Eiskunstlauf-EM in Tallinn - Berliner Paarläufer Hase und Seegert enttäuschen bei der Kür

Do 13.01.22 | 22:00 Uhr
Die Berliner Paarläufer Hase/Seegert bei ihrer Kür bei der Eiskunstlauf-EM in Tallinn. (Bild: imago/ITAR-TASS)
Video: rbb24 | 14.01.2022 | Johanna Rüdiger | Bild: imago/ITAR-TASS

Deutschlands beste Paarläufer Minerva Hase und Nolan Seegert haben bei der Eiskunstlauf-EM in Tallinn (Estland) die Generalprobe für die Olympischen Winterspiele in Peking verpatzt.

Das Paar aus Berlin hatte bei der EM 2020 noch den fünften Platz erreicht. Nun rutschten beide am Donnerstag in der Kür nach kapitalen Fehlern mit 168,75 Punkten auf den achten Platz ab. "Man muss es als Generalprobe sehen. Es ist besser, wenn die Fehler jetzt passieren statt bei Olympia", sagte die Goldmedaillengewinnerin von Pyeongchang, Aljona Savchenko, in der ARD. Hase erklärte den gebrauchten Tag so: "Wir haben uns selbst zu sehr unter Druck gesetzt."

Nicht an ihr Leistungsvermögen heranreichen konnten auch Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin. Sie waren als EM-Siebte angereist und landeten mit 156,91 Punkten auf dem 13. Rang.

Russische Paare in einer eigenen Welt

In einer eigenen Eislauf-Welt bewegten sich Russlands Paare, allen voran die Weltmeister Anastasia Mischina und Aleksander Gallimow, die ihre Rivalen aus dem eigenen Land mit 239,82 Punkten ausstachen. EM-Silber gewannen Jewgenia Tarassowa und Wladimir Morosow (236,43) vor den Titelverteidigern Aleksandra Boikowa und Dimitri Koslowski (227,23). Damit gingen wie bei der EM 2020 in Graz wieder alle drei Medaillen an Russland.

Sendung: rbb24, 13.01.2022, 22 Uhr

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