World Games 2023 in Berlin - Berlin und Brandenburg stellen 13 Host Towns für die Special Olympics

Mi 26.01.22 | 13:16 Uhr
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Ein Sportschuh mit dem Schriftzug der Special Olympics(Bild: imago images/Icon SMI)
Bild: imago images/Icon SMI

Zehn Städte und Ortschaften in Brandenburg sowie drei Berliner Bezirke werden sogenannte Host Towns der Special Olympics World Games 2023 in Berlin sein. Wie das Organisationskomitee am Mittwoch bekannt gab, gehören sie zu den insgesamt 216 ausgewählten Orten, die vier Tage lang Gastgeber für jeweils eine Delegation einer Teilnehmernation sind, bestehend aus deren Athletinnen und Athleten sowie Angehörigen.

Die Host Towns in Brandenburg sind Bernau (Barnim), Brandenburg an der Havel, Eberswalde (Barnim), Fürstenwalde (Oder-Spree), Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark), Panketal (Barnim), Potsdam, Rathenow (Havelland), Rüdersdorf (Märkisch-Oderland) und Teltow (Potsdam-Mittelmark). In Berlin werden es die Bezirke Marzahn-Hellersorf, Lichtenberg und Spandau sein.

"Mehr Verständnis für die Belange behinderter Menschen"

Welche Delegationen dabei konkret vor Ort empfangen werden, stehe zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fest, so das Organisationskommitee. Den Athletinnen und Athleten soll in der Zeit kurz vor Beginn der Special Olympics (17. bis 25. Juni 2023) sowohl die Möglichkeit für ein leichtes Training eingeräumt, aber auch die Chance zur Akklimatisierung gegeben werden.

"Wir, das lokale Organisationsteam für das Host-Town-Programm, freuen uns über diese wunderbare Möglichkeit, Teil dieses bundesweiten und darüber hinaus eines weltweiten Sportereignisses zu werden", sagte Katrin Forster-König, Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte in Eberswalde. Die Special Olympics würden "ganz bestimmt mehr Verständnis für die Belange von behinderten Menschen und insbesondere für Menschen mit geistiger Behinderung schaffen".

Den Ausschlag zur Auswahl als Host Town hätten laut Veranstalter vor allem die Konzepte für die inklusiven Projekte vor Ort gegeben. Die Kommunen hätten zudem mit Motivation und Ideen überzeugt. Eine Rolle spielten ebenso praktische Gründe wie die Reisezeiten und -wege.

Die Veranstalter bezeichnen die Spiele auf ihrer Webseite als "größtes kommunales Inklusionsprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik".

Sendung: Inforadio, 26.01.2022, 14:15 Uhr

3 Kommentare

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  1. 3.

    Ich glaube Berlin und die Berliner haben sich in den letzten 20 Jahren ganz schön verändert, wenn auch viele „Berliner“ sagen zum negativen. Mir persönlich haben 4 Jahre in Berlin genau in der Zeit die sie erwähnen gereicht um lebenslang von dieser Stadt die Schnauze voll zu haben. Bissel Konsum und etwas Kultur locken noch aber ohne länger verweilen zu müssen.

  2. 2.

    Ich hoffe, dass dieses Sportereignis mehr Resonanz in Form von Zuschauern erhält, als die Sommerspiele in den 2000ern.
    Es war seinerzeit ein Armutszeugnis.
    Ich hatte mir damals eine Dauerkarte für die Wettkämpfe im Olympiastadion gekauft und bin jeden Tag vor Ort gewesen.
    Es war ein trauriger Anblick, die leeren Rängen. Selbst als der Eintritt gestrichen wurde und jeder kostenlos die sportlichen Leistungen verfolgen konnte, hatte sich das Bild nicht wesentlich verändert.

  3. 1.

    Statt "Host Town" lieber und besser "Gastgeberstadt" sonst droht eine pikante Verwechslung mit "Ghost Town" = "Geisterstadt".... Tja, das Goetheinstitut hat noch Spielraum nach oben... Vielleicht tauschen die sich mal mit dem französischen Nachbarn über Pflege der Sprache aus...
    P.S. Wer der Meinung ist, dass Englisch international besser verstanden wird: es ist nicht so und nicht das Anliegen, aber man kann Deutsch auch werbend bekannter machen...

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