Nach Viertelfinal-Aus - Netzhoppers ziehen ernüchternde Saison-Bilanz

Mo 28.03.22 | 12:34 Uhr
Enttäuschung bei den Netzhoppers nach dem Viertelfinal-Aus (imago images/Oryk HAIST)
Bild: imago images/Oryk HAIST

Die Netzhoppers KW-Bestensee haben nach dem Ausscheiden im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft im Volleyball gegen Düren eine ernüchternde Saison-Bilanz gezogen. "Wir sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben", sagte Teammanagerin Britta Wersinger der deutschen Presseagentur.

Coronainfektionen und Verletzungspech

Nach einem erfolgreichen Saisonstart hatten die Netzhoppers große Probleme mit Coronainfektionen im Team und gerieten nach und nach aus dem Rhythmus. Dazu kam auch noch Verletzungspech. Routinier Dirk Westphal fiel fast die komplette Saison wegen Schulterproblemen aus, und im Viertelfinale fehlten mit Theo Timmermann und Yannick Goralik zwei weitere Leistungsträger. "Immer wenn wir dachten, jetzt wird es aufwärts gehen, kam gleich wieder der nächste Nackenschlag", so Wersinger.

Trotz des frühzeitigen Saison-Aus wird die Mannschaft der Netzhoppers noch bin Ende April zusammenbleiben und trainieren. Außerdem steht am kommenden Wochenende noch eine Reise nach Dubai an, wo die Brandenburger Volleyballer an einem Einladungsturnier teilnehmen werden.

Kaderveränderungen für die neue Saison

Wie es dann personell in die nächste Saison gehen wird, steht noch nicht fest. Im derzeitigen Kader besitzt nur der 19-jährige Max Schulz einen Vertrag über das Saisonende hinaus. "Es wird sich auf der einen oder anderen Position etwas tun bei uns", kündigte Wersinger an. Bei den Neuverpflichtungen sollen dann auch die Vorstellungen von Trainer Tomasz Wasilkowski mit reinspielen. Dieser hatte das Team im Mai vergangenen Jahres übernommen und soll die Netzhoppers in der kommenden Saison wieder zum Erfolg führen.

Sendung: rbb24, 28.03.2022, 18 Uhr

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