1:2 gegen den VfL Osnabrück - Viktoria Berlin zum vierten Mal in Folge sieglos

Fr 15.10.21 | 21:21 Uhr
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Viktoria Berlin (weiße Trikots) im Spiel gegen den VfL Osnabrück (imago images/Jan Hübner)
Video: rbb24 | 15.10.2021 | Jörg Hellwig | Bild: imago images/Jan Hübner

Viktoria Berlin hat das zweite Heimspiel in Folge verloren. Gegen den VfL Osnabrück, Absteiger aus der zweiten Fußball-Bundesliga, hatte die Mannschaft dabei durchaus Chancen auf mehr.

Viktoria Berlin hat zum Auftakt des 12. Spieltages der 3. Fußball-Liga die Rückkehr auf einen Aufstiegsplatz verpasst. Der Aufsteiger unterlag am Freitag dem Zweitliga Absteiger VfL Osnabrück mit 1:2 (1:2) und blieb im vierten Pflichtspiel in Folge sieglos. Vor 3.112 Zuschauern im Jahn-Sportpark erzielte Patrick Kapp (7. Minute)die Berliner Führung. Für Osnabrück, die mit dem ersten Erfolg nach zuvor drei Pflichtspielniederlagen in Folge Viktoria in der Tabelle überholten, waren Marc Heider (13.) und Sven Köhler (31.) erfolgreich.

Viktoria-Trainer Benedetto Muzzicato musste auf seinen Topscorer Tolcay Cigerci wegen einer Entzündung im Fuß verzichten. Im Tor ersetzte Julian Krahl aus taktischen Gründen Stammtorhüter Philip Sprint. Die Gastgeber erwischten wieder einen Blitzstart. Kapp überwand in der siebten Minute mit einem Fernschuss aus gut 25 Metern Gäste-Torwart Philipp Kühn. Doch Osnabrück schüttelte den frühen Schock schnell ab. Sechs Minuten später flankte Felix Higl in den Berliner Strafraum, Viktoria Kapitän Christoph Menz leitete den Ball unglücklich zu Heider weiter, der aus kurzer Distanz den Ball über die Linie schob.

Benyamina mit der Riesen-Chance zum Ausgleich

Anschließend fand die Partie hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt, ehe Osnabrücks Stürmer Aaron Opoku den Berliner Torhüter Krahl mit einem Schlenzer vom linken Strafraumeck zu einer Glanzparade zwang. Die anschließende Ecke servierte Opuku auf den Kopf von Köhler, der den Ball ins lange Eck einnickte (31.).

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit besaß Viktoria die erste Chance. Doch Stürmer Soufian Benyamina vergab frei vor Kühn den Ausgleich (51.). Dafür wurde Osnabrück stärker. Innerhalb von drei Minuten versiebte Heider drei hochprozentige Chancen, einmal rettete Viktoria-Stürmer Enes Küc auf der Linie. Viktoria befreite sich nur zögernd aus der Drucksituation und hätte durch Menz beinahe den Ausgleich markiert, doch der Schlenzer des Kapitäns ging knapp vorbei (65.). Doch auch Osnabrück blieb gefährlich, jubeln konnte aber keine Mannschaft mehr.

Trotz der Niederlage zeigte sich Viktoria-Trainer Muzzicato nach dem Spiel am Mikrofon von MagentaTV zufrieden, "außer mit dem Ergebnis." Allerdings dürfe man nicht vergessen, "dass wir gegen Osnabrück gespielt haben, mit einer sehr großen Qualität." Zudem sei seine Mannschaft als Aufsteiger inmitten einer Entwicklung. Er wolle sein Team jedenfalls genauso sehen wie an diesem Abend. Dabei müsse man solche Ergebnisse "auch mal hinnehmen".

Fußball überregional

  • Freitag, 22. Juli 19.00 Uhr

    VfL Osnabrück - MSV Duisburg -:- (-:-)


    Samstag, 23. Juli 14.00 Uhr

    VfB Oldenburg - SV Meppen ... -:- (-:-)

    Ingolstadt - SpVgg Bayreuth . -:- (-:-)

    SVW Mannheim - Viktoria Köln -:- (-:-)

    RW Essen - SV Elversberg .... -:- (-:-)

    Dynamo Dresden - 1860 München -:- (-:-)

    1.FC Saarbrücken - SC Verl .. -:- (-:-)


    Sonntag, 24. Juli 13.00 Uhr

    Freiburg II - Erzgebirge Aue -:- (-:-)

    14.00 Uhr

    FSV Zwickau - Hallescher FC . -:- (-:-)


    Montag, 25. Juli 19.00 Uhr

    Wehen Wiesbaden - Dortmund II -:- (-:-)

    (ARD Text)

    • Aufsteiger
    • Relegation
    • Absteiger

Sendung: rbb24, 15.10.2021, 22 Uhr

3 Kommentare

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  1. 3.

    Für die inhaltlich richtige Wiedergabe bekommen sie 'n Bienchen. Das Thema Interpretation muss aber noch geübt werden.

  2. 2.

    Ja, und? Auf Regen folgt auch Sonnenschein. Auf den Herbst der Winter, es wird aber auch wieder Sommer. Noch mehr Allgemeingültigkeit? Niemand hat Viktoria abgeschrieben. Das ist normaler Ligaalltag. Osnabrück ist noch eine Klasse stärker als Viktoria.

  3. 1.

    So ist das Leben. Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen. Die Jungs sind dieses Jahr doch erst aufgestiegen und haben fulminant geliefert. Da darf man auch mal "schwächeln". Wird schon wieder.

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