Dritte Liga | 0:2-Niederlage - Viktoria verliert erstes Pflichtspiel des Jahres in Kaiserslautern

Sa 22.01.22 | 16:21 Uhr
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Viktorias Jakob Lewald (r.) im Spiel gegen Kaiserslautern. Quelle: imago images/Werner Schmitt
Bild: imago images/Werner Schmitt

Nachdem das Drittliga-Spiel gegen Braunschweig in der Vorwoche wegen Corona-Fällen bei Viktoria Berlin abgesagt werden musste, sind die Himmelblauen am Samstag verspätet ins neue Fußball-Jahr gestartet. Mit einer Niederlage in Kaiserslautern.

Fußball-Drittligist Viktoria Berlin ist mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage bei Aufstiegsaspirant 1. FC Kaiserslautern ins neue Jahr gestartet. Nach einem Corona-Ausbruch bei den Berlinern musste der eigentliche Auftakt gegen Eintracht Braunschweig in der vergangenen Woche noch abgesagt werden.

Vor der Partie auf dem Betzenberg hatte Viktoria-Trainer Benedetto Muzzicato die Form seiner Mannschaft nach der Corona-Pause realisitisch eingeschätzt: "Die Jungs können gar nicht auf dem Level sein, auf dem wir sie gerne hätten. Wir haben letzte Woche nicht trainiert", sagte Muzzicato.

Tatsächlich hielt seine Mannschaft in der Pfalz insgesamt gut mit, Kaiserslautern spielte aber konsequenter und effektiver und gewann daher am Ende verdient.

Ausgeglichener Beginn - verdiente FCK-Führung vor der Pause

Das Spiel begann ausgeglichen und mit viel Tempo. Beide Mannschaften versuchten zielstrebig nach vorne zu spielen und schafften es, bereits in der Anfangsphase immer wieder vor das gegnerische Tor zu kommen. Hochkarätige Möglichkeiten blieben zunächst aber aus. Nach zehn Minuten hatte Viktorias Falcao noch die beste Chance, verpasste das Tor mit einem Kopfball allerdings um einige Zentimeter. Die Berliner spielten gegen den Favoriten gut mit und ließ Kaiserslautern zunächst nur selten zur spielerischen Entfaltung kommen.

Nach einer halben Stunde wurden die Gastgeber dann aber druckvoller - und Viktoria hatte Glück. Lukas Pinckert brachte Lauterns Daniel Hanslik in der 35. Minute mit einer Grätsche im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Robin Braun entschied sich gegen Strafstoß, sicherlich eine strittige Entscheidung. Doch der FCK blieb nun weiter am Drücker: Nachdem Viktoria-Keeper Julian Krahl zwei Minuten später noch stark gegen den ehemaligen Unioner Kenny Prince Redondo parierte, war der Schlussmann fünf Minuten später machtlos. Julian Niehues (42.) sorgte per Kopfball kurz vor der Halbzeit für die verdiente Führung für die Gastgeber.

Viktoria findet keine Lücken - Lautern erhöht

Auch nach dem Seitenwechsel war Kaiserslautern die bessere Mannschaft. Die Elf von Trainer Marco Antwerpen stand hinten sicher und kombinierte sich immer wieder vor das Tor der Gäste. Viktoria tat sich bei eigenem Ballbesitz schwer, Lücken in der Hintermannschaft der Pfälzer zu finden und kam so kaum gefährlich vor das Tor der Gastgeber.

Dementsprechend verdient erhöhte der FCK. Hendrick Zuck flankte von der linken Seite präzise auf Philipp Hercher, der die Führung für seine Mannschaft auf 2:0 ausbaute (64.).

Herchers Treffer war zugleich der Endstand. Zwar versuchten die Berliner in der Folge zurück ins Spiel zu kommen, fanden aber auch im Schlussabschnitt keine Mittel gegen eine gut organisierte Lauterer Hintermannschaft.

Sendung: rbb UM6, 22.01.2022, 18 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Wenig Interesse an Viktoria
    Aber in Berlin interessiert halt immer nur das grosse, das kleine ist egal

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