Mitgliederversammlung im Live-Ticker - Kay Bernstein ist neuer Hertha-Präsident

So 26.06.22 | 18:10 Uhr | Von Till Oppermann
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Kay Bernstein (imago images/Matthias Koch)
Audio: rbb24 inforadio | 26.06.2022 | Jakob Rüger | Bild: imago images/Matthias Koch

Hertha BSC hat einen neuen Präsidenten. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung votierte die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder für Kay Bernstein. Vize-Präsident wird Fabian Drescher. Alles Wichtige im Liveticker

Update, 17:58 Uhr: Hans-Joachim Bläsing komplettiert Präsidium

500 Stimmen brauchte man in diesem Wahlgang, um mit absoluter Mehrheit ins Präsidium einzuziehen. Hans-Joachim Bläsing hat diese Anzahl mit 579 Stimmen als einziger erreicht und und komplettiert damit das siebenköpfige Präsidum. Silke Radtke ist mit 477 Stimmen am knappsten gescheitert. Heute wird nicht mehr weiter gewählt. Neue Positionen im Präsidium bekleiden nun Präsident Kay Bernstein, sein Stellvertreter Fabian Drescher, der vorher einfaches Mitglied war, Tim Kauermann und Hans-Joachim Bläsing. Der neue Präsident Bernstein schließt die Veranstaltung mit einem Appell: "Lasst es uns besser machen, HaHoHe!"

Update, 17:14 Uhr: Präsidiumswahl geht in die Verlängerung

Eigentlich sollte die Veranstaltung jetzt enden, aber nach der langen Vorstellungsrunde kann Dr. Lentfer nun erst das Ergebnis des ersten Wahlgangs verkünden. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit hat, das sind 693 Stimmen. Dieses Quorum erreicht nur Tim Kauermann mit 835 Stimmen. Kegel-Chef Hans-Joachim Blasig scheiterte nur knapp. Für die restlichen drei Positionen bleiben 13 Kandidatinnen und Kandidaten, nachdem zehn Bewerber nach schlechten Ergebnissen im ersten Wahlgang erklärt haben, nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Update, 16:20 Uhr:

Während die Stimmzettel ausgezählt werden, leitet Versammlungsleiter Dr. Lentfer zum dritten Tagesordnungspunkt über. Unter "Verschiedenes" wird nun über die Blindenfußball-Sparte von Hertha diskutiert. Zwei Abteilungsmitglieder hatten schwere Vorwürfe gegen das Präsidium erhoben. So soll den Verantwortlichen von jungen Mitarbeitenden Alkohol gekauft worden sein, zudem sei es gehässigen und rassistischen Äußerungen gekommen. Nun nimmt der neue Vizepräsident Fabian Drescher Stellung. Das Präsidium werde den Sachverhalt intern klären, kündigt Drescher an. "Sollten die Vorwürfe zutreffen, wäre das furchtbar.
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Update, 16:05: Vorstellungsrunde der Präsidiumsanwärter beendet

"Gute Nachricht: Ich bin der letzte und die Tortur ist gleich beendet", ruft Benny Wunderlich in den Saal. Mit ihm endet die launige Vorstellungsrunde der 25 Kandidaten für die verbliebenen vier Plätze nach knapp zwei Stunden. "Es muss alles viel anders werden", fordert der Kandidat Heinz Troschitz und obendrein die deutsche Meisterschaft bis spätestens 2030. Andere Kandidaten erheben bescheidenere Ansprüche. Etwa die Gründung einer Frauenfußball-Abteilung oder gesonderte Cateringschlangen für Kartenzahler. Im Saal haben sich die Reihen etwas gelichtet, aber die verbliebenen Kandidaten stimmen nun in geheimer Wahl ab und komplettieren in dieser Weise das Präsidium.

Update, 14:26 Uhr: Drescher neuer Vize

Fabian Drescher ist Hertha BSCs neuer Vizepräsident: Für ihn haben über 1.900 Mitglieder gestimmt. Er hatte keinen Gegenkandidaten. "Vielen Dank für Euer Vertrauen, ich nehme die Wahl an", bedankt sich Drescher beim Plenum. Nun sind bei der letzten Wahl des Tages vier Positionen im Präsidium zu vergeben, weil Drescher seine Position als einfaches Mitglied nach der Wahl abgibt, wie Dr. Lentfer erklärt.

Update, 14:02 Uhr: Abstimmung über Vize-Präsident läuft

Nachdem Pering seine Kandidatur zurückgezogen hat, ist Drescher der einzige verbliebene Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten. Die Mitglieder können also nur mit Ja oder Nein stimmen. Während die Stimmen ausgezählt werden, leitet Dr. Lentfer zur dritten Vorstellungsrunde über. Nun dürfen sich in jeweils zwei Minuten die 25 Kandidaten für die verbliebenen drei Plätze im Präsidium vorstellen.

Update, 13:43 Uhr: Ingmar Pering zieht seine Kandidatur zurück

Vor der Wahl zum Vizepräsidenten zieht Steffels Wunschkandidat Ingmar Pering seine Kandidatur zurück. Es bleibt Fabian Drescher, der mit Bernstein angetreten ist. Er nutzt seine vier Minuten Vorstellungszeit, um seine Karriere als Hertha-Fan zusammenzufassen, die ihm aus dem zugigen Olympiastadion der 1990er-Jahre ins Hertha-Präsidium geführt hat. Selbstkritisch sagt Drescher: "Auch ich habe falsche Entscheidungen mitgetragen." Seine Lehre aus dieser Zeit sei, dass in Zukunft im Präsidium intensiver diskutiert werden müsse.

Update, 13:30 Uhr: Kay Bernstein ist neuer Hertha-Präsident

Kay Bernstein hat die Auszählung gewonnen, nimmt die Wahl an und ist neuer Präsident von Hertha BSC. 1.509 Stimmen hätte er gebraucht, über 1.600 sind es am Ende geworden. Dr. Lentfers Verkündung des Ergebnisses ging in schallenden "Ha Ho He - Hertha BSC-Rufen" unter. Es folgte eine Gesangseinlage wie in der Ostkurve. Das dürfte dem neuen Präsidenten Kay Bernstein, dem ehemaligen Vorsänger, gefallen. Als er ans Mikrofon tritt, sagt Bernstein: "Vielen Dank für euer Vertrauen", und formuliert einen Auftrag an die Anwesenden: "Jeder von euch, der heute hier ist, ist ein Markenbotschafter von Hertha BSC."

Kay Bernstein nach der Wahl zum Präsidenten (imago images/Matthias Koch)
Kay Bernstein nach der Wahl zum Präsidenten von Hertha BSC. | Bild: imago images/Matthias Koch

Update, 13:20 Uhr: Das neue Trikot wird vorgestellt

Update, 12:55 Uhr: Nachfragen an Frank Steffel

Anders als seine Vorgänger muss sich Steffel zahlreichen Nachfragen stellen. Kritisiert wird unter anderem sein Ton und dass er sich in der Vergangenheit nicht im Verein engagiert hat. Insgesamt melden sich über fünfzehn Mitglieder zu Wort - auch zum Ärger von Versammlungsleiter Dr. Lentfer, der mit Blick auf die Uhrzeit fordert, dass sich die Fragesteller kurz fassen. Anders als von den Fragestellern beabsichtigt, kommen Steffel die zusätzlichen Redeminuten durchaus entgegen. Insgesamt stand er nun eine Dreiviertelstunde auf dem Podium, am Ende wurde der Applaus wärmer. Nach dem Ende seiner Rede erklärt Dr. Lentfer die Wahl für eröffnet.

Frank Steffel (imago images/Matthias Koch)
Frank Steffel bei der außerordentlichen Hertha-Mitgliederversammlung im City Cube. | Bild: imago images/Matthias Koch

Update, 12:15 Uhr: Frank Steffel redet und erntet Pfiffe

Frank Steffel tritt ans Mikrofon. Er beginnt seine Rede frei und mit Angriffen auf Bernstein und Brumme. Die hätten Gespräche mit ihm in ihren Reden falsch dargestellt. Dann spricht er zu seiner Person. Steffel habe zwei Leidenschaften, sagt er: Unternehmertum und Sport. "Ich bin leidenschaftlicher Unternehmer", sagt Steffel. Danach fasst er seine Erfolge als Präsident der Füchse Berlin zusammen. Er habe den bankrotten Zweitligisten übernommen und zu einem der erfolgreichsten Handballvereine Europas geführt. Trotzdem habe er dem Präsidium der Füchse angekündigt, dass er sich ab morgen nur noch um Hertha kümmern wolle. Zu seiner langjährigen Arbeit als Berufspolitiker hat Steffel folgendes zu sagen: "Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Sport und Parteipolitik nichts miteinander zu tun haben."

Anders als seine Vorredner legt Steffel keinen Plan mit mehreren Punkten vor, sondern wirft seine zahlreichen Kontakte in Wirtschaft und Politik in die Waagschale. Trotzdem spricht Steffel Themen bei Hertha an: "Das, was ich heute erlebe, ist das Ergebnis von falschem Mitgliederdialog." Deshalb wolle er mit gemeinsamer Arbeit im Verein für eine neue Stimmung sorge. Nachdem die Klingel das Ende seiner Redezeit ankündigt, kommt er erst richtig in Fahrt. "Ich habe keine Seilschaften, ich habe keine Hausmacht", ruft Steffel. Zuletzt richtet er das Wort an seinen Konkurrenzen Bernstein, dem er erneut eine Zusammenarbeit anbietet. Das regt einige Mitglieder auf: Neben Applaus begleiten Steffel Pfiffe als er seine Rede nach zehn Minuten beendet.

Update, 12:05 Uhr: Marvin Brumme redet

Nun darf Marvin Brumme vorsprechen. Er gilt als Außenseiter, was man auch daran sieht, dass viele Fans seine Rede nutzen, um den Saal zu verlassen und sich mit Getränken zu versorgen. Der Hellersdorfer beginnt seine Rede mit einem Lob an seinen Vorgänger Bernstein. Auch er hat einen Plan mit mehreren Punkten aufgestellt. Der erste und wichtigste seiner sechs Punkte sei der Stadionbau. Es folgt der sportliche Erfolg. Anders als Bernstein kommt Brumme erst mit seinem dritten Punkt auf die Emotionen im Verein zu sprechen. "Ich werde euch niemals allein lassen", verspricht er den anwesenden Mitgliedern. "Ich werde meine ganze Kraft einsetzen, um den Verein wieder als große Familie zusammenzuführen." Die Grundlage jedes Vereins sei der interne Zusammenhang, sagt Brumme. Zum Abschluss seiner Rede vergleicht sich Brumme mit Jürgen Klopp. Seine Punktlandung bei der Redezeit bringt Brumme das Lob des Versammlungsleiters Dr. Lentfer ein.

Unsere Dame liegt auf der Intensivstation.

Kay Bernstein, Präsidentschafts-Kandidat

Update, 11:45 Uhr: Kay Bernstein redet

Kay Bernstein eröffnet die Runde und wird mit lautem und ausdauernden Applaus begrüßt. Der Mitgründer der Ultra-Gruppe Harlekins beginnt seine Rede und spricht zuerst über das soziale Engagement der Kurve. Danach spricht er über seine Veranstaltungsagentur und stellt klar, dass es im Falle seiner Wahl in Zukunft keine Aufträge mehr für seine Firma geben werde. "Meine Verantwortung als Mitglied trägt mich hier hin", sagt Bernstein. Das hätten er und andere in den letzten Jahren vernachlässigt. "Unsere Dame liegt auf der Intensivstation", diagnostiziert Bernstein. Er fordert einen "ehrlichen und wirklichen Neustart", um Hertha "von innen zu entgiften."

Der Verein brauche nun einen Burgfrieden zwischen Investor Lars Windhorst, den Gremien der Fans und der sportlichen Leitung. Dafür sei Bernstein als Präsident bereit, sein Ego zurückzustellen. Die Aufgabe eines Präsidenten, sei es ein Team zu formen. "Ich kann einen, ich kann Projektmanagement, ich kann gute Leute führen und eines kann ich besonders: Hertha-Leidenschaft vorleben." Für den Start seiner Präsidentschaft formuliert er zehn Ziele für die ersten hundert Tage. Unter anderem sollen die Spieler für die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle grillen, um ein "neues Wir-Gefühl" zu schaffen. Viele Mitglieder quittieren seine Rede mit stehenden Ovationen.

Update, 11:36 Uhr: Die Vorstellungsrunde beginnt

Es sind 2.977 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Nun bekommen sie die Gelegenheit, ihre Kandidaten genauer kennenzulernen. Versammlungsleiter Lentfer eröffnet die Vorstellungsrunde.

Bei der Mitgliederversammlung von Hertha BSC (imago images/Matthias Koch)
Ein Blick in den City Cube während der außerordentlichen Mitgliederversammlung von Hertha BSC. | Bild: imago images/Matthias Koch

Update, 11:25 Uhr: Uneinigkeit über "Grabenkämpfe"

Aufsichtsratschef Klaus Brüggemann erklärt den Ablauf der Bewerbungen für die Wahllisten. Er appelliert an die Mitglieder, Emotionen außen vor zu lassen. Brüggemann fährt fort: "In den letzten Wochen war oft die Rede von Grabenkämpfen." Diese Einschätzung teile er nicht. Viel mehr sei die Vorbereitung der außerordentlichen Mitgliederversammlung sehr vertrauensvoll abgelaufen.

Zwei Wortmeldungen widerlegen Brüggemanns Einschätzung der Harmonie im Verein. Sie kritisieren die Auswahl der Kandidaten und Brüggemanns Einsatz für Frank Steffel.

Update, 11:15 Uhr: Sechs Minuten Redezeit pro Kandidat

Versammlungsleiter Dirk Lentfer erläutert die Modalitäten der Abstimmungen. Die Präsidentschaftskandidaten bekommen sechs Minuten Redezeit, um sich vorzustellen. Danach verliest er die Tagesordnung. Zuerst wird der neue Präsident gewählt, dann folgt die Wahl seines Stellvertreters und zuletzt werden die einfachen Mitglieder des Präsidiums gewählt.

Update, 11:05 Uhr: Begrüßung und Gedenken

Ingmar Pering versucht die Versammlung zu eröffnen, aber der Ton ist zu leise. Die Regie legt Hand an. Nun hören alle Pering, der sich freut, alle Gäste begrüßen zu dürfen. Nach einem weiteren Gruß an die Vereinsgremien, stellt er das Podium vor. Es besteht aus Versammlungsleiter Dirk Lentfer, den vier aktuellen Präsidiumsmitgliedern und der drei Vorsitzenden der Amateursport-Abteilungen des Vereins. Auf Perings Begrüßung folgt eine Schweigeminute für den verstorbenen Hertha-Fan Michael R.

Update, 11:03 Uhr: Die Kandidaten

Besonders Bernstein und Steffel stehen für zwei verschiedene Ansätze. Während Bernstein früh seine Kandidatur erklärte und seither versucht, allen Mitgliedern seine Vision eines Neuanfangs bei Hertha BSC zu erklären, stieg Steffel erst vor zwei Wochen ins Rennen ein.

Aufsichtsratchef Klaus Brüggemann hatte eine Liste mit prominenten Mitgliedern durchforstet und war dabei auf Steffel gestoßen. Danach fragte er Steffel, ob der sich eine Kandidatur vorstellen könnte. Steffel konnte und wirbt nun vor allem mit seinen zahlreichen Kontakten in die Berliner Politik und Wirtschaft, die er als Bundestagsabgeordneter und Unternehmer sammeln konnte. Außerdem überzeugte er das langjährige Präsidiumsmitglied Ingmar Pering davon, seine Kandidatur zurückzuziehen und sich Steffels Team anzuschließen. Die aktive Fanszene hat dazu eine klare Meinung: Vor dem City Cube hängt ein Banner mit der Aufschrift: "Mitgestaltung, Transparenz Inhalte: Neuanfang statt Hinterzimmerdeals."

Darum geht es bei der Mitgliederversammlung

Herzlich willkommen zum Liveticker der außerordentlichen Mitgliederversammlung von Hertha BSC.

Fußball wird heute nicht gespielt, aber die Anspannung der Hertha-Mitglieder, die sich im City Cube zur Außerordentlichen Mitgliederversammlung ihres Vereins eingefunden haben, ist greifbar. Nachdem der langjährige Vereinspräsident Werner Gegenbauer seinen Rücktritt erklärt hat, werden die stimmberechtigten Mitglieder heute einen neuen Präsidenten wählen. Zur Wahl stehen drei Kandidaten: Der 41-jährige Unternehmer und Ex-Ultra Kay Bernstein, der 56-jährige CDU-Politiker und Füchse Berlin Präsident Frank Steffel und der 37-Jährige Hochbau-Polier Marvin Brumme. Außerdem wählen die Mitglieder den neuen Vizepräsidenten und fünf weitere Präsidiumsmitglieder. Es werden bis zu 3.000 Mitglieder erwartet.

Einen genauen Überblick über die Tagesordnung und die Kandidaten gibt es hier [herthabsc.com].

Sendung: rbb|24 inforadio, 26.06.2022, 9:15 Uhr

Beitrag von Till Oppermann

30 Kommentare

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  1. 30.

    Sie sind nun wirklich der Allerletzte, der das zu beurteilen hat!!
    Sind Sie dem realen Leben schon so entfleucht, dass sie allein das Virtuelle zum menschlichen Bewertungsmaßstab erheben??
    Na, dann Glückwunsch, Sie arme Seele!

  2. 29.

    Welchen Teil der Regularien für die Relegation haben Sie nicht verstanden, Jolle? Wir helfen gern! Was die alte Dame in der kommenden Saison zustande bringt oder nicht, ist eine ganz andere Frage. Da sind wir alle gespannt.

  3. 28.
    Antwort auf [Rene ] vom 26.06.2022 um 20:52

    Sie haben mit Sicherheit eine ganze Menge verpasst. ;-)

  4. 27.
    Antwort auf [Rene ] vom 26.06.2022 um 20:52

    Ich glaube allen hier ist klar, dass Sie eine ganze Menge verpasst haben, Rene. Auch und besonders im Bereich Kommunikation.

  5. 25.

    Sind Sie auch in der Lage sinnvolle Kommentar zu schreiben, oder wollen zu nur rumpöbeln?

  6. 24.

    Die Wahl von Kay Bernstein ist in jedem Fall ein Bruch des bisherigen "Systems" bei Hertha. Das ist eine mutige Entscheidung und unabhängig davon, ob Bernsteins Wahl Hertha zur Ruhe und danach voranbringt, habe ich durchaus Respekt vor dieser Entscheidung der Mitglieder.
    Man kann zumindest hinterher nicht sagen, man hätte nicht alles versucht.

    Schwierig könnte es bei Konflikten zwischen Ultras und Club werden, denn da gilt Bernstein halt als voreingenommen.

    Man gebe dem Mann sowie dem Verein nun eine faire Chance, sprich etwas Zeit, die Alte Dame in ruhigeres Fahrwasser zu geleiten.
    Was die Kritik an Bobic anbelangt, so möchte ich darauf hinweisen, dass das viele schöne Geld bereits vor seinem Antritt in Berlin verraucht war und er einen sehr engen Rahmen gesteckt bekommen und Überschüsse zu erwirtschaften hatte. Da empfinde ich den Klassenerhalt realistischerweise als Erfolg.

    Ich bin sehr gespannt auf Hertha BSC und die kommende Saison.

  7. 23.

    Jetzt hat Hertha einen machtgeilen Ultra als Präsidenten und der wird für seine Kumpels alles möglich machen wollen.

    Zur Frage zu Phyro und Gewalt hat er nur patzig und aussagelos geantwortet.

    Dieser Möchtegern Präsident spricht von Burgfrieden und hat schon vor der Wahl öffentlich gegen den Aufsichtsrat gewettert.

  8. 22.

    Wenn es danach ginge, wäre Union damals niemals aufgestiegen, da sie in der Relegation weder das Hin- noch das Rückspiel gewonnen hatten. Wenn der HSV es nicht schafft, den Erstligisten runterzuschicken, dann ist der Erstligist selbstverständlich sportlich qualifiziert. Über die Wahl von Bernstein kann ich dennoch nur lachen. (bei FS ebenso). Keine 3000 von ca. 40.000 wählen mit. Ein Witz.

  9. 21.

    Sie sind kein Unioner. Ich kenne echte Unioner, die zwar mit ein wenig Schadenfreude die Sache verfolgen, aber letzten Endes immer den sportlichen Aspekt nie aus den Augen verlieren. Sie sind eher Stammtischschreier.

  10. 20.

    Na, da schaun mer mal. Reden kann man viel, gemessen wird am Erfolg. Hoffen wir, dass sich die Vorhaben des neuen Präsidenten erfüllen. Der alten Dame gute Besserung, runter von der Intensiv und erfolgreiche Reha.

  11. 19.

    Hertha hat sich sportlich für die 1. Liga qualifiziert? Junge, junge, aber nur weil die Konkurrenz so unterirdisch schlecht gewesen ist. Dieser Verein hat nichts in Liga 1 oder 2 zu suchen!

  12. 18.

    Anscheinend macht es für ihre seltsame Bewertung auch keinen Unterschied, wenn hier ein Unioner (in Zahlen: 1!) subjektiv die "Westberliner Mentalität" des blau-weißen "Hauptstadt"clubs kritisiert und andererseits - objektiv - Tausende Herthafans mit Wolllust zu jeder (Un)gelegenheit "Scheiß Union!" brüllen und einige voller Hass (ohne dass ihnen verantwortungsvolle Herthaner im Auswärtsblock in den Arm fallen) mit Pyro auf rot-weiß bekleidete Menschen schießen!!
    Schönen Sonntag noch!

  13. 17.

    Was sportliche Abstiege und Bundesliga-Skandale nicht fertig gebracht haben, ist nun den Mitgliedern gelungen: Hertha schafft sich ab.

  14. 16.

    Zunächst beglückwünsche ich Herrn Bernstein zu dem deutlichen Wahlergebnis und zum Amt als zukünftigen Hertha Präsident. Der CDU Steffel hat mal wieder eine Wahl deutlich verloren und das ist auch gut so. Hertha braucht keinen Machtgeilen Präsidenten dem es nur um sich selbst geht. Ich hoffe, dass Herr Bernstein Hertha BSC voranbringt. Er sollte sich allerdings als erstes mit dem Preis Leistungsverhältnis von Herrn Bobic auseinandersetzen. Die Mannschaft muss Erstligatauglich werden

  15. 15.

    Nein, von dem Foristen Voss ist kein Intellekt oder sachlicher Beitrag zu erwarten. Auch ich habe den RBB schon darauf hingewiesen solche Kommentare erst gar nicht zu veröffentlichen. Aber anscheinend läßt dies die aktuelle Etikette noch zu.

  16. 14.

    So etwas kann nur ein Politiker sagen, dass Sport und Politik nichts miteinander zu tun haben. Sport ist Politik. Ob die Wahl ein Gewinn war wird sich zeigen, aber wahrscheinlich besser als einen Teppichhändler zu wählen.

  17. 13.

    Sie demaskieren sich selber ohne es zu merken, kritisieren "Scheiß Union" Gesänge und reden gleichzeitig vom Westberliner Mief.
    Merken Sie noch was oder ist Selbstreflektion für Sie ein Fremdwort.

  18. 12.

    Ich bin kein Herthaner und auch nie gewesen. Wer weiß wofür der Ausgang dieser Wahl noch gut ist. Wohl raus aus dem alten Mief. Es kann nur besser werden. Meinem Sohn würde ich es gönnen, dem Frosch.

  19. 11.

    Also solche Kommentare sollten hier nicht hingehören.
    Es wurde abgestimmt und man sollte das Ergebnis akzeptieren.
    Ich gratuliere und wünsche der Neuen Leitung ein gutes Händchen

  20. 10.

    Katastrophal Entscheidung. Jetzt haben Ultra`s noch mehr Macht als vorher. Ich glaube keine Sekunde das er alle Kontakte abgebrochen hat. Hans Meyer sagte einmal so schön: Die Ultra`s denken nur an sich ,den ist der Verein doch sch.....egal.

  21. 9.

    Glücklicherweise kein Teppichhändler! Jetzt kann es ja nur Berg auf gehen. Spannende Zeiten. Ich wünsche viel Erfolg.

  22. 8.

    Definitiv ohne eigenes Stadion in dieser Situation. Und ob ein Präsi als ehemaliger Ultra einen guten gibt, wird sich zeigen. Abwarten.

  23. 7.

    Was für ein unnötiger und unsachlicher Kommentar.
    Warum gibt der rbb immer wieder solchen kleingeistigen möchtegern Experten eine Plattform.

  24. 6.

    Mir als Unioner müsste eigentlich der "schmierige" Steffel lieber sein, der hätte den alten Westberliner Mief, das Chaos und die Berliner Großfresse bei fer Tante konserviert. Bernstein kommt aus der aktiven Fanszene, was schon mal sympathisch ist! Hoffentlich gibt es mit ihm endlich eine gesunde Konkurrenz mit der Erkenntnis, dass es inzwischen 2 Berliner Bundesligisten gibt - ohne "Scheiß Union!" - Gesänge bei jeder Gelegenheit oder Exzesse, wie den Pyrobeschuss auf Unioner, wie im Nov. 2019!

  25. 5.

    Katastrophal

  26. 4.

    Haben Sie auch etwas mit Substanz beizutragen? Man kann ja an Hertha viel kritisieren, aber sie haben sich sportlich für die 1. Liga qualifiziert. Wenn sie Probleme damit haben, ist das alleine ihr Problem.

  27. 2.

    "Wir haben eine Verantwortung für den wichtigsten Club in dieser Stadt." sagt der amtierende Präsident der Handballfüchse?

    Steffel ist einer der die Fahne in den Wind hält und machtgeil ist. Bei der Außendarstellung der Hertha einfach der beste fürs Amt.

    Ironiefrei muß man schon Bedenken äußern wer sich da fürs Präsidentenamt beworben hat bzw. wer nicht.

    So ein großer Name, mit bewegter Vergangenheit und großen Spielern und dann muß man zwischen diesen beiden Kandidaten wählen.

    Ach Hertha... Zumindest macht Union Freude in der Stadt und tritt nicht so großkotzig auf.

  28. 1.

    Hertha war schon lange ein mafiöser Verein und wird es auch lange bleiben. Ich hoffe, dass Windhorst seinem schlecht angelegten Geld kein weiteres gutes hinterher schießt. Hertha gehört so in die 2. Liga - maximal, aber dann mit einem eigenen Stadion…

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