Zuschauerzahl angehoben - Hertha BSC darf ab November vor 37.500 Fans spielen

Mi 27.10.21 | 14:27 Uhr
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Hertha-Fans im Olympiastadion (Quelle: picture alliance / Andreas Gora)
Bild: picture alliance / Andreas Gora

Fußball-Erstligist Hertha BSC kann ab dem Spiel gegen Leverkusen am 7. November vor 37.500 Fans spielen. Das teilte der Verein über seine Website mit. Grundlage ist eine Anpassung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die voraussichtlich ab dem 30. Oktober 2021 in Kraft tritt.

Nach der vom Senat angepassten Verordnung wird die Personenhöchstgrenze von 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauern aufgehoben, nur die Kapazitätsgrenze von 50 Prozent und die 3G-Regelung bleiben bestehen.

Zuvor konnte Hertha BSC maximal 25.000 Fans im Olympiastadion empfangen. Die Tickets für das Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen stehen ab sofort für alle Mitglieder zum Verkauf.

Sendung: rbb UM6, 27.10.2021, 18 Uhr

28 Kommentare

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  1. 28.

    Bei GRÜN gehts noch aber bei ROT ist verdammt schlecht.
    "auch die laschen, selbst erlebten corona-Kontrollen bei den "Heim"-Spielen gegen KuPS und Haifa"
    Wer war denn da der Veranstalter?

    Im Übrigen sollten wir doch beim SIE bleiben, schon der Distanz wegen.

  2. 27.

    Zitat: "Hier geht es einzig und allein darum dass anderen in dieser Stadt das nicht auch zugestanden wird."

    Was soll wem denn nicht zugestanden worden sein, Berndinho? Hertha hat m. W. doch überhaupt keine Aufstockung beantragt; nicht mal die auf 37.500 ZS, welche szgn. automatisch durch die Anpassung der Senatsverordnung angefallen ist.
    Und natürlich hat bei der Entscheidung pro 75% /Union auch eine Rolle gespielt, dass sich dadurch nur ca. 5500 Menschen mehr als zuvor durch die Stadt in Richtung Stadion bewegen. Bei Hertha wären das nach alter Regelung mehr als 30.000, nach neuer knapp 20.000 Menschen, die sich bei 75%iger Auslastung in Busse und Bahnen drängen würden. Wobei eine solche bei den nächsten Heimspielen gegen Leverkusen, Augsburg und Bielefeld sowieso nicht zu erwarten wäre.

  3. 26.

    Gleichbehandlung verdient, wer gleiches tut oder ist.
    Wer sich eben zurücklehnt und einfach nur wie ein Lemming hinnimmt, was andere über ihn entscheiden, hat nunmal nicht die gleichen Rechte und Möglichkeiten verdient, wie jemand, der aktiv wird und für seine Rechte kämpft.
    Engagement zahlt sich eben zum Glück noch immer aus in unserer Gesellschaft.

  4. 25.

    Also im Gegensatz zu ihnen sehe ich hier keinen Kommentator der sich darüber beschwert dass Union sein Stadion (angeblich ja nur am Samstag) mit 75% auslasten darf.
    Hier geht es einzig und allein darum dass anderen in dieser Stadt das nicht auch zugestanden wird.
    Und da ist es auch völlig egal ob 3, 35, 397 oder 60000 Zuschauer kommen würden oder halt nicht.
    Grundsätzlich sehe ich da schon einen Unterschied in der Behandlung der Vereine durch den Senat in Person von Herrn Geisel.
    Und da atmet auch kein Herthaner durch dier Hose Hr. Glaudino sondern hier geht es ums Prinzip der Gleichbehandlung.
    Es sei euch doch auch vergönnt dass ihr auch mal als Zuschauer im Stadion die Bayern sehen dürft (obwohl ich Schlimmes ahne nach dem gestrigen Desaster gegen die Glatten) und beim Derbay dann bitte 100% Auslastung!!!!
    Herr Zingler wird das schon regeln.

  5. 24.

    Nein, er schreibt doch ganz klar 50%, nicht 75%:
    "Die Möglichkeit der 50% Auslastung der Schüssel stellt kein Problem dar. das erreicht die olle Schabracke aus Charlottendorf selbst ausserhalb von Pandemiezeiten nur selten."

  6. 23.

    HG meinte wahrscheinlich eine 75%ige Auslastung, die dem FCU für das Spiel am Samstag gewährt wurde und worüber sich hier mächtig beschwert wird. Und diese, die bei etwa 56.000 ZS liegen würde, wird tatsächlich kaum mal erreicht - nur gegen Bayern, den BVB und den FCU. ;-)

  7. 22.

    Mal ganz locker durch die Hose atmen, liebe Herthaner. Die 50%ige Auslastung ohne Deckelung ist HBSC aufgrund der Anpassung der Senatsverordnung ohne eigenes Zutun in den Schoß gefallen. Der FCU dagegen ist aktiv geworden und hat offensichtlich einen bewilligungsfähigen Antrag gestellt, dem im Rahmen einer Einzelfallentscheidung zugestimmt wurde.

    Also mal 'n bisschen weniger Jammern und endlich anerkennen, dass es einen Player gibt, der die Dinge etwas anders als die sich offenbar immer noch als einzig wahren Berliner Fussballverein betrachtenden Charlottenburger angeht.


    Ach und Negan, dieses U.N.V.*.U. können Sie sich echt sparen. Das ist 'ne reichlich dumme Parole der Falschroten aus HSH.

  8. 21.

    Oh man, was hier wieder für Kommentare auftauchen...

    @Lando: du meldest dich ja auch immer nur, um gegen deinen ernannten Erzfeind Hertha zu hetzen. Windhorst-Konstrukt? Ein Konstrukt ist RB Leipzig. Hertha BSC ist ein Verein, der einen Investor hat (wie man zu diesem steht, sei mal dahingestellt). Aber ja, zum Hetzen reicht's ;)

    @HG: ich weiß nicht, auf welche Zahlen du dich stützt, aber wenn Hertha laut dir außerhalb von Pandemiezeiten nur selten mehr als 50% der Plätze im Olympiastadion besetzt kriegt, solltest du schleunigst Mathe-Nachhilfe nehmen. Die Hälfte der Plätze entspräche ca. 37240. Im Saisonschnitt hat Hertha BSC diese Marke das letzte Mal in der Saison 2001/2002 unterboten. In dieser Saison hat dein kultiger Kultverein im Schnitt nicht mal 10000 Menschen ins Stadion bewegen können ;)

  9. 20.

    "Demnach hat Hertha viel mehr davon ! (sofern man überhaupt die Karten in Charlottenburg verkauft bekommt)"
    und dabei haben Sie die Wucherpreis im Vergleich zum Gebotenen noch gar nicht berücksichtigt ;-)

  10. 19.

    Richtig so!
    und die grüne Farbe steht dir nicht ;-)

    Keine Sorge, liebe Foristen. Die Möglichkeit der 50% Auslastung der Schüssel stellt kein Problem dar. das erreicht die olle Schabracke aus Charlottendorf selbst ausserhalb von Pandemiezeiten nur selten.
    und auch die laschen, selbst erlebten corona-Kontrollen bei den "Heim"-Spielen gegen KuPS und Haifa werden keine längeren Wartezeiten beim Einlass verursachen.

  11. 18.

    Man könnte auch so rechnen :

    Hertha erhöht von 25.000 auf 37500 = das sind 12500 Menschen mehr !
    1. FC Union Berlin erhöht von 11.006 auf 16509 = das sind nur 5503 Menschen mehr.

    Im Endeffekt geht es doch nur um die Masse an Menschen, die "Experten" für vertretbar halten.
    Und hier darf Hertha ab dem 30.10. mehr als doppelt so viele Menschen "neu" rein lassen
    als der 1. FC Union Berlin !

    Demnach hat Hertha viel mehr davon ! (sofern man überhaupt die Karten in Charlottenburg verkauft bekommt)

  12. 17.

    Dann sei froh, dass du nicht gegen Gladbach da warst. Da ging alles in die Hose. Laut Ordner hatte man vergessen für die Schilder aufzustellen, für die getrennten Eingänge, für die Vorgetesteten. Dadurch bildeten sich riesige Schlangen bis über den Anpfiff hinaus.

  13. 16.

    Die einen 75 % die anderen 50 % das ist schon interessant wie Berliner Politiker
    Rechnen
    Was soll man von den Schülern verlangen wenn die Obrigkeit bei der Prozentrechnung versagt. Gleichheit und Gerechtigkeit sieht bei mir anders aus.

  14. 15.

    Am Wochenende hat das Windhorst-Konstrukt das erste Mal diese Saison die erlaubte Kapazität im Oly ausschöpfen können und hier werden schon wieder Quervergleiche gezogen. Herrlich.
    Kiekt doch vielleicht erstma dass sich vielleicht dauerhaft wieder paar mehr Leute ins Oly verirren und nörgelt nicht rum.

  15. 14.

    Das ist doch nicht die Antwort auf die Frage von Frank.
    Die Frage war weshalb Union 75% des Sportplatzes auslasten kann und Hertha nur 50%.
    Die Frage war eigentlich verständlich.

  16. 13.

    Prozentrechnung funktioniert im Wald von Köpenick wohl anders oder wird da wieder mal mit zweierlei Maß im Berliner Senat gemessen.

  17. 12.

    ....die Hoffnung stirbt zuletzt! Wird schon, liegt nur an der Hertha.

  18. 11.

    Ich denke, wenn der Unterring wieder absolut voll ist, und die Hertha abliefert ist das ganze absolut TOP

  19. 10.

    "7. November vor 37.500 Fans spielen."

    Sehe ich auch, mal wieder klein anfangen, wenn die Leistung da ist können es gerne wieder mehr sein.

  20. 9.

    Etliche Virologen haben nachgewiesen, dass Infektionen im Freien so gut wie ausgeschlossen sind.
    Aber - wie schon geschrieben - dürfen sich dagegen über 700 maskenlose Abgeordnete im Bundestag tummeln - nur die Hartcore"freunde" von der AfD haben ihren eigenen "Block" erhalten.
    In Grundschulen müssen die Kinder keine Maske tragen, in der Sek.I und II dagegen schon. Im Großraumbüro ist man völlig maskenlos...
    Sind die älteren Schüler jetzt ansteckender und die Grundschüler fast alle geimpft??
    Muss man aber in diesem Land, wo wir gut und gerne leben, alles nicht verstehen...

  21. 8.

    Das ist die Belohung des Senats für die in der Vergangenheit so vorbildliche Umsetzung der Coronaregeln des Kultvereins.
    Außerdem wird Berlins Sportsenator Herr Geisel seinem Herzensverein keinen Wunsch abschlagen.
    U.N.V.S.U.

  22. 7.

    Soviel gehen doch eh nicht zu hertha

  23. 6.

    Wenn 50%erlaubt sind warum darf Union dann gegen Bayern vor 75% Auslastung spielen?

  24. 4.

    Ein Zeitpuffer ist immer gut, aber angesichts des Vergleichs zum (kürzlichen) BER-Chaos muss ich Hertha BSC doch tatsächlich jetzt mal loben: Beim Spiel neulich gegen Freiburg war die Organisation (vorgeschaltetet Corona-Schalter, anschließend der gewohnte "echte" Einlass) personell gut besetzt, gründlich, trotzdem schnell und obendrein noch freundlich. :-)
    Da waren zwar weniger als 20.000 Zuschauer da, aber ich bin mir sicher, dass man mit den inzwischen gemachten Erfahrungen auch gut für das Doppelte gerüstet ist.

    Ob es tatsächlich empfehlenswert ist, ausgerechnet in der kalten Jahreszeit und bei ständig steigenden Inzidenzen bundesweit in Richtung Komplettfreigabe zu gehen, ist allerdings eine ganz andere Frage.

  25. 3.

    Wo ist das Problem? Im Bundestag haben auch über 700 Menschen dicht an Dicht ohne Masken mehrere Stunden verbracht. Im Stadion ist man im Freien

  26. 2.

    Das Stadion öffnet erst 2 Stunden vor Spielbeginn. Das reicht absolut. Da gibt es auch keine Schlangen. Problem... die meisten kommen kurz vor Spielbeginn und beschweren sich über die lange Einlasszeit. Also 1 1/2 Stunden vorher reicht noch. Mehr als 2 Stunden früher ist sinnlos. ;-)

  27. 1.

    Ich bin mir als Laie nicht ganz sicher, ob das in Zeiten der Pandemie bei steigender Inzidenz und gleichzeitig stagnierender Impfquote so der richtig geile Einfall ist. Aber macht mal schön, die Quittung gibt's ja dann dafür. Übrigens würde ich bei 2 oder 3G im Olympiastadion mal empfehlen wegen der etwas aufwändigeren Einlaßkontrollen dann doch mind. 3 - 4 Stunden vor Anpfiff vor Ort zu sein (vgl. BER Ferienchaos!).

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