Winter-Wechsel - Union-Abwehrchef Marvin Friedrich geht nach Mönchengladbach

Di 11.01.22 | 17:32 Uhr
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Union-Abwehrchef Marvin Friedrich hat den Ball im Blick (Quelle:imago/Sven Simon)
Bild: imago/Sven Simon

Innenverteidiger Marvin Friedrich verlässt den Fußball-Bundesligist Union Berlin mit sofortiger Wirkung. Der 26-jährige wechselt zu Liga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach. Das gaben die Köpenicker am Nachmittag bekannt.

Bei den Borussen soll Friedrich Matthias Ginter in der Innenverteidigung ersetzen. Der Weltmeister von 2014 hatte angekündigt, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag in Mönchengladbach nicht zu verlängern. Bei den Fohlen erhält Friedrich einen Vertrag bis Juni 2026.

"Ich habe mich von Beginn an bei Union sehr wohl gefühlt. Hier bin ich Stammspieler geworden und habe es zusammen mit dem gesamten Verein in die Bundesliga und nach Europa geschafft", teilte Marvin Friedrich zu seinem Abschied aus Berlin-Köpenick mit. "Auf diesem Weg möchte ich mich bei meinen Mitspielern, Trainern und Betreuern, bei allen Mitarbeitern im Verein und den Fans für die Unterstützung bedanken. Die letzten Jahre waren unbeschreiblich und werden für immer unvergessen bleiben."

Aufstieg, Klassenerhalt, Europapokal-Einzug mit den Eisernen

Unions-Geschäftsführer Oliver Ruhnert bedauerte den Wechsel des Abwehrspielers: "Der Weggang von Marvin Friedrich ist sportlich und menschlich natürlich ein großer Verlust, dennoch war es Marvins Wunsch, diesen Schritt jetzt gehen zu können. Wir wünschen Marvin für seinen weiteren Weg alles Gute und danken ihm für eine großartige gemeinsame Zeit."

Friedrich war im Winter 2018 vom FC Augsburg nach Köpenick gekommen und war bei den Eisernen auf Anhieb Stammspieler. Der 1,92 Meter große Innenverteidiger bestritt 141 Pflichtspiele für Union und schaffte 2019 den Aufstieg in die Bundesliga, darüber hinaus 2020 den souveränen Klasserhalt und den Einzug in die Europa Conferene League im darauffolgenden Jahr.

Schon am 22. Januar könnte Friedrich mit Mönchengladbach auf die Köpenicker treffen. Dann spielt Union bei den Borussen.

Sendung: rbb24, 11.01.2022, 18 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Natürlich bin ich als alter Unioner enttäuscht.
    Ich wünsche ihm trotzdem allet Jute, allerdings bezweifle ich ob er dort genauso Glücklich wird wie bei uns.

  2. 7.

    Kann es sein, Büchner wollte darauf hinweisen, man braucht nur einmal vor die Tür zu schauen und nicht immer ins Ausland.
    Berlin hat in den letzten Jahren schon einige gute Spieler verloren um dann teuer alte Talente einzukaufen.

  3. 6.

    Eine kluge Transfer Politik schafft auch die finanziellen Möglichkeiten in noch besseres Spielerpotential zu investieren

  4. 5.

    Der Erfolg frisst seine Kinder,Wünsche Ihm alles Gute, er hat das Eiserne in sich gehabt.Nun gilt es die Lücke zu schließen (Heintz).12 Punkte u. das Ziel ist erreicht.
    U.N.V.E.U.

  5. 4.

    Vielleicht war der erste Kommentar ja auch ganz unabhängig vom Artikel gemeint, kann man ja auch zwischendurch einfach mal so raushauen. ;-)

    Ja, mittlerweile hat Union Berlin die nächste Stufe erklommen, auf welcher einem dann die guten Spieler verloren gehen, um bei vermeintlich lukrativeren Vereinen den berühmten nächsten Schritt zu machen.
    Das ist einerseits ein Kompliment und eine Bestätigung für die Arbeit, die bei Union geleistet wird, andererseits natürlich ein herber Verlust.

    Ich hoffe und wünsche mir, Union und vor allem ihm selbst, dass Dominique Heintz jetzt in Köpenick wieder richtig durchstartet und die entstandene Lücke schließen kann. Ich mochte ihn in Freiburg immer gerne, für ihn ist es dort in dieser Saison mit zu vielen guten Spielern für zu wenige Plätze im Kader einfach dumm gelaufen.

  6. 1.

    Herr Bobic bitte aufwachen....

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