Zukunft in der Arena am Ostbahnhof unklar - Alba Berlin sucht festes Dach überm Korb

Do 02.06.22 | 18:37 Uhr | Von Sebastian Schneider, rbb|24. Mitarbeit: Jakob Lobach, rbb Sport
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Archivbild: Basketball: Bundesliga, Alba Berlin - FC Bayern München, Meisterschaftsrunde, Finale, 1. Spieltag, Mercedes-Benz Arena. Fans warten mit Abstand zueinander in kleinen Gruppen vor der Arena (Quelle: dpa / Andreas Gora).
Bild: dpa

Nach 14 Jahren verhandeln Alba Berlin und der Vermieter der Mercedes-Benz-Arena, wie lange es für den Basketball-Klub dort noch weitergeht. Andere Events bringen dem Vermieter mehr Rendite. Sportpolitiker bringen eine neue Halle ins Gespräch. Von Sebastian Schneider

Der deutsche Titelverteidiger und Euroleague-Teilnehmer Alba Berlin verhandelt über seine Zukunft in der Mercedes-Benz-Arena am Ostbahnhof. Die Eigentümerin der Halle, die Anschutz Entertainment Group (AEG), bestätigte auf Anfrage entsprechende Informationen von rbb|24. Der Sprecher des Basketball-Klubs wollte sich auf Anfrage von rbb|24 nicht dazu äußern. Seit der Eröffnung der Arena 2008 tragen die Basketballer dort ihre Heimspiele aus, nun geht es um eine Verlängerung.

Dass Alba langfristig in der Halle bleibt, erscheint nach Recherchen von rbb|24 zum jetzigen Zeitpunkt fraglich. Wie eine Sprecherin der Senatsinnenverwaltung rbb|24 am Donnerstag auf Anfrage sagte, unterstütze der Senat Alba Berlin seit einiger Zeit aktiv dabei, "eine neue Heimspielstätte zu finden". Eine erste Lösung sei gemeinsam mit allen Beteiligten gefunden: Die Saison 2022/23 werde Alba in der Mercedes-Benz-Arena spielen. Bei Terminkollisionen werde das Team wie bisher in die Max-Schmeling-Halle ausweichen; so sei es mit dem Betreiber Velomax, den Füchsen Berlin und den BR Volleys vereinbart.

Der Anschutz-Sprecher sagte rbb|24 über die laufenden Verhandlungen, man sei zuversichtlich, dass man einen Weg mit dem langjährigen Mieter finden werde. "Konkret sprechen wir mit Alba über die kommende Saison und die folgenden", sagte er, ohne Genaueres zur möglichen Laufzeit zu sagen.

Archivfoto: DJ Bobo live auf KaleidoLuna Tour in der Berliner Mercedes Benz Arena am 04. Mai 2019 (Quelle: imago images / POP-EYE / Ben Kriemann).
Konzerte bringen mehr ein. Nach der Corona-Pause stauen sich nun die Termine. | Bild: www.imago-images.de

Alba hängt mehr von Anschutz ab, als umgekehrt

Für den amtierenden Meister, der gerade in den Playoffs kurz vor dem erneuten Einzug ins Finale der Basketball-Bundesliga steht, ist es ein sensibler Zeitpunkt: Von den Verhandlungen mit dem internationalen Unterhaltungskonzern, dem weltweit etwa 300 Hallen und Stadien gehören, hängt für Alba viel ab. Mangels vergleichbarer Alternativen in der Stadt braucht der Klub die Anschutz-Halle, für den Eigentümer und Vermieter allerdings gilt das umgekehrt weniger.

Denn an Musikveranstaltungen verdient Anschutz besser als an Basketball-Spielen. "Konzerte haben ein anderes wirtschaftliches Volumen als Sportveranstaltungen. Wir erzielen hier ganz andere Mieteinnahmen, als wir das mit Sport machen. Gucken Sie mal, was Karten für ein Konzert kosten und was Karten für Alba kosten. Das ist ein anderes Business", sagte Moritz Hillebrand, Sprecher der Anschutz Entertainment Group in Berlin, rbb|24.

Terminstau durch nachgeholte Shows

Dazu kommt: Durch die Corona-Pause sind viele Konzerte liegen geblieben, die jetzt nachgeholt werden. Das berichtet nicht nur Hillebrand, sondern sagen auch Konzertveranstalter und andere Hallenbetreiber, mit denen rbb|24 gesprochen hat - es staut sich. Nach dem jahrelangen Verzicht ist das Bedürfnis der Kundinnen und Kunden nach Live-Konzerten groß, entsprechend gut gebucht sind die Arenen. Die Betreiber sind nach dem coronabedingt schwachen bis nicht existenten Geschäft der vergangenen beiden Jahre nun froh mitzunehmen, was sie kriegen können.

Ein paar Beispiele aus den kommenden Wochen und Monaten: Für die Show des R’n’B-Superstars Alicia Keys in der Mercedes-Benz Arena zahlt man mindestens 75 Euro, für die Backstreet Boys ab 85 Euro, beim mehrfach verschobenen Auftritt der Pet Shop Boys im Juni sind es 149 Euro. Zum Vergleich: Beim ersten Halbfinal-Spiel der Berliner gegen Ludwigsburg kosteten Tickets zwischen 15,50 Euro und 101 Euro – letzteres sind die wenigen sogenannten "Courtside"-Plätze direkt am Spielfeldrand.

Es sind marktgerechte Preise, denn der Nischensport Basketball bleibt an der Spree - trotz Albas riesiger Erfolge der vergangenen Jahre und der Bekanntheit über Berlin hinaus - ein Entertainment-Angebot unter vielen. Bei den populären Sportveranstaltungen konkurrieren die Basketballer mit fünf großen Erstligaklubs: Hertha und Union, Füchse, Volleys und Eisbären. Letztere sind im Besitz von Anschutz und locken wesentlich mehr Zuschauer in die Mercedes-Benz-Arena. Das macht sie als "Cash Cow" attraktiver - auch, weil die Catering-Einnahmen bei den gut 30 Heimspielen wesentlich höher sind.

Schiedsgericht klärte Auseinandersetzung zwischen Anschutz und Alba

Als die Arena, damals noch O2-World, im September 2008 eröffnete, zogen Alba und die Eisbären als sogenannte Ankermieter ein. Albas erster Vertrag hatte eine Laufzeit von 15 Jahren, mit einer "gemeinsamen Option" auf weitere zehn Jahre – so zumindest hatte es Albas Aufsichtsratsvorsitzender Axel Schweitzer damals nach der Unterzeichnung selber gesagt: "Eigentlich kann man von 25 Jahren sprechen."

Kann man heute nicht mehr. Rechnet man nach, müsste der damals geschlossene Vertrag 2023 enden. Der Sprecher von Alba Berlin möchte auf Anfrage nichts dazu sagen, wie lange der Mietvertrag Bestand hat. Folgt man der Darstellung des Senats vom Donnerstag, gilt es als Verhandlungserfolg, dass Alba kommende Saison am Ostbahnhof spielen darf - das legt den Schluss nahe, dass die Vereinbarung schon vor 2023 endet.

Die laufenden Verhandlungen haben eine Vorgeschichte. Der Klub und die Anschutz Entertainment Group hatten eine Auseinandersetzung, die letztlich ein Schiedsgericht klärte. Mehrere Quellen aus der Berliner Sportpolitik sagen: Alba zog dabei den Kürzeren. Dabei ging es um Fragen des Mietverhältnisses. Zu den Details schweigen Alba Berlin und Anschutz, ein solches Verfahren ist nicht öffentlich. "Richtig ist, dass wir und Alba über bestimmte Vertragsinhalte unterschiedlicher Ansicht waren. Ein Schiedsgericht hat das geklärt und dabei wollen wir es bewenden lassen", sagte Anschutz-Sprecher Hillebrand rbb|24.

Bis zu 45 Heimspiele

In den Jahren nach dem Umzug nach Friedrichshain hatte Alba durchschnittlich mehr als 10.000 zahlende Fans bei den Heimspielen, der höchste Zuschauerschnitt Europas. Die Arena ist eine Halle auf NBA-Niveau, ist sie voll, brummt der Kessel - einen solchen Unterhaltungstempel hat kein anderer Basketball-Standort in Deutschland. Der Dauerrivale FC Bayern baut gerade einen [br.de].

Albas Zuhause gefällt auch den Veranstaltern der Euroleague, dem höchstklassigen und attraktivsten Wettbewerb des europäischen Basketballs – er ist die Voraussetzung, um absolute Top-Spieler zu locken. Die Betreiberfirma entscheidet nach sportlichen, aber auch wirtschaftlichen Kriterien, welcher Klub mitmachen darf: Hallengröße und Medienpräsenz spielen eine entscheidende Rolle. Albas Teilnahmeberechtigung läuft im Sommer 2023 aus – ohne Mercedes-Benz-Arena ist die Euroleague an der Spree in den nächsten Jahren kaum vorstellbar.

Das Problem: Durch Bundesliga, Euroleague und Pokal hat Alba enorm viele Spiele. Bis zu 45 Partien werden in dieser Saison in Berlin ausgetragen. Das macht die Planung für den Vermieter Anschutz kompliziert und es verwässert die Nachfrage – vor allem in der Bundesliga. Albas Zuschauerschnitt ist in den vergangenen Jahren trotz der Titel und des attraktiven Stils zurückgegangen, das war auch vor Corona schon zu beobachten.

Namen wie Madrid, Barcelona, Istanbul oder Athen ziehen immer noch. In der Bundesliga aber sind ausverkaufte Partien, wie sie früher regelmäßig gegen München oder Bamberg vorkamen, inzwischen die absolute Ausnahme. Bundesweit liegt der Klub mit seinen Zahlen noch immer ganz vorne, die Arena mit ihren mehr als 14.500 Plätzen aber wirkt trotzdem an vielen Abenden zu groß.

Basketball Berlin 01.05.2022 Saison 2021 / 2022 easyCredit BBL / 1. Bundesliga Alba Berlin - MLP Academics Heidelberg Luke Sikma Alba Berlin, No.43 Brekkott Chapman Heidelberg (Quelle: imago images / Tilo Wiedensohler).Wehe, wenn sie voll ist: Die Mercedes-Benz-Arena hat mehr als 14.500 Plätze. Halbvoll dagegen fühlt sich hier oft an wie halbleer.

Mehr Spiele in der Max-Schmeling-Halle?

Die erste Alternative wäre die Max-Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg, etwa 8.500 Menschen passen hier rein. Besonders die Sportromantiker wünschen sich Alba wieder in den Bau mit dem geschwungenen Dach zurück. Acht Mal wurde Alba hier Meister, mit Harnisch, Pesic, Alexis, Rödl und Femerling. Alba weicht immer dann in die alte Heimat aus, wenn die Mercedes-Benz-Arena belegt ist - in dieser Saison waren das zwei Spiele.

Künftig könnten es nach rbb-Informationen mehr werden, das zumindest wird von den Verantwortlichen diskutiert. Wieviele möglich wären? Der Chef der Betreibergesellschaft Velomax, Sebastian Rüß, nahm sich Zeit für ein Telefongespräch, aus dem man aber nicht zitieren darf. Er wolle sich zu dem Thema nicht äußern, lautete seine offizielle Antwort.

"Es ist fast ausgeschlossen, dass drei Mannschaften dauerhaft in der Max-Schmeling-Halle spielen können", schätzte Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin, die Situation im Gespräch mit rbb|24 ein. Die beiden Dauermieter Füchse-Handballer und BR Volleys haben bzw. hatten in dieser Saison zusammengerechnet 44 Heimtermine. Dazu kommen auch hier Konzerte.

Näher, intensiver, lauter als in der Mercedes-Benz-Arena ist das Erlebnis in der 1996 eröffneten Halle sicherlich - aber zu den Ambitionen des Klubs passt sie nicht mehr. "Für Alba wäre die Schmeling-Halle ein Rückschritt, nicht nur bei den Zuschauerzahlen, sondern auch was Vermarktungsmöglichkeiten angeht. Angesichts der Erfolge der letzten Jahre aber auch des enormen Engagements des Vereins im Schulsport und in anderen Bereichen der Gesellschaft, wäre ein solcher Rückschritt ein Problem", sagte Stefan Förster, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Sollte es für Alba nicht mehr in der Mercedes-Benz-Arena weitergehen, sehe er die Schmeling-Halle und möglicherweise auch das Velodrom allenfalls als vorübergehende Lösungen. Die Radsport- und Konzerthalle an der Landsberger Allee kann man prinzipiell auch für Basketball-Spiele umbauen, sie bietet dann Platz für etwa 8.200 Menschen.

13.03.2022, Berlin, Volleyball: 1.Bundesliga, Maenner, VBL Playoffs, Viertelfinale, Best of 3, Berlin Volleys - Helios Grizzlys Giesen, Max-Schmeling-Halle (Quelle: dpa / Andreas Gora).
Erste Ausweichoption: Die Max-Schmeling-Halle. Aber Albas alte Wirkungsstätte ist unter anderem durch Füchse und Volleys (Foto) gut ausgelastet. | Bild: Andreas Gora

FDP-Sportpolitiker: "Ohne Überbrückungsvariante geht es nicht"

Die Sprecherin der Senatsinnenverwaltung sagte am Donnerstag, man unterstütze Alba dabei, eine Lösung über die kommende Saison hinaus zu finden. Sie erläuterte nicht, wie diese Lösung aussehen kann. Die Unterstützung des Senats fordern auch mehrere Mitglieder des Sportausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus. Dazu gehöre, den Bau einer neuen Arena zu prüfen, erklärte unter anderem der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dirk Liebe. "Ich bin überzeugt, dass Berlin eine weitere Halle für etwa 9.000 bis 10.000 Zuschauern gut vertragen könnte, als Konkurrenzprodukt zu Mercedes-Benz-Arena und Max Schmeling-Halle", sagte der Abgeordnete Dennis Buchner (SPD).

Auch die sportpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Claudia Engelmann, der Präsident des Landessportbundes Berlin, Thomas Härtel, und der FDP-Politiker Förster befürworteten das in Gesprächen mit rbb|24. Dort könnten nicht nur die Alba-Herren spielen, sondern auch beispielsweise die vor kurzem in die Bundesliga aufgestiegenen Alba-Damen sowie die Damenmannschaften der Volleys und Füchse , so der Vorschlag. Wo diese Halle stehen soll, bleibt die größte Frage.

"Am Ende ist weniger die Finanzierbarkeit das Problem, sondern eine geeignete Fläche zu finden. Dazu kommt die Zeit bis zur Fertigstellung. Da können Sie im absoluten Idealfall von mindestens fünf Jahren ausgehen", sagte Förster. Und selbst wenn der Bau einer neuen Halle einmal beschlossen sei: Ohne eine Überbrückungsvariante gehe es nicht. Der Sportausschuss will das Thema in seiner nächsten Sitzung am 10. Juni zur Sprache bringen. So wie es aussieht, startet Alba da gerade ins Finale.

Beitrag von Sebastian Schneider, rbb|24. Mitarbeit: Jakob Lobach, rbb Sport

7 Kommentare

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  1. 7.

    Eine Dauerkarte für die kommende Saison - für BBL UND Euroleague - bekommen Sie bereits ab 248,- Euro.
    Das ist ja das Anschutzsche Profitgier-Dilemma.

  2. 6.

    Die Frage ist, warum die Zuschauerzahlen sinken.
    Viele haben vermutlich kein Geld mehr. Es gibt doch einige, die jetzt durch Corona und den russischen Krieg weniger Gelf haben. Gerade in Berlin, wo sehr viele Menschen in Gastronomie und Tourismus arbeiten.

    Da müssen vielen sich überlegen, ob sie sich einmal die 50 bis 100 Euro für ein Konzert im Jahr leisten. Oder eben die Dauerkarte bei Alba für 500 bis 800 Euro. Ein Spiel ist sicher günstiger. Die Saisonkarte eben nicht!

    Auch die Möglichkeit alle Spiele im Livestream zu sehen ist auf den ersten Blick gut. Auf den zweiten Blick werden einige, die zuvor extra für die großen Spitzenspiele kamen, stattdessen nur den Stream nehmen. Live in der Halle ist nicht mehr die einzige Option das Spiel zu erleben. Und seit der Telekom kann man alle spiele sehen.

    Bleibt abzuwarten, wie die Medienpräsenz mit dem neuen TV/Livestream-Partner der BBL aussehen wird. Großes Potential es besser zu machen!

  3. 5.

    Technisch ist das ICC tatsächlich geeignet.
    Es hat eine Kapazität von 9.100 Plätzen bei Kombination von Saal 1 und 2 und der großen Bühne.
    Auf die Bühne passt gut ein ein Spielfeld mit FIBA-Maßen, sogar ziemlich genau.

    Charmant wäre es, da Alba ursprünglich aus Charlottenburg kommt. Dazu wäre die spacigste, futuristischste und künstlerisschte Basketballspielstätte der Welt. Da müsste Paris schon im Centre Pompidou spielen, um Alba im ICC Konkurrenz zu machen!

    Doch ob es sich für 600 Plätze mehr als in der Max-Schmeling-Halle lohnt das ICC soweit regelmäßig für 34 bis 40+ Spiele zu reaktivieren? Es wäre eine coole Idee, aber finanziell wohl zu teuer. Es sei den jemand mit Sinn und Gespür für Architektur sponsort das.

    Und 9.100 sind eben keine 14.500, die Alba hoffentlich bald wieder erreicht. Mindestens im Finale.

  4. 4.

    Kapitalismus pur.
    Der einstige Ankermieter bringt trotz 34 Heimspielen pro Saison (BBL plus Euroleague, ohne Play-off-Spiele) nicht mehr genug ein und die Fans saufen leider nicht so viel wie die Eisbären-Anhänger.

    Man sollte als Verein und Fan froh sein, wenn man dieses Kapitel hinter sich lassen kann.
    Freie Flächen gibt es in Berlin im Vergleich zu anderen beliebten Städten noch jede Menge. Man muss sich nur die Zeit, Ruhe und Sachlichkeit nehmen, entsprechende professionelle Machbarkeitsstudien durchzuführen (gilt auch für Herthas Stadionbau) und an diesem Punkt könnte eine seriöse Politik auch eine echte Hilfe sein.

    Nach meinem letzten Konzerterlebnis neulich in der Halle ist diese für mich persönlich in Zukunft ohnehin tabu. Ein Einlassteam mit einem Ton wie beim Militär ("los, schneller, schneller!") und ein striktes Tanzverbot unter Androhung von "Ärger", den ich bei Nichtbeachtung bekäme, haben den Konzertgenuss unnötig eingetrübt.

  5. 3.

    Der Abriss des ICC oder ein Neubau als Sporthalle würde hunderte Millionen kosten und wäre wegen der statischen Zusammenhänge mit der Stadtautobahn in den nächsten 10 Jahren vollkommen undenkbar.

    Ein möglicher Standort wäre natürlich das Gelände des Tempelhofer Feldes.

  6. 2.

    Wohl eher nicht !
    Aber nachdem der Senat von Berlin der
    Hertha BSC GmbH& KO KG auf Aktien
    die Blanko-Baugenehmigung für den
    Olympischen Landschaftsschutz Park
    erteilt hat, könnte das ICC zurückgebaut
    und als Volleyball- / Basketball- Halle
    wiedererrichtet werden.

  7. 1.

    Ist das ICC geeignet?

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