80 Fans stellen Mannschaft zur Rede - Training von Hertha BSC gestört

So 23.01.22 | 10:24 Uhr
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Trainingsgelände von Hertha BSC (Quelle: Imago/Matthias Koch)
Bild: Imago/Matthias Koch

Am Tag vor dem Spiel von Hertha BSC gegen Bayern München haben Fans auf dem Trainingsplatz der Blau-Weißen die verbale Auseinandersetzung mit dem Team gesucht. Rund 80 Personen störten das eigentlich nicht-öffentliche Training.

Beim Training des Fußball-Erstligisten Hertha BSC ist es am Samstag zu einer verbalen Auseinandersetzung mit etwa 80 Personen gekommen. Das bestätigte ein Sprecher der Berliner Polizei am Samstagabend dem rbb.

Hertha bestätigt Vorfall

Nach Angaben der Polizei hat die Personengruppe bei der Einheit, die einen Tag vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern München am Sonntag eigentlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, auch den Platz betreten. Lautstark hätten die Anhänger dem Team ihren Unmut und ihre Unzufriedenheit mitgeteilt. Die Polizei wurde zwar gerufen, musste aber nicht eingreifen. Einige Spieler sowie der Trainer Tayfun Korkut sollen von den vermeintlichen Ultras auch direkt angesprochen worden sein.

Auch Hertha BSC bestätigte dem rbb den Vorfall. "Wir können bestätigen, dass eine Gruppe von Fans aus der organisierten Fanszene beim nicht-öffentlichen Training war", hieß es am Samstagabend von Vereinsseite. "Sie haben das Gelände geordnet wieder verlassen, nachdem sie der Mannschaft ihre Botschaft übermittelt haben."

Am Mittwoch war Hertha im Achtelfinale des DFB-Pokals durch ein 2:3 gegen den Stadtrivalen 1. FC Union ausgeschieden und bleibt auch als 13. in der Bundesliga hinter den Erwartungen. Nach dem Aus im DFB-Pokal war am Trainingsgelände bereits ein großes Plakat mit der Aufschrift "Schande!" an einem Zaun aufgetaucht.

Sendung: rbb24, 22.01.2022, 21:45 Uhr

42 Kommentare

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  1. 42.

    Zitat: "In den Spielzeiten 83/84 bis 96/97 lag der saisonübergreifende Schnitt bei ca. 8,9k. Bei Union im gleichen Zeitraum bei ca. 4,8k."

    Das können Sie doch überhaupt nicht vergleichen, Heinz. Der FCU hatte in den Saisons 83/84 bis 88/89 einen Schnitt von 8.541Zuschauern. Ab dem Wendejahr 89/90 ist dann wie überall vieles weggebrochen - 'niemand' wollte mehr Ostprodukte kaufen oder 'Ostrock' hören uswusf. Zudem herrsche in vielen Ost-Stadien nahezu Anarchie; rechtsradikale "Fans" und Gewalt übernahmen vielerorts die Oberhand, wodurch auch viele normale Fans zunehmend wegblieben. Ab 94/95 hat sich der vorherige Zuschauerschnitt bei jedem Aufstieg des FCU verdoppelt; so z. B. beim zweiten Aufstieg in die 2.BL. 2009 von zuvor 7.150 auf 14.177 ZS.

  2. 41.

    Zitat: "Erfolgsfans gibt es dann doch eher bei Union, dessen Mitgliederzahl sich seit dem Aufstieg verdoppelt hat. Bis vor 7 Jahren hat man nicht mal 20k in die Försterei bekommen."

    Diese Zahlenspielchen sind zwar müßig, aber trotzdem mal: Zur Saison 14/15 hatte die AF bei einer Kapazität von 21.873 Plätzen im Schnitt 19.129 Zuschauer. Das war doch recht ordentlich, zumal der Gästeblock nun auch nicht immer ausgebucht war. In der Folgesaison waren es dann im ø schon 19.754 und ein Jahr später 20.859 Zuschauer. Wobei ab der Saison 15/16 die Kapazität auf 22.012 Plätze erhöht wurde.
    Und natürlich steigen die Mitgliederzahlen bei Erfolg eines Vereins, das ist nun nicht gerade ungewöhnlich. Beim FCU sind diese allerdings nahezu explodiert, da es eben u. a. auch schon immer sehr viele Fans gab, die keine Mitglieder waren und man nur als solches die Möglichkeit hatte an Tickets für die BL Spiele zu kommen. Nach dem Aufstieg wurde also szgn. ein "Dunkelfeld" beleuchtet . . .

  3. 40.

    Wo habe ich denn geschrieben, dass Union in der Saison 95/96 in der zweiten Liga war? Ich habe diese Saison lediglich rausgepickt, da es die letzte war, bei der Hertha unter 10k Zuschauer im Schnitt hatte (was sie in ihren Originalbeitrag ja als Zweitligaschnitt für Hertha behaupteten) und es mit Union zum gleichen Zeitpunkt verglichen. Habe doch extra noch geschrieben, dass Union erst mit dem Erreichen der 2. Liga mehr als 10k im Schnitt hatte.

    In den Spielzeiten 83/84 bis 96/97 lag der saisonübergreifende Schnitt bei ca. 8,9k. Bei Union im gleichen Zeitraum bei ca. 4,8k.

  4. 39.

    Na da konnten Sie die Zahen wohl auch nicht richtig vergleichen. 95/96 hat Union gar nicht in der 2.Liga gespielt.
    Bei den beiden letzten Zweitligazeiten von Hertha ging es nach dem Abstieg direkt wieder in die 1.Liga da waren die Zuschauer schon/noch da. In den Spielzeiten 83/84 bis 96/97 lag der Schnitt bei rund 7000.

  5. 38.

    Dass Sie leider sehr unwissend sind, haben Sie selbst bestätigt. Netterweise noch zusätzlich durch den Hinweis von "Heinz" (Danke dafür). Ist halt schlecht, wenn man widerlegt wird und kein Argument mehr hat. Sehr einfallsreich beim Kopieren von Namen sind Sie dann natürlich auch nicht. Viel Glück für die nächsten Versuche. ;-)

  6. 37.

    So ein Unsinn. Hertha hatte in der letzten Zweitligasaison 2012/13 einen Zuschauerschnitt von 40.000. Erstmal informieren, bevor sie Lügen verbreiten.

  7. 36.

    Wenn man schon die Zahlen vergleicht, dann doch bitte sinnvoll. In den letzten beiden 2-Liga-Zeiten hatte Hertha BSC einen Zuschauerschnitt von 40k und 46k. Union hingegen hat seit der Wiedervereinigung erst mit dem Erreichen der 2. Bundesliga in der Saison 09/10 mehr als 10k in ihr Stadion locken können. Und erst in der Saison 16/17 den Schnitt von 20k erreichen.
    Das letzte Mal (vor Corona), dass Hertha BSC einen Zuschauerschnitt von unter 10k hatte, war in der Saison 95/96 - in der Saison hat Union im Schnitt 2000 Menschen ins Stadion gelockt.

  8. 35.

    Sie haben eine starke Meinung aber leider keine Ahnung. Aber Hetzen Sie ruhig weiter, wenn es Sie befriedigt.

  9. 34.

    Bluten für Union wurde von der Werbeagentur "Scholz & Friends" gestartet und organisiert. Einfach mal googlen und anderen nicht Unwissenheit vorwerfen, wenn man selbst Unwahrheiten verbreitet. Danke

  10. 33.

    Ich glaube kein Deutscher Verein geniest mehr Anerkennung und Respekt in ganz Deutschland als Bayern München , insofern ist ihr Beitrag einfach nur hohl , ein Zeichen von Ahnungslosigkeit .

  11. 32.

    Waren das organisierte Fans, um damit die krachen Niederlage gegen die Bayern zu erklären? Mimimi, wir konnten nicht richtig trainieren.
    Gut, man hatte dem BCC schon einen Tag mehr nach er Pokal-Klatsche gegönnt.
    Man wartet ja schon stündlich, dass der neue "Mannschaftssprecher" und "Mutmachef", das Prinz, vors Mikro tritt und ankündigt, dass man die Länderspielpause dafür nutzen wird, um einen CL- Platz zu erreichten ,mindestens aber Union in der Tabelle zu überholen. Schließlich ist der BCC die erste Adresse in Berlin, ja, was schreibe ich denn, in Deutschland, mindestens aber in Europa.

  12. 31.

    Die 1. Bundesliga zieht nun mal Zuschauer an. Übrigens hatte Hertha in ihren Zweitligazeiten durchschnittlich 7000 Zuschauer, während Union in der 2. Liga durchschnittlich 18000 Zuschauer begeisterte. Soviel zu den Erfolgsfans.

  13. 30.

    Ähm, sind Sie sonst eher auf "Telegramm" unterwegs und verbreiten gerne "eigene Wahrheiten"? "Bluten für Union" wurde ebenso wenig von einer Agentur ins Leben gerufen und organisiert wie das "Weihnachtssingen". Dumm gelaufen jetzt - für Sie.

  14. 29.

    Das manche Kommentare aus der Fraktion "Kultig Union, wir haben nicht außer unseren Hass auf Hertha" sich nicht manchmal doof vorkommen?

    Reden vom Konstrukt Hertha -> Hertha wurde 1892 gegründet und ist der älteste Fußballverein der Bundesliga. Wie man das als Konstrukt bezeichnen kann, verstehen wohl nicht mal die Kommentatoren selber.

    Behaupten, dass Hertha-Fans nur bei Erfolgen zu ihrem Verein stehen -> wann bitte hatte Hertha das letzte Mal wirklich Erfolg? Erfolgsfans gibt es dann doch eher bei Union, dessen Mitgliederzahl sich seit dem Aufstieg verdoppelt hat. Bis vor 7 Jahren hat man nicht mal 20k in die Försterei bekommen.

    Die Ultras haben in einem harten Ton mit der Mannschaft über das schlechte Auftreten gesprochen. Was daran so verwerflich ist, solang es nicht zur Gewalt kam (kam es nicht), verstehe ich nicht. Es gibt eben noch Vereine, bei denen man auch mal unzufrieden sein darf und nicht alles und jeden abfeiern und automatisch als Fußballgott betiteln muss.

  15. 28.

    Die meisten Mitglieder waren vor Windhorst da. Während bei Union die Chai Latte-Fraktion aus Prenzlauer Berg erst nach dem Aufstieg beitrat.

  16. 27.

    Die Agentur hat es organisiert. Lesen hilft manchmal. Und wenn man dafür ne Agentur braucht, sollte man nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

  17. 24.

    Nicht die Agentur hat geblutet, sondern Union-Anhänger. Und dumm gelaufen ist das auch nicht, sondern ziemlich erfolgreich - dem Verein Union ging es danach finanziell sehr viel besser. Ich persönlich finde nicht, dass Fangruppierungen und/oder Vereinsmitglieder Niederlagen persönlich nehmen dürfen, vor allem haben sie nicht das Recht, Spielern zu drohen oder die Ordnung zu stören. Ganz schlechte Kinderstube, egal, ob in Berlin, Bremen, Hamburg oder sonstwo.

  18. 23.

    So eine Schande.
    Pal Dardei, übernehmen Sie, bitte!

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