3:0 gegen Lüneburg - BR Volleys freuen sich über weiteren Heimsieg

Jubel bei den BR Volleys. / imago images/Matthias Koch
Bild: iamgo images/Matthias Koch

Die BR Volleys haben sich mit einem 3:0-Sieg gegen die VSG Lüneburg durchgesetzt. Klar dominierte der Meister dabei allerdings nicht. Berlins Topspieler Benjamin Patch hinterließ zwischenzeitig Verletzungssorgen.

Die BR Volleys haben ihr Heimspiel gegen die SVG Lüneburg gewonnen. Der Volleyball-Bundesligist und Meister der letzten Saison setzte sich am Samstag in drei Sätzen (25:20, 25:22, 25:22) gegen die SVG Lüneburg durch. Die Lüneburger kamen zwar jeweils besser in die Sätze, schafften es aber nicht ihre knappen Vorsprünge aufrechtzuerhalten.

Knappe Vorsprünge

Die Volleys gingen mit Zuspieler Sergey Grankin, den drei US-Amerikanern Benjamin Patch, Cody Kessel und Jeffrey Jendryk, Mittelblocker Nehemia Mote sowie Ruben Schott und Libero Danani ins Spiel. Der Meister der letzten Saison zeigte seine hohe Qualität im Kader und ging früh in Führung. Die Lüneburger blieben dran und ließen den Abstand nicht zu groß werden. Die Volleys vergaben ihren ersten Satzball. Benjamin Patch sicherte im zweiten dann aber klar den ersten Satz (25:20).

Im zweiten Satz erwischten die "Lüne Hünen" einen besseren Start. Die Gäste hielten eine stabile Zwei-Punkte-Führung, was insbesondere an Jordan Ewert lag. Der Außenangreifer war wiederholt an der richtigen Stelle, um die Berliner Angriffe einzuschränken. Auf der anderen Seite trieb Benjamin Patch die BR Volleys an, um den Rückstand aufzuholen. Mehrere Eigenfehler der Lüneburger brachten die Volleys mit 22:20 in Führung. Nehemiah Mote verwandelte wenig später den Satzball.

Sorge um Patch

Der Diagonalangreifer Marek Sotola kam im dritten Satz für Patch, der gleich zu Beginn einen Ball auf den linken Daumen bekam und abseits vom Feld behandelt werden musste. Der Linkshänder Sotola brachte sich zwar sofort ins Spiel ein, doch den Volleys fehlte ohne Patch der Spielrhythmus. Dadurch schafften es die Lüneburger sich erneut leicht abzusetzen.

Die Wende kam zur Hälfte, nachdem die Berliner vier Punkte hintereinander erzielten und den Spielstand zu einem 13:11 drehten. Weil sich die BR Volleys mehrere Fehler erlaubten, schafften es die Lüneburger aber, den Abstand kurz zu halten. Bei einem Stand von 22:21 kam Benjamin Patch mit einem getapten Daumen wieder zurück ins Spiel und half den Berlinern, auch den dritten Satz für sich zu entscheiden (25:22).

Vor ihrem nächsten Spiel haben die BR Volleys eine Woche zur Regeneration und Vorbereitung. Am 16. Oktober spielen die Berliner auswärts beim Ligarivalen Friedrichshafen. In der letzten Saison standen sich die Mannschaften im Playoff-Finale gegenüber.

Sendung: rbb24, 09.10.2021, 21:45 Uhr

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