoreingenommene Medien veröffentlichen diese meine Meinung)

  17. 93.

    Rüpeleien im Stadion sind keine erstrebenswerten Ereignisse,

    aber in der Tat, wenn gegen die Verletzung des Völkerrechts demonstriet wird, ist beim Al-Kuds-Tag Solidarität Mangelware.

  18. 92.

    Ich dachte, der Al-Kuds-Tag wäre ein Protest gegen die Besetzung und Inbesitznahme Ost-Jerusalems und eben deshalb, zumindest aus Sicht der Demonstrierenden, kein "Feiertag",

    und es wäre doch wirklich was ganz, ganz Neues, wenn in Berlin jemand schweigen würde, wenn ein mal im Jahr Ostjerusalem und das Völkerrecht angesprochen wird.

  19. 91.

    Halten Sie es wirklich für angemessen, gerade beim Thema Antisemitismus, das hier als Einstufung der Vorfälle und Eindrücke eingebracht wurde, Juden und Israelis gleichzusetzen ?

    Gut, ich weiß, dass auch Felix Klein sich bei solchen Gleichsetzungen, die eigentlich als nicht erwünscht gelten und in der Tat problematisch sind, nicht immer empört zeigt, aber dafür ist er ja auch nicht unumstritten in dem was er sagt und macht.

  20. 90.

    "Gesellschaft und Politik sind nunmal nicht voneinander zu trennen. "
    Das ist richtig. Ich bezog dies auch auf einen weiter zurückliegenden Post - da ging es um Außenpolitik im weitesten Sinne.

  21. 89.

    Da haben Sie offenbar die Gegendemos etc. übersehen und auch die entsprechenden Kommentare hier im Forum ausgeblendet.

  22. 87.

    Es geht nicht um die Staatsangehörigkeit sondern um die Religion. Und sorry, die Fans des israelischen Vereines kamen auch aus Berlin. Und die wurden ebenso diskriminiert. Die Fahne ist echt nebensächlich, zumal es hier um einen internationalen Wettbewerb geht und da werden auch länderspezifische Symbole gezeigt.

  23. 86.

    In vielen Teilen Ihres Beitrags dàccord. Zum Glück glaube ich, dass die große Masse der Maccabi - Fans einen entspannten Abend hatten, (außer dass ihr Team verloren hat), freundschaftliche Gespräche, angenehme Begegnungen.
    Die Geschehnisse fanden in Block 14 statt und sollten dort bleiben. Ich fühle mich als Unioner beschämt von solchen Vollpfosten, die immer wieder die gute Stimmung für ihre miesen Ziele missbrauchen. Zum Glück haben laut Twitter andere Unioner eingegriffen und Schlimmeres verhindert. Danke dafür. Was ich überhaupt nicht gut finde: Weshalb muss man solchen Schwachmaten eine Bühne geben und das Thema bis in die Tagesschau hochjuchzen. Das bestärkt die doch nur in ihrem Tun und schafft Nachahmer. Zivilpolizisten waren vor Ort: Personalien aufnehmen, raus aus dem Stadion, Stadionverbot, auf nimmer Wiedersehen. Aber doch nicht noch in den Mittelpunkt stellen.
    Einen Beitrag über die prima Stimmung im Stadion hätt ich mir stattdessen von der Tagesschau gewünscht.

  24. 85.

    Gutes Fazit:

    https://www.deutschlandfunk.de/antisemitismus-skandal-bei-union-berlin-vorfall-mit.890.de.html?dram:article_id=503759

  25. 84.

    Ich bin kein Deutsche, ich bin auch von Antisemitismus weit, weit entfernt. In Norwegen gibts Verbot anderen als norwegische national Fahnen zu zeigen. Meine Frage: was hat die jüdische Fane beim Klubsspiel zu suchen? Ist das nicht provokativ? Ist der Staat nicht an die Schlamassel schuldig? Ich bin der Meinung, dass sich die Deutschen in vielen Lebensbereichen nicht mehr sicher fühlen und das führt zum Ausländerfeindlichkeit... und macht bitte davon keine Antisemitismus.

  26. 83.

    Wenn die Mitbürger gegen den Staat Israel demonstrieren an diesem Al Quds Tag, wo sind dann alle diese Kommentatoren die hier einen auf hochmoralisch machen ?
    Das ist an Schei.....ligkeit nicht zu überbieten.

  27. 82.

    Und Morgen feiern wir alle den al quds Tag.
    Wahrscheinlicher allerdings ist es das alle wieder schweigen.

  28. 81.

    Wenn meinem Staat von großen Teilen der muslimischen Welt - auch hier in Berlin! - und allen Rechtsextremisten - auch hier in Berlin! - das Existenzrecht abgesprochen wird, würde ich gleichzeitig zwei Nationalfahnen schwenken!

  29. 80.

    Ach, um sind die Israelis wohl selbst schuld, wenn sie sich als solche zeigen? Juden tragen in der Öffentlichkeit schon wenig Symbole. Weil sie berechtigt Angst vor Übergriffen haben. Aber ein Stadion sollte als gesicherter Raum ermögliche, dass sich jeder bekennen darf.

  30. 79.

    So ist das mit dem Denken. Es offenbart bei einigen Einsicht, bei anderen eine Gesinnung oder mindestens eine politische Ausrichtung. Was aber nie passieren darf, ist die Opfer zu Tätern zu machen oder rechtsextreme Taten zu verharmlosen. Wenn die Deutsch-Israelische Gesellschaft sagt, sie hätte die Fahne mitgebracht und Sie dies anzweifeln oder hinterfragen, dann liegt das Problem eindeutig bei Ihnen.

  31. 78.

    Fußball, Gewalt, Hass und dumpfe Verrohung sind meiner Meinung nach traditionell nah beieinander. Es gibt sogenannte Fans, die sich Ultras nennen, deren ‚Begeisterungsausbrüche‘ von Vereinen, Behörden und sogenannten Fanbetreuern (Betreuer ist ein Begriff, der mir sonst nur aus der Psychiatrie und der Geriatrie bekannt ist) scheinbar als traditionelles und unabänderliches Übel seit Jahrzehnten achselzuckend hingenommen werden. Union ist ein Verein im Osten Berlins, dessen „Fans“ im oben genannten Sinn wahrscheinlich diktatursozialisiert sind und bei denen antisemitische Ausfälle bei einem Spiel gegen Israelis quasi mit Ansage erwartbar gewesen sein dürften. Ich weiß nicht, wer auf die Idee einer solchen Paarung gekommen ist. Klug ist anders. Und nun müssen Beamte, wahrscheinlich ergebnislos, ermitteln, die meiner Meinung nach außerhalb des Freizeitbereiches fehlgeleiteter Ostberliner Wichtigeres und genug zu tun hätten.

  32. 77.

    Fußball, Gewalt, Hass und dumpfe Verrohung sind meiner Meinung nach traditionell nah beieinander. Es gibt sogenannte Fans, die sich Ultras nennen, deren ‚Begeisterungsausbrüche‘ von Vereinen, Behörden und sogenannten Fanbetreuern (Betreuer ist ein Begriff, der mir sonst nur aus der Psychiatrie und der Geriatrie bekannt ist) scheinbar als traditionelles und unabänderliches Übel seit Jahrzehnten achselzuckend hingenommen werden. Union ist ein Verein im Osten Berlins, dessen „Fans“ im oben genannten Sinn wahrscheinlich diktatursozialisiert sind und bei denen antisemitische Ausfälle bei einem Spiel gegen Israelis quasi mit Ansage erwartbar gewesen sein dürften. Ich weiß nicht, wer auf die Idee einer solchen Paarung gekommen ist. Klug ist anders. Und nun müssen Beamte, wahrscheinlich ergebnislos, ermitteln, die meiner Meinung nach außerhalb des Freizeitbereiches fehlgeleiteter Ostberliner Wichtigeres und genug zu tun hätten.

  33. 76.

    Beim Überdenkens des Sachverhalts und der Schilderungen denk ich mir,
    echte Maccabi-Fans werden wohl eine Fahne ihres Klubs besitzen, wenn sie Flagge zeigen und schwenken wollen.

    Quod erat demonstrandum ?

  34. 75.

    Es gibt da weder was zu diskutieren noch zu erklären. Das was da passiert ist, geht garnicht. Basta.

  35. 74.

    "Diesen Weg werde man fortsetzen, "denn je mehr Menschen wir erreichen, desto wirksamer können Antisemitismus und Diskriminierung in der Gesellschaft bekämpft werden."
    Sagt der Präsident von Union Berlin, für den ein Spiel gegen Hertha vom "Klassenkampf" geprägt ist. Welche Menschen will er mit solchen Aussagen erreichen?

  36. 73.

    das idiotische bei so manchen Fußballanhängern ist, wenn ein Schwarzer, Moslem, Asiate oder Jude gut für den eigenen Verein spielt hochgejubelt wird, aber sobald solche Menschen gegen den eigenen Verein spielen kommen die niederen Instinkte durch.

    Haben wir nichts von der Nazizeit gelernt die:
    - 6 Millionen Juden vernichtet haben
    - die 13 Millionen russische Soldaten getötet haben
    - die Millionen russische Gefangene Soldaten einfach ohne verhungern ließ
    - die Einwohner ganzer Dörfer in Frankreich, Italien und Russland ermordet haben
    - die fast alle Behinderte in Deutschland ermordet haben

    Es ist zum kotzen das in Deutschland unsere jüdischen Mitbürger in Angst leben müssen,
    der Staat muss diese Idioten härter Bestrafen!!

  37. 72.

    Das konkrete Thema ist, es gab seitens einiger Unionfans antisemitische Vorfälle ggü. den Gästen. Da kann man noch so viel rumlabern. Und ja, es ist ein politisches Thema, denn wir haben derzeit eine rechtsextreme Partei im Parlament. Gesellschaft und Politik sind nunmal nicht voneinander zu trennen.

  38. 71.

    Wenn ich das hier so lese, dann muss ich feststellen, Union hat ein Problem in den Reihen der Fans. Schämt euch Ihr sog. Fußballfans.

  39. 70.

    Sport ist Sport. Da sollte man eigentlich Fairness also "Sportsgeist" finden. Gern kann man sich auch verbal in einer sportlichen Angelegenheit gepflegt kabbeln, verschaukeln. Welche Plattnase, aus welcher Sportart auch immer, aber meint, Rassismus oder deren stillschweigende Billigung gehört dazu, möge doch bitte den Veranstaltungen ebenso fernbleiben wie die "Mit-dem-Finger-auf-Andere-Zeiger" und sich im einarmigen Reissen in der Halbliterklasse seiner Eckpinte üben.
    Geradezu pervers ist auch bei so einem sensibelen Thema Vereinsrivalitäten oder Politik ins Spiel zu bringen. Wozu? Um das konkrete, unangenehme Thema zu drehen? Das ist keinen Deut besser.

  40. 69.

    " da Union auch als ein eher linker, sozial engagierter Verein gilt"

    Betonung liegt dann wohl auf dem "gilt". Wenn man in Berlin lebt und einige Male das Vergnügen hatte mit Unionern Bahn zu fahren, ist man von dieser Annahme gründlich kuriert. Erklärt auch, weshalb Union beim Anhang des FC St. Pauli so massiv unbeliebt ist. Ein Blick ins braun-weiße Forum spricht Bände.

    Ja, der Verein pflegt sorgsam sein pseudorebellisches Image. Wenn man sich aber gleichzeitig durch einen windigen Investor (Quattrex) in die Bundesliga hieven lassen hat und sich dort durch eine mehr als dubiose Immobilienbude sponsern lässt, dann ist es wohl nicht so weit her damit. Führt etwas vom eigentlichen Thema weg, aber genau dieser aufgesetzte Antikommerz wird ja gern mit "links" verwechselt.

  41. 68.

    Schämen Sie sich bei so einer Antwort eigentlich nicht? Bei Aktionen für den guten Zweck, egal von welchem Verein, hat man die Finger zu lassen. Aber offenbar finden Sie es auch noch toll. Es ist beschämend, dass manche Leute keinen Respekt vor dem Aufwand und der Wichtigkeit haben. Sie heißen alles gut. was Unioner tun, das weiß man, wenn man Kommentare von Ihnen liest. Ich würde es übrigens auch mies finden, wenn es umgekehrt gewesen wäre. Das habe ich Ihnen immerhin voraus.

  42. 67.

    Vielleicht wäre es gut, wenn sich mehr im öffentlichen Raum zum jüdischen glauben bekennen. Denn nur so können wir als Gesellschaft, Menschen jüdischen Glaubens vor Anfeindungen schützen. Wir als Gesellschaft müssen eine Grenze setzen.

    Ich persönlich hätte ehr das Bedürfnis mich zu entschuldigen, anstatt mit Beleidigungen um mich zu werfen.Ich kann den Standpunkt der Anfeinder nicht nachvollziehen. Steht doch alles in den Geschichtsbüchern.

  43. 66.

    Welche Unioner sollen diese Idioten oder deren Verhalten hier verteidigt haben, Jay? Ich kann in den Beiträgen nichts dergleichen feststellen. Und der Hinweis darauf, dass es Antisemitismus überall in der Gesellschaft gibt ist insofern von Belang, als dass hier mehrfach der Anschein erweckt wurde Unioner hätten behauptet, so etwas gebe es beim FCU Anhang nicht.

  44. 65.

    Als langes St Pauli Mitglied und Fan kann ich nur sagen null Toleranz mit antisemitischen, rassistischen und sexistischen Spruechen und Taten. Rausschmeissen, Stadionverbot auf Lebenszeit. Punkt. Nicht verhandelbar. Wir haben das, glaube ich, einigermassen gut im Griff auf Pauli. Das was Daniel Kyereh in Karlsruhe letzte Woche von den KSC "Fans" passiert ist wuerde einem farbigen Spieler einer gegnerischen Mannschaft am Millerntor nicht passieren. Meine Frage ist, da Union auch als ein eher linker, sozial engagierter Verein gilt, sind wir wirklich sicher dass die Antisemiten normale Union Fans sind? Oder rechte Kotzbrocken von woanders, die sich im Block unter die wirklichen Fans gemischt haben ?

  45. 64.

    Wen es interessiert, wie stark Antisemitismus noch in unserer Gesellschaft verbreitet ist und was Menschen in Deutschland alles ertragen müssen, sobald sie sich offen als Juden/Jüdinnen zu erkennen geben, dem empfehle ich das Buch "Nicht ohne meine Kippa!" von Levi Israel Ufferfilge oder alternativ seinen Twitteraccount, wo er so seine Situationen schildert, die er Tag ein Tag aus erlebt. Ich hoffe, dass es irgendwann in diesem Land möglich ist, egal wie man aussieht, wo man herkommt oder welcher Religion man angehört, ohne Angst vor Anfeindungen auf die Straße gehen zu können. Zivilcourage ist dabei ganz wichtig, so wie es auch Fans von Union gezeigt haben. Das macht Hoffnung, denn oft scheint es leider noch so, dass viele eher wegsehen/hören und dem Opfer allein die eigene Verteidigung überlassen. Das ist sowohl bei Antisemitismus, Rassismus als auch bei Sexismus so und für die betroffene Person umso unangenehmer. Es ist schwer, sich in die Lage von Betroffenen zu versetzen, wenn man selbst niemals diese Form von Diskriminierung erlebt hat und deswegen ist da gewiss manchmal eine Verunsicherung, was man genau sagen/tun soll. Aber meist ist es vermutlich besser, etwas zu sagen als gar nichts. Natürlich ohne sich selbst oder andere unnötig in Gefahr zu bringen..

  46. 63.

    Differenzieren ist in den heutigen medialen und journalistischen Genres nicht mehr gefragt!
    Das Ergebnis ist u.a. hier in Form bestimmter Beiträge zu besichtigen, meist auch kombiniert mit klugen Ratschlägen was konkrete Zivilcourage betrifft! Das sind dann die, die allein und couragiert drei angetrunkene 2m große Antisemiten im Fussballstadion erfolgreich in die Schranken weisen oder bei der Demo zum Al-Kuds-Tag mit jugendlichen Palästinensern theoretische Diskussionen zum Existenzrecht Israels führen.
    Das ist alles nur noch erbärmlich!

  47. 62.

    Das sind keine Union Fans, es ist zum Kotzen das immer wieder solche Idioten Karten bekommen und den wirklichen Fussball Fans die Plätze im Stadion wegkaufen.

  48. 61.

    Auch wenn Herr Glaudino vielleicht sein rechtes Auge wieder zudrücken und behaupten wird, Union sei nicht rechts, so ist das Verhalten der treuen Union - Fans ein weiterer Baustein im rechten Lager. Rassistische Verbalattacken gegen eine Spielerfrau, Ausgrenzung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund usw. usw. und nun das! Einfach nur beschämend!

  49. 60.

    Wer verteidigt die denn hier? Nicht einer. Dass sich solche Vollpfosten für den Nachbarblock der Gäste Karten besorgt haben, sagt doch schon alles. Und dass die nicht zum Fußball wollten, sondern bewusst die Konfrontation suchten. Du kannst die im Nachhinein sanktionieren, Stadionverbot erteilen, bestrafen. Verhindern kannst Du solche Leute leider nicht. 99% der Unioner und auch der Haifa - Fans haben davon nichts mitbekommen und ein großes Fußballfest gefeiert.
    Wenn man sich diese tollen Eindrücke von solchen Schwachmaten zerstören lässt, haben sie genau das erreicht, was sie wollten.

  50. 59.

    Nun ja, es gab sie schon immer und wird sie immer geben. Allein, die AfD gibt ihnen ein offizielles Sprachrohr und dadurch fühlen sich viele legitimiert diesem Denken auch Taten folgen zu lassen. Wer vom Vogelschiss redet, der ermuntert quasi auch Duckmäuser nun die Klappe aufzureißen. Daher muss ein Demokrat immer und an jeder Stelle dagegen halten.

  51. 58.

    Eben in der Tagesschau leider ein völlig einseitiges Statement. Ja, es ist beschämend, dass es noch immer solche Vollpfosten gibt. Und ich hoffe inständig, dass sie alle ausfindig gemacht und bestraft werden.
    Aber wie will man deren Zutritt zu dieser Veranstaltung bei freiem Kartenverkauf verhindern?
    In der Tagesschau aber kein Wort davon, dass andere Unioner eingegriffen haben, kein Statement von Union gezeigt, kein Wort von dem großartigen gemeinsamen Fußballfest mit Fans von beiden Seiten, kein Wort von der Dankesrede von Haifas Präsidenten und der Begeisterung von Haifas Vereinsoberen und Fans in diesem historischen Spiel und vielfachen freundschaftlichen Begegnungen in dessen Umfeld. Einzig auf diese Handvoll Vollpfosten wird das alles reduziert. Das ist sehr schade, denn so bietet man diesem Gesocks genau das, was sie bezweckt haben: eine Bühne für ihre hohlen Sprüche und Taten.

  52. 57.

    Beschämend. Diese dummen Menschen werfen ein sehr schlechtes Licht auf unser Land.

  53. 56.

    Falls Sie Die Sympathisanten rechter Parteien meinen sind Sie in unserer Mitte seit dem Kaiserreich ff. Sie können verbieten bestrafen sanktionieren es,wird Effektiv gesehen, nichts helfen. Alles Utopien. Die Gedanken sind frei. ich weis das Sie es nicht hören wollen. Am Ende Ihres Lebens werden Sie wissen , das ich recht habe. Nein ich habe kein Rezept gegen solche Misthaken.

  54. 55.

    Der Beißreflex der Unioner funktioniert offenbar sogar, wenn es um Antisemiten in den eigenen Reihen geht. Nur weil die bei euch mitjubeln heißt es nicht, dass die von euch verteidigt werden müssen @ Unioner. Was einige hier schreiben ist unter aller Kanone. Nichts aber auch nichts rechtfertigt Rassismus. Und wenn das in euren Reihen geschieht sind die Hinweise, es gäbe das überall, nicht wirklich sinnvoll. Es ist bei euch passiert.

  55. 54.

    Ich schließe mich den meisten Meinungen an. Lebenslanges Hausverbot für solche "naturbelassenen Vollpfosten". Auch Sport, egal, welcher Art, soll verbinden und nicht spalten. Hinweis am Rande: "Anschwärzen" leitet sich von Schwarz ab... mal nachschlagen.

  56. 52.

    Fußballfans, die solch unsportliche, feige und menschenfeindliche Dinge tun, sollten bei Union lebenslange Stadionsperre bekommen. Für mich sind sie keine Unioner mehr!

  57. 51.

    Das müssen sie ja am besten wissen. Typisch . Sport und Politik vermischen wenn man gar keine Ahnung hat. Das sagt ein Herthaner.

  58. 50.

    OMG, was für ein Aufreger! Da hat irgend jemand ein Fahrzeug im Hertha Style an der Straße stehen sehen und einen Kleber drangepappt. Wenn wir Twitter nicht hätten, wäre diese verachtenswerte Tat wmgl. nie an die Öffentlichkeit gelangt. . .

  59. 49.

    Weihnachtssingen war toll. Ich dachte echt, das Unionfans keine Rassisten sind und sich aktiv gegen die Vereinnahmung wehren. Aber das ist nicht das erste mal, dass solche Vorfälle augenscheinlich werden. Es ist einfach zum Kotzen, dass diese rechten Feiglinge wieder aus ihren Löchern kriechen.

  60. 48.

    Immer? Nein, eben nicht. Ich erinner mich leider an die ekelhaften Pfiffe beim letzten Spiel gg Leverkusen. Auch an ein homophobes Banner in einem Spiel gegen die Hertha. Kamen leider nur Ausflüchte von der Vereinsführung. (ebenso wie bei Verfehlungen gegen Corona-Maßnahmen)

  61. 47.

    Es war sehr gemischt gestern. Der Empfang im Stadion war freundlich, auf dem Olympischen Platz gab es einzelne Kontakte zwischen beiden Seiten. In der S-Bahn wiederum Gepöbel und antisemitische Gesänge. Ich hab meinen Bekannten empfohlen, ihre Fanutensilien zu verstecken. Nächste Station sind wir ausgestiegen und haben eine Bahn abgewartet. Dort ging es dann so halbwegs, von einigen schwer zu deutenden Blicken durch Alkoholisierte abgesehen. Zurück haben wir es vorgezogen, ein Taxi zu nehmen. Das Fußballfest also durchaus getrübt.

  62. 46.

    Antisemiten, Rassisten usw. gibt es überall in der Gesellschaft (leider). Bei Union, bei Hertha, bei Konzerten von Rammstein aber sicher auch bei Helene Fischer, bei Fahradfahren, bei Autofahren was weiß ich. Daran sind nicht die Vereine oder die Bands oder sonstwas schuld, sondern es ist ein Abbild der Gesellschaft und eben diese muss sich damit auseinandersetzen. Allerdings nicht in Foren sondern in Form von Zivilcourage im Stadion, außerhalb des Stadiums,wo auch immer. Die Personen die da mutig vorangehen, die können gerne andere kritisieren, ob die hier allerdings unter den Komentatoren zu finden sind weiß ich nicht, kann ja mal jeder an seine eigene Nase fassen. Union hat hier jedenfalls bisher immer klar Position bezogen, das rumgemeckere gegen den Verein könnt ihr euch daher sparen.
    Eisern gegen Intoleranz

  63. 45.

    ...diese Aussage stimmt so nicht. Für die Conference League - Spiele im Olympiastadion gab es über das Union Zeughaus (online) die Karten auch im freien Verkauf (auch für Nicht-Mitglieder).

  64. 44.

    Glauben sie das wirklich? Vielleicht. Der Verein kennt seine Pappenheimer ganz genau. Man will sich nur nicht mit diesen Spinnern anlegen. Dafür gibt es eine Fanbetreuung. Die sind viel besser vernetzt als mancher glaubt.

  65. 43.

    @Frank: Was für ein dämlicher Kommentar. Alle Unioner über einen Kamm zu scheren...
    Ich verurteile solche Vorkommnisse als Unioner.und das hat nichts mit dem Verein an sich zu tun. Vereine sind ein Spiegelbild der Gesellschaft, wo sich leider nicht alle Deppen aussperren (geschweige denn im Vorfeld identifizieren) lassen.
    Gleicher Gegner von Hertha und solche Vorfälle wären da genauso möglich... Aber schön erstmal auf Union drauf kloppen...

  66. 42.

    Eigentlich kann ich deinem Kommentar nur zustimmen. Aber deinen Abschlusssatz hättest du dir sparen können. Du bist Unioner, ich Herthaner und andere Bayernfans, oder was auch immer. Wir lieben Fußball, das ist das was wir gemeinsam haben. Trennen tun uns die Vereine. Aber wir wollen genauso wenig das braune Pack. Also Spar dir das

  67. 41.

    Kurz und knapp : SCH.... !!!! Übelstes Fremdschämen von meiner Seite. Ich entschuldige mich mit voller Überzeugung !!!

  68. 40.

    „ Steht doch einfach dazu, dass Ihr Antisemiten in den Reihen der Fans habt. “
    Solche Idioten hat wohl jeder Verein … Das sind übrigens keine Fans!

  69. 39.

    Hier: https://twitter.com/spreeblau/status/1443678693650489348
    @rbb Würdet ihr diesen Kommentar jetzt endlich veröffentlichen? User Paul hat nach der Quelle gefragt. Unmöglich, das zurückzuhalten.

  70. 38.

    Vielen Dank an die Verantwortlichen des 1.FC Union Berlin für das zeitnahe und deutliche Statement und natürlich an die handelnden Unioner vor Ort.

    https://www.fc-union-berlin.de/de/union-live/news/verein/Union-verurteilt-antisemitischen-Angriff-auf-Maccabi-Fans-2671x/

  71. 37.

    „ Sag mal wo sind wir denn jetzt sollen dritte Personen irgendwelche Leute anschwerzen? “
    Ja, ganz genau, denn abgesehen von dem antisemitischen Hintergrund versauen diese Idioten den Ruf von Union. Das sind keine Fans, das sind die Gegner von Union. Verstanden?

  72. 36.

    Witzigerweise beherrschen die deutschesten Deutschen die deutsche (Schrift)Sprache oft gar nicht mal so herausragend gut …

  73. 35.

    Schrecklich! Terrain Fußball! Wie so oft. Leider.

  74. 34.

    Vielleicht merken nun auch endlich die Medien, dass es sich bei den Köpenickern um einen ganz normalen Verein incl. der "Fans" handelt und hört auf diese ständig als ach-wie-toll hoch zu jubeln.
    Ein kleiner Teil hat uUnerträgliches geäußert - aber der größte Teil hat diesen kleinen Teil nicht rausgeworfen... ergo geduldet - da reicht einzelne Gegenrede nicht aus! Da hätten die ja so wunderbaren Fans deutlicher in Erscheinung treten müssen! Punkt.

    Nein - ich bin kein Herthaner!

  75. 33.

    Was wollen Sie uns mit dem letzten Abschnitt sagen?

  76. 31.

    Da haben sie die beschriebenen Vorkommnisse jetzt wunderbar negiert.

  77. 30.

    Ich habe genau das zuvor befürchtet.
    Das ach so kultige Union, ein Verein, der sich über die vielen Fasch**ten in seinen Reihen im Block in grooooßes Schweigen hüllt.

    Solidarität mit Haifa!

  78. 29.

    "Wieso gibt es in Zeiten der medialen Blase bis jetzt nicht ein Foto oder Video vom Geschehen, auch nicht vom Verlassen der Gruppe Richtung Auswärtsblock?"

    So weit ich weiß sind in den meisten Profiligen Kameras während des Spiels am Laufen. Die Bewegung war in der Halbzeit, also lässt sich da schwer mit einem Foto überhaupt was belegen. Es gibt Zeugen, aber die sind ihrer Meinung nach nicht vertrauenswürdig?

    "Ist es denkbar, dass dieses Spiel, in dieser Besetzung auch bewusst ein bestimmtes antisemitisches Klientel anzieht?"

    Was meinen sie damit? Es wäre durchaus gut wenn keine antisemitischen Anziehungspunkte existieren.

    "Ist ein Stadionbesucher bei einem ECL-Spiel dey 1. FC Union , der sich antisemitisch äußert, automatisch ein Unionfan (was es auf keinen Fall besser machen würde!)?"

    Die Betroffenen werden das wohl schon unterscheiden können für welchen Verein er war. Schals und Aussagen helfen. Es gibt keine Fanregistratur. Jeder kann unbeaufsichtigt Fan werden.

  79. 28.

    @ Eik: Sie sind also ein 'Wegschauer' oder gar ein 'Tolerierer' oder gar... .
    Und ganz deutlich: die Spalter kommen aus Ihrer AfD bzw. die Spalter sind die AfD.
    Und noch deutlicher: Ihre Rechtschreibung ist katastrophal.

  80. 27.

    Hier geht es nicht um anschwärzen!
    Hier ist Zivilcourage gefragt. und wenn man aus welchen Gründen auch immer nicht direkt bei Erkennen einer solchen Straftat aktiv werden kann/will, dann sollte man Mut und Engagement finden, dies im Nachhinein zu tun und seine Erkenntnisse zur Ermittlung der Täter bereitstellen.
    Das braune Gesocks hat bei Union nichts zu suchen... "und wer das nicht kapiert, der soll zu Hertha geh´n" ;-)

  81. 26.

    Verharmlosen bringt nichts mein Lieber. Auch Weggucken ist Teil des Problems. Und die Karten waren nicht frei zugänglich. Union vergibt bzw. verlost seine Karten nur an Mitglieder.

  82. 25.

    Keine Ahnung, warum hier einige versuchen, diesen Rassismus zu verharmlosen. Und diejenigen, die hier sagen, sie hätten nichts gesehen usw. unterstellen damit direkt oder indirekt die Aussagen der Opfer. Auch bezeichnend. Steht doch einfach dazu, dass Ihr Antisemiten in den Reihen der Fans habt. Denen, die eingegriffen haben und sich als Zeugen anbieten, einen Dank. Es ist leider ein strukturelles Problem. Daher ist es wichtig, klare Kante ggü. Rechtsextremen zu zeigen. Auch beim Fußball.

  83. 24.

    Im Block B2 war es friedlich. Es wurde Richtung Haifa-Block zu Beginn applaudiert, auch die Choreo wurde honoriert. Es sassen auch Haifa-Fans in unserem Block, u.a. mit gut sichtbarem Schal. Ich bin Unionerin und ich distanziere mich von Ultras, Hools und besoffenen Fans, die den Fussball und den Verein als Plattform für Aggressionen, Hass und Übergriffe nutzen und somit den Kodex und die Tradition "In den Farben getrennt - in der Sache vereint" negieren. Solche Leute sorgen dafür, dass der Verein Union einen gewissen Ruf bekommt - was wiederum andere "Gruppierungen" genüsslich breittreten. Die Vereinsspitze muss m.E. hier ne ganz klare Ansage machen und die Aufklärung von Vorfällen deutlich unterstützen. Fangruppierungen können einen Verein und eine Mannschaft pushen, sie dürfen aber keine derartige Macht bekommen, dass Grenzen aufgeweicht und überschritten werden. Für solche Leute hat es ganz klar den Platzverweis zu geben.

  84. 22.

    Meldet euch beim Verein! Die mutmaßlichen Täter müssen gefunden und bestraft werden.
    Sag mal wo sind wir denn jetzt sollen dritte Personen irgendwelche Leute anschwerzen?
    Steht doch eh aussage gegen aussage.
    Ich denke jeder der Arbeit, Familie und Kinder hat der andere sorgen als bei irgendwelchen mit halben Ohr was verstehen u dann gleich anschwerzen.

  85. 20.

    Durch die AfD trauen sich die Braunen aber aus der Deckung und werden zunehmend aggressiver

  86. 19.

    Ich sehe hier weniger sachlich ausgewogenen Beiträge, sondern eher wortreiche Verkleidungen des Aufrufs "meldet euch, wenn ihr was wisst" mit dem unausgesprochenen Subtext: "vorher ist das ja alles nur ein Gerücht". Weitere Meldungen sind aber überhaupt nicht nötig, da die Fakten schon gemeldet wurden und auf dem Tisch liegen. Oder muss das jetzt jeder Union-Anhänger gegenchecken? Und auch das reflexartige Mantra, bei Union gebe es nur so wenig Nachwuchs mit Migrationshintergrund, weil diese Jugendlichen einfach nicht gut genug wären, kommt bei mir gar nicht gut an. Sind die dann vielleicht alle bei Hertha? Könnte ja tatsächlich sein, wie der dortige Output an hervorragendem Nachwuchs MIT Migrationshintergrund seit Jahrzehnten zeigt.

  87. 17.

    Sie tragen zum Fremdenhass bei. Und ja ohne diese Partei wäre Deutschland besser dran und nicht so gespalten.

  88. 15.

    ich finde Ihren Beitrag außerordentlich sachlich und lesenswert! Danke dafür.
    Auch ich empfand die Stimmung vor, während und nach dem Spiel, sowie in der Pause entspannt und freundschaftlich. Habe viele gemischte Gruppen vor dem Spiel in angeregten lockeren Unterhaltungen gesehen. Um mich herum in B.1 gab es Applaus und Hochachtung für die Stimmung, die der Gästeblock gemacht hat. Auch deren Choreo und die Pyroeinlage am Anfang.
    und nochmal an alle, die die beschämenden Ereignisse wahrgenommen haben: Meldet euch beim Verein! Die mutmaßlichen Täter müssen gefunden und bestraft werden.

  89. 14.

    Na klar.
    An allem ist die AfD schuld.
    Wenn die nicht wären ginge es Deutschland sooooo gut.
    Wir haben uns nach dem Spiel mit den Gästefans abgeklatscht.
    Aber irgendwelche Idioten gibt es überall.

  90. 13.

    Wieder mal Union. Hoffentlich folgen endlich mal harte Strafen.

  91. 12.

    Unerträglich.
    Das vom kultclub aus Köpenick.
    Ich bin entsetzt.
    Blauweiße Grüße nach Köpenick an den Rest der schwieg(?).
    Es ist absolut beschämend.

  92. 11.

    Es war so ein schöner Abend gestern, sowohl sportlich als auch von der Stimmung her. Und dann am Tag darauf muss ich was von antisemitischen Fällen lesen... Mir ist die Freude mittlerweile komplett vergangen. Ich schäme mich als Unioner, und es tut mir Leid für alle, die so ekelhaft angepöbelt wurden. Danke an alle, die direkt das Maul aufgemacht haben gegen diese Ar*chlö*her! Letztere wird man hoffentlich finden und angemessen bestrafen.

    Wäre schön, wenn Christian Arbeit beim nächsten Heimspiel in der AF eine ganz deutliche Ansage zu diesen Vorfällen machen könnte.

  93. 10.

    Eine Twittermeldung reicht heutzutage aus, dass nichts mehr hinterfragt - sondern nur noch virtuell eingedroschen wird!
    Ich versuche mal Fragen zu stellen, für die ich - im Gegensatz zu denen, die immer alles wissen - noch keine Antwort habe?
    Ich war gestern im Stadion und kann trotzdem als Augenzeuge nicht dienen, ich stand am anderen Ende der Kurve. Ich habe vor dem Spiel einen absolut entspannten Umgang zwischen den Fans beider Vereine gesehen, massiven Applaus für die Mannschaft aus Haifa bei deren Vorstellung gehört.
    Es ist immer wieder auffällig, dass Vorwürfe des Rassismus gegen Union mit seltsamen Begleitumständen einhergehen: das war 2020 so, als der Spieler Florian Hübner wegen angeblicher rassistischer Äußerungen schon medial vorverurteilt war - nur aufgrund eines Interviews, wo sich der Spieler Jonathan Tah äußerte "er habe von einem Mitspieler gehört, dass...", setzt sich mit den Rassismusvorwürfen von frustrierten Eltern, deren Kinder leider nicht den hohen sportlichen, schulischen und charakterlichen Anforderungen für eine mögliche Profikarriere genügten, gegen das Union-NLZ fort und gipfelt gestern in dem Tweet, der zumindest folgende Fragen offenlässt:
    Gibt es überhaupt einen "gemischten" Block bei ECL-Spielen und wie sähe der denn aus:
    Unioner, Maccabifans in grün-weißem Outfit, Neutralos und Eventies friedlich vereint, wo doch jeder weiß, dass man als Auswärtsfan nicht in den Farben seines Vereins im Heimbereich sitzen darf!
    Wieso gibt es in Zeiten der medialen Blase bis jetzt nicht ein Foto oder Video vom Geschehen, auch nicht vom Verlassen der Gruppe Richtung Auswärtsblock?
    Ist es denkbar, dass dieses Spiel, in dieser Besetzung auch bewusst ein bestimmtes antisemitisches Klientel anzieht?
    Ist ein Stadionbesucher bei einem ECL-Spiel dey 1. FC Union , der sich antisemitisch äußert, automatisch ein Unionfan (was es auf keinen Fall besser machen würde!)?
    Falls sich der Vorfall so ereignet haben sollte - zügige harte Bestrafung für die Täter!!!
    Wenn es in der Gesellschaft einen Bodensatz von 20-25% von Menschen mit antisemitischen Einstellungen gibt, dann gibt es selbstverständlich auch Fans mit antisemitischen Einstellungen in Fussballvereinen und natürlich auch bei Union.
    So, jetzt können wieder die die mediale Oberhoheit übernehmen, die schon immer alles wussten und wissen...
    Falls mein unwissender Beitrag überhaupt veröffentlicht wird....

  94. 9.

    Wenn so geschehen, man sollte auch bei Union nicht erschrocken sein. Dass auch dort rechtes Gedankengut sein Unwesen treibt, ist nicht neu.
    Im Olympiastadion aber sind ausreichend Kameras vorhanden.

  95. 8.

    Solche Typen sind nicht für ihren Verein sondern gegen ihn. Leider kein Einzelfall. Ich hoffe das die bestraft werden.

  96. 7.

    Nicht weniger dumme Menschen haben gestern übrigens auch Aufkleber mit "Hertha Schweine" auf dem Suppenbus der Initiative 1892 hilft hinterlassen. Gibt Fotos dazu. Ganz großes Kino.

  97. 6.

    Dieses Verhalten einiger Bekloppter (ich möchte sie nicht als Unioner bezeichnen) ist nicht tolerierbar, im Gegenteil, ich hoffe, die Vereinführung hat Erfolg mit dem Aufruf zur Ermittlung der Täter.
    ich selbst habe mich gestern sehr angenehm mit Maccabi-Fans über deren Heimat unterhalten, da ich vor zwei Jahren Haifa besuchen durfte. Sehr weltoffene, angenehme Menschen und es ist eine Schande, dass wenige Idioten das Bild Berlins derartig beschmutzen. Heute schäme ich mich.

  98. 5.

    Das wird zwar jetzt sicher alles wieder wegrelativiert, aber wer die Augen nicht mit der rot-weißen Fanbrille verschließt, sollte die dunkle Seite der ach so eingeschworenen Fanszene erkennen können. Nach meiner Auffassung machet es die Vereinsführung Unions durch andauerndes Kleinreden der deutlichen Defizite bei Toleranz und Pluralismus diesen Extremisten viel zu leicht. Der äußerst geringe Migrationsanteil in den Nachwuchsabteilungen von Union macht diesbezüglich leider auch wenig Hoffnung auf Besserung.

  99. 4.

    Union ist und bleibt auch nur ein Profi-Fußballverein wie jeder andere mit allem was dazu gehört.

  100. 3.

    Zugegeben. Und das ist, da haben Sie recht, noch viel erschreckender.
    LG

  101. 2.

    Die wenigen wurden aber auch nicht durch die vielen anderen gestoppt. Das ist auch bezeichnend. Wegsehen ist auch ein Übel. Und es kommt leider immer wieder und zurzeit vermehrt vor. Dank AfD und Co. Ich hoffe, Unioner werden künftig Gäste besser behandeln.

  102. 1.

    Die paar debilen Individuen sind leider das Abbild einer kaputten Fanwelt.
    Stark gespielt vom FCU - doch wird dies leider durch solche „Fans“ untergehen.
    Es bleibt nur zu hoffen, dass es geahndet und nicht mehr vorkommen wird.
    Ein schönes Wochenende an alle.

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