Wechsel nach Hoffenheim - Prömel verlässt Union Berlin zum Saisonende

Mo 21.02.22 | 11:40 Uhr
  8
Unions Grischa Prömel. (Bild: IMAGO / Sven Simon)
Audio: Tabea Kunze | Inforadio | 21.02.2022 | Bild: IMAGO / Sven Simon

Der 1. FC Union Berlin und Mittelfeldakteur Grischa Prömel gehen ab dem Sommer getrennte Wege. Der 27-jährige Schwabe kehrt an seine alte Wirkungsstätte zur TSG 1899 Hoffenheim zurück.

"Ich habe mit Union - dem Verein, den Fans und den Mitarbeitern - in den letzten Jahren sehr viel erlebt. Wir sind gemeinsam aufgestiegen, haben uns den Traum von der Bundesliga verwirklicht und uns dann für Europa qualifiziert. Diese besondere Zeit hat mich tief geprägt und wird mir für immer in Erinnerung bleiben", wird Prömel zu seinem Abschied auf der vereinseigenen Webseite zitiert.

Ein weiterer Stammspieler verlässt Union

Neben Marvin Friedrich (nach Gladbach) und Max Kruse (nach Wolfsburg) ist Grischa Prömel bereits der dritte Stammspieler, der die Köpenicker fix im Jahr 2022 verlassen wird. Die Zeit bei Union werde Prömel aber in guter Erinnerung behalten, betonte er: "Vor allem das Gefühl von Gemeinschaft, die Stimmung und Atmosphäre machen den Verein zu etwas Einmaligem. Ich möchte mich bei all meinen Mannschaftskollegen, den Trainern und Betreuern, allen Mitarbeitern und Fans für die bisher beste Zeit meiner Karriere bedanken. Aber bis zu meinem Abschied gibt es noch viel zu tun und ich werde alles geben, um diese Saison zusammen mit allen Unionern erfolgreich zu beenden", erklärte Grischa Prömel weiter.

Bereits unter Nagelsmann bei Hoffenheim

Im Sommer 2017 wechselte der damals 22-Jährige vom Karlsruher SC an die Alte Försterei und absolvierte seitdem fünf Spielzeiten für die Eisernen. Nach 129 Partien, 16 Toren und zehn Torvorlagen verlässt der Olympia-Silbermedaillengewinner von Rio de Janeiro 2016 im Sommer die Köpenicker und wechselt nach dem Saisonende zur TSG 1899 Hoffenheim, wo er bereits 2014 unter Julian Nagelsmann deutscher A-Jugendmeister wurde.

"Grischa ist zusammen mit Union über die Jahre gewachsen und hatte großen Anteil am Erfolg des Vereins. Doch nicht nur sportlich war Grischa ein wichtiger Teil der Mannschaft. Wir sind ihm für die gemeinsame Zeit dankbar und wünschen ihm für die Zukunft vor allem Gesundheit und viel Erfolg in seiner weiteren Entwicklung", sagte Unions Geschäftsführer Oliver Ruhnert zum anstehenden Wechsel von Grischa Prömel.

Weil der laufende Vertrag des 27-Jährigen im Sommer endet, kann Prömel den Arbeitgeber ablösefrei wechseln. Sein neuer Vertrag bei der TSG gilt bis zum 30. Juni 2026.

Sendung: Inforadio, 21.02.2022, 12:15 Uhr

8 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 8.

    Ja klar, das ist der Fluch einer Überflieger-Saison, dass man leergekauft wird und sich wieder alles nur noch um den Klassenerhalt dreht.
    Der SC Freiburg und der Mainz 05 firmieren übrigens auch noch als e.V. , das kann also schon auch auf Dauer in der ersten Liga noch funktionieren. :-)

  2. 7.

    Es sinkt für Sie: das Niveau! Toller Beitrag, kris! Kompliment, nicht über den Rand geschrieben. Rechtschreibung muss aber besser werden. Obwohl du dir sicher Mühe gibst: Über den Inhalt müssen wir nicht mehr reden, scheint irgendwie dein großer Schwachpunkt zu sein. Versuch es trotzdem noch einmal!

  3. 6.

    wat is los Herr Ruhnert ?????kaum keen Publikum, schon Abmarsch der Besten
    evtl. doch neue Hymne nötig ????
    ehlich bleiben, is schonn wischdisch .........
    :-(

  4. 5.

    So bitter der (auch noch ablösefreie) Wechsel von Prömel auch ist, ist er zugleich auch eine Auszeichnung für die Arbeit des Vereins. Würde Union wie ein Mauerblümchen dem sicheren Abstieg entgegen trudeln, würden sich die Ligakonkurrenten wohl kaum für rot-weißen "Fußballgötter" interessieren. Das einzig Positive an diesem Wechsel liegt denn wohl am frühen Zeitpunkt. Nach den Abgängen von Andrich (bester 6er), Friedrich (bester Verteidiger), Kruse (bester Stürmer) und nun Prömel scheint es fast unmöglich, diesen Substanzverlust zu kompensieren. Wenn ich es jemandem zutraue, dann allerdings Oli Ruhnert und Urs Fischer. Ich bin froh und dankbar, dass die beiden gerade in diesen Zeiten auf Wirtschaftlichkeit und eine "sportlich-soziale" Homogenität des Kaders achten und im besten Sinne verantwortungsvoll handeln.

  5. 4.

    Das ist harter toback! Innerhalb eines Jahres eine komplette Kette verlieren und ich denke, das wird noch nicht das Ende der fahnenstange sein. Ob awonyi zu halten ist wage ich auch zu bezweifeln. Von der aufstiegself ist dann (vielleicht) nur noch trimmen an Bord. Und der hat auch sein Alter. Wird ne ganz schwere nächste Saison werden...

  6. 3.

    Ja, es wird Zeit endlich wieder abzusteigen. Wir haben die Bundesliga erlebt, der Preis dafür ist aber zu hoch. Aue, Dresden, Rostock wir kommen. Die geplanten Play-Off Spiele in Saudi-Arabien wollen wir um keinen Preis der Welt haben. Wir werden ewig leben!.

  7. 2.

    FUSSBALLGOTT !!!

  8. 1.

    Der Aderlass aktuell ist schon brutal.
    Ich bete dass der FCU die Klasse hält und die Fangemeinde wenigstens noch mindestens eine Saison die Buli bereisen darf.
    So langsam aber freut man sich auch wieder auf das Lößnitztal, denn gegen diese ganzen Konstrukte, Gmbh& CoKG's und Aktiengesellschaften wird man als e.V. auf Strecke nich ankommen, so traurig es ist.
    Wir werden ewig leben, egal wo!
    Danke für das Geleistete & eisern, @Grischa Prömel!

Nächster Artikel