2:3 gegen die Adler Mannheim - Eisbären unterliegen im Spitzenduell

So 16.01.22 | 19:36 Uhr
Puck geht an Eisbären-Torhüter Mathias Niederberger vorbei (Quelle: Imago/Eibner)
Bild: Imago/Eibner

Die Eisbären Berlin verlieren das Auswärtsspiel bei den Adlern Mannheim 2:3 und damit das dritte Spiel in Folge. Nach einem frühen Rückstand schafft es der Tabellenführer erst spät, gegen den direkten Verfolger aufzuholen. Die Eisbären bleiben aber an der Ligaspitze.

Die Eisbären Berlin haben das Spitzenduell der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren. Am Sonntagabend unterlag der Berliner Erstligist 2:3 gegen die Adler Mannheim (0:3, 1:0, 1:0). Die Eisbären bleiben zwar Tabellenführer, doch die Mannheimer holen als Verfolger auf.

Blitzstart für die Adler

Die Adler Mannheim legten einen Schnellstart hin und gaben Torhüter Mathias Niederberger in den ersten Minuten viel zu tun. Nach knapp zwei Minuten waren die Adler mit ihrer Torschussoffensive erfolgreich. David Wolf umkurvte das Tor, spielte den Puck an den langen Pfosten und mit einem Nachschuss von Thomas Larkin landete er im Tor.

Die wachgerüttelten Eisbären fanden auch ins Spiel, schafften ihren ersten Angriff, doch Sebastian Streu scheiterte an Torwart Felix Brückmann (5. Minute). Beide Mannschaften behielten das hohe Spieltempo bei, die Chancen nahmen aber ab. Die Mannheimer sahen dabei allerdings immer etwas besser aus und belohnten sich mit dem Führungsausbau. Adler-Spieler Niclas Krämmer zog nach einem kleinen Sprint an der rechten Bande entlang in die Mitte und zog sofort ab (15.). Damit überraschte er den Berliner Torwart, der den Puck nicht mehr stoppen konnte. Kurz vor Drittelende ertönte der Adlerschrei erneut in der SAP-Arena (20.). Wieder war es Wolf, der die Torvorlage lieferte. Tim Wohlgemuth nahm den Pass im Lauf an und schoss das 3:0.

Tor in Überzahl

Die Eisbären nahmen sich im zweiten Spielabschnitt den Schnellstart der Adler zum Vorbild, doch Ruslan Ishakov eroberte den Puck im eigenen Drittel und machte sich alleine zum Berliner Tor auf. Niederberger streckte sich lang und stoppte den Puck mit dem linken Schoner (22.).

Nach knapp dreißig Minuten gab es die erste Powerplay-Situation. Adler-Spieler Mark Katic musste wegen Spielverzögerung raus. Ihre Überzahl konnten die Eisbären aber wie schon so oft in dieser Saison nicht ausnutzen. Die Mannheimer drehten eine große Runde übers Eis und ließen die Zeit runterlaufen.

Wenig später bekam die Mannschaft von Serge Aubin eine weitere Überzahlchance und hatte dieses Mal mehr Glück. Kai Wissmann spielte einen langen Pass vors Tor auf Blaine Byron, der ihn mit dem Rücken zum Torhüter abfälschte und im Netz versenkte (37.). Wissmanns Drittelfazit bei MagentaSport: "Egal wie: nehmen wir!"

Eisbären versuchen dranzubleiben

Während die Berliner weiter versuchten, ihren Rückstand aufzuholen, wurde das Spiel ruppiger, doch die Schiedsrichter pfiffen wenig. Eine Großchance von Marcel Noebels, der von Matt White in Szene gesetzt wurde, endete am Innenpfosten (47.). Auch Wohlgemuth und White waren in ihren Angriffen nicht erfolgreich (50.). Auch das dritte Powerplay brachte den Eisbären nicht das erhoffte Tor. Niederberger ging vom Eis (59.). Nach viel Hektik vor dem Tor der Mannheimer schoss White 50,4 Sekunden Spielende das 2:3. Die letzten Spielsekunden reichten nicht mehr für den Ausgleich.

Die Partie am 43. Spieltag war bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der aktuellen Saison. Beide Teams konnten zuvor je ein Spiel für sich entscheiden. Am Mittwoch, 19. Januar, steht für die Eisbären das nächste Auswärtsspiel an. Dann geht es gegen Ingolstadt.

Sendung: rbb24, 16.01.2022, 21:45 Uhr

Ergebnisse Eishockey

  • Playoff: Finale

    1.Spieltag: Fr., 29.April

    Berlin - München .... 3:4 (2:0 1:3 0:1)


    2.Spieltag: So., 1.Mai

    München - Berlin n.V. 2:3 (1:1 0:0 1:1)


    3.Spieltag: Mo., 2.Mai

    Berlin - München .... 2:1 (1:1 1:0 0:0)


    4.Spieltag: Mi., 4.Mai

    München - Berlin .... 0:5 (0:1 0:3 0:1)


    Playoff-Endstand (best of five)

    Eisbären Berlin - RB München ...... 3:1

    (ARD Text)

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